Ab dem kommenden Dienstag warten auf Autofahrer wesentliche Änderungen der Vorschriften. Die wichtigsten Neuerungen treffen die jüngsten Verkehrsteilnehmer, darunter Kinder, die Elektro-Tretroller nutzen. Gleichzeitig zieht die Polizei eine Bilanz einer Reihe gefährlicher Vorfälle auf den Straßen, darunter spektakuläre Verfolgungsjagden und Festnahmen von betrunkenen Berufskraftfahrern. Die neuen Regelungen zielen darauf ab, die nationale Sicherheit zu verbessern, indem die Vorschriften für Fahranfänger verschärft und die Regeln für die Nutzung von Mikromobilität vereinheitlicht werden.

Neue Altersgrenzen

Einführung des Führerscheins ab 17 Jahren unter Aufsicht sowie neue Einschränkungen für Kinder auf E-Scootern.

Verschärfung der Verkehrsstrafen

Entzug der Fahrerlaubnis für überhöhte Geschwindigkeit auch außerhalb geschlossener Ortschaften sowie höhere Bußgelder.

Grenzsicherheit

Festnahme von Kurieren und Migranten an den Grenzen zu Litauen und in den Bieszczady-Bergen durch den Grenzschutz.

Der kommende Dienstag, der 3. März 2026, bringt grundlegende Änderungen im polnischen Straßenverkehrsrecht. Die Novelle konzentriert sich vor allem auf die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer und Personen, die gerade erst ihr Abenteuer am Steuer beginnen. Eine der medienwirksamsten Änderungen ist das vollständige Verbot für Kinder, sich unter bestimmten Bedingungen mit Elektro-Tretrollern fortzubewegen, was breite gesellschaftliche Diskussionen auslöst. Parallel dazu führt der Gesetzgeber die Möglichkeit ein, bereits ab dem 17. Lebensjahr einen Führerschein zu beantragen, allerdings unter strenger Aufsicht einer erfahrenen Person. Im Schatten der gesetzlichen Änderungen sind polnische Straßen zum Schauplatz zahlreicher Einsätze der Behörden geworden. Die Polizei verzeichnete eine Reihe von Festnahmen, die das Ausmaß der Verantwortungslosigkeit einiger Fahrer beleuchten. Zu den kuriosesten Vorfällen gehören die Verfolgungsjagd eines landwirtschaftlichen Zugfahrzeugs, die damit endete, dass das Fahrzeug in einen Fluss fuhr, und der Fall eines betrunkenen Mannes, der mit dem Auto direkt vor eine Polizeiwache fuhr. Die Beamten führen auch intensive Maßnahmen im Rahmen der Aktion „Hände ans Steuer” durch, die darauf abzielt, die Gewohnheit der Handynutzung während der Fahrt zu eliminieren. Das polnische Straßenverkehrsrecht durchläuft seit 2021 eine systematische Evolution, um die Vorschriften an EU-Standards und den sich dynamisch entwickelnden Markt für persönliche Transportgeräte anzupassen. Ein wesentlicher Aspekt der letzten Tage sind auch die Aktivitäten der Grenzschutzbehörde und der Polizei an der Ostflanke. Es wurden Versuche der illegalen Einschleusung von Personen über die Grenze zu Litauen festgestellt, wo ein ukrainischer Staatsbürger festgenommen wurde, der Migranten aus Äthiopien und Somalia transportierte. In den Bieszczady-Bergen wiederum kam es zu Festnahmen von Personen, die sich illegal in Polen aufhielten. Diese Situation zeigt, dass die Verkehrssicherheit untrennbar mit dem Grenzschutz und der Überwachung von Transportrouten verbunden ist, die von Gruppen genutzt werden, die sich mit Menschenschmuggel und verbotenen Waren befassen, was auch durch Meldungen aus Deutschland über die Festnahme eines Teenagers mit mehreren Kilogramm Drogen bestätigt wird. „Mając ponad 1,5 promila chciał przejechać kilkaset kilometrów.” — Die eingeführten Vorschriften sehen auch strengere Strafen für den Entzug der Fahrerlaubnis außerhalb geschlossener Ortschaften vor. Eine Analyse der Vorfälle der letzten 24 Stunden, wie Kollisionen auf Umgehungsstraßen oder tragische Unfälle junger Menschen, die mit einem BMW gegen Bäume fuhren, bestätigt die Notwendigkeit einer verschärften Überwachung der Gruppe der 18- bis 24-jährigen Fahrer. Die uniformierten Dienste kündigen an, dass der Übergang von Februar zu März eine Zeit verstärkter Kontrollen sein wird, insbesondere in Bezug auf Alkoholkonsum und Fahrberechtigungen.