Der US-Präsident Donald Trump hat Wolodymyr Selenskyj aufgefordert, die Bemühungen für den Frieden zu beschleunigen und warnte vor dem Verlust einer „großen Chance“. Die Verwaltung in Washington erhöht den Druck auf Kiew und strebt eine Beendigung des Konflikts vor dem Sommer an. Unterdessen besucht Außenminister Marco Rubio München, wo das Thema ukrainischer territorialer und politischer Zugeständnisse zum Hauptpunkt der Beratungen auf der internationalen Sicherheitskonferenz wird.

Trump drängt Selenskyj zur Eile

Präsident Donald Trump forderte ein sofortiges „Sich-Bewegen“ in Sachen Friedensgespräche und behauptete, Russland sei zu einer Einigung bereit.

Ziel: Frieden vor dem Sommer

Die Verwaltung des Weißen Hauses beabsichtigt, bis Juni 2026 einen Waffenstillstand zu erreichen, was den Republikanern bei den Herbstwahlen helfen soll.

Rubios Mission in München

Außenminister Marco Rubio nimmt an der Sicherheitskonferenz in München teil und versucht, besorgte Verbündete aus Europa zu beruhigen.

Nächste Runde in Genf

Vom 17. bis 18. Februar sollen entscheidende Gespräche im Format USA-Russland-Ukraine in Genf oder Miami stattfinden.

Präsident Donald Trump hat in einer Reihe von Äußerungen vor seinem Abflug nach Fort Bragg den ukrainischen Führer eindeutig zu mehr Flexibilität in den Verhandlungen mit Moskau aufgefordert. Der amerikanische Führer ist überzeugt, dass Russland bereit ist, eine Vereinbarung zu treffen, und dass die Trägheit Kiews zu einer verpassten historischen Chance zur Beendigung der Kriegshandlungen führen könnte. Laut Berichten der New York Times hat das Weiße Haus einen inoffiziellen Termin für das Kriegsende auf Juni 2026 festgelegt, was mit den Vorbereitungen für die Midterm-Wahlen in den Vereinigten Staaten zusammenfällt. Seit 2014, als die illegale Annexion der Krim durch die Russische Föderation stattfand, hat die Ukraine sukzessive ihr Verteidigungspotenzial gestärkt und strebt gleichzeitig nach vollständiger Integration in die euroatlantischen Strukturen. Die diplomatische Lage wird zunehmend angespannt. Während Marco Rubio die Verbündeten in München über das tiefe Interesse der USA an der Zukunft Europas versichert, äußert der Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, Skepsis gegenüber den wahren Absichten des Kremls. Wolodymyr Selenskyj räumte in einem Kommentar für das Magazin The Atlantic ein, dass eine Beendigung des Krieges der größte Image- und politische Erfolg für das Vermächtnis Trumps wäre. Gleichzeitig betont der ukrainische Präsident, dass Frieden keine Demütigung seines Landes oder inakzeptable territoriale Zugeständnisse bedeuten darf, die die Souveränität des Staates gefährden würden. 1450 — Tage dauert der groß angelegte Angriff Russlands auf die Ukraine bereits Die kommenden Tage werden entscheidend für die weitere Entwicklung sein. Die für Mitte Februar geplanten Gespräche in Genf oder Miami sollen Delegationen der USA, Russlands und der Ukraine zusammenbringen. Kiew steht vor einem schwierigen Dilemma: Wie kann es den Erwartungen eines mächtigen Verbündeten gerecht werden, ohne einen aufgezwungenen Frieden zu akzeptieren, den Selenskyj als potenzielle „Falle“ bezeichnet. Der Druck aus Washington umfasst auch die Frage der Durchführung von Präsidentschaftswahlen in der Ukraine noch in diesem Frühjahr, ein Postulat, das mit den Erwartungen der russischen Seite übereinstimmt. „Russland will eine Vereinbarung treffen, und Selenskyj muss sich bewegen, sonst verpasst er eine große Chance. Er muss sich bewegen.” — Donald Trump „Für das Vermächtnis Trumps ist die Beendigung dieses Krieges die wichtigste Angelegenheit. Ich denke, es gibt keinen größeren Sieg für ihn.” — Wolodymyr Selenskyj Schlüsselereignisse im Friedensprozess: 12. Februar 2026 — Interview in The Atlantic; 13. Februar 2026 — Geringer Optimismus in der NATO; 13. Februar 2026 — Konferenz in München; 17. Februar 2026 — Geplanter Gipfel Verhandlungsansätze: Priorität der US-Administration: Militärische Unterstützung für den Sieg → Kriegsende vor Sommer 2026; Position der Ukraine: Keine Gespräche mit Putin → Bereitschaft zum Dialog, aber ohne Demütigung; Rolle der Diplomatie: Europäische Initiativen → Direkter Druck des Weißen Hauses

Betonung der Souveränität der Ukraine und Warnung vor der Diktatur der Großmächte auf Kosten kleinerer Staaten. | Akzentuierung des Pragmatismus Trumps und der Notwendigkeit, den für die USA kostspieligen Konflikt zu beenden.

Mentioned People

  • Donald Trump — US-Präsident, der Druck auf die Beendigung des Krieges in der Ukraine ausübt.
  • Wolodymyr Selenskyj — Präsident der Ukraine, von dem die USA Friedenszugeständnisse erwarten.
  • Marco Rubio — US-Außenminister, der an den Gesprächen in München teilnimmt.
  • Matthew Whitaker — US-Botschafter bei der NATO, skeptisch gegenüber den Absichten Russlands.