Die letzten Februartage bringen einen raschen Temperaturanstieg in ganz Europa mit sich und kündigen den Beginn des meteorologischen Frühlings an. Meteorologen sagen Rekordwerte voraus, die lokal 20 Grad Celsius übersteigen. Der Zustrom warmer Luftmassen aus dem Süden hat die Wetterlage in Polen, Deutschland, Frankreich und Italien verändert, obwohl Ärzte vor den Auswirkungen plötzlicher Luftdruckänderungen für wetterfühlige Menschen warnen.

Rekordwärme in Europa

Die Temperaturen in Polen und Deutschland erreichen Werte, die typisch für den Mai sind, und überschreiten lokal 20-23 Grad Celsius.

Zustrom von Luft aus dem Süden

Für die plötzliche Erwärmung ist die Zirkulation von Luftmassen aus Nordafrika verantwortlich.

Warnungen für Meteopathen

Plötzliche Temperatur- und Luftdruckschwankungen können sich negativ auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken.

Der Übergang vom Februar zum März 2026 wird in die Geschichte der Meteorologie als Zeitraum außergewöhnlich hoher Temperaturen eingehen. Afrikanische Luft ist über Europa eingeflossen und hat einen rasanten Anstieg der Quecksilbersäule verursacht, wie er zu dieser Jahreszeit seit Jahrzehnten nicht mehr vorkam. In Südwestpolen sollen die Thermometer sogar 18-20 Grad Celsius anzeigen, was Experten dazu veranlasst, die Situation als „Wärmeexplosion” zu bezeichnen. Meteorologen betonen, dass am 1. März die meteorologische Frühling beginnt und der diesjährige Start dieser Jahreszeit besonders sonnig wird. Die Situation betrifft nicht nur Polen. In Südwestdeutschland wird prognostiziert, dass die 23-Grad-Marke erreicht wird, was wahrscheinlich die bisherigen regionalen Rekorde brechen wird. Eine ähnliche Wetterlage herrscht in der Schweiz und in Italien, wo hoher Luftdruck für sonnigen Himmel sorgt, der nur durch lokale Niederschläge im Nordwesten des Landes unterbrochen wird. Die französischen Wetterdienste kündigen hingegen ein Wochenende voller Aufhellungen an, allerdings mit etwas niedrigeren Temperaturen als im zentralen Kontinentstreifen. Der Februar ist in Mitteleuropa statistisch einer der kältesten Monate, doch der Klimawandel führt dazu, dass sogenannte „Scheinfrühlinge” immer häufiger auftreten und intensiver sind als im letzten Jahrhundert. Trotz optimistischer Wochenendprognosen appellieren Ärzte und Experten für Meteopathie an die Vernunft. Ein plötzlicher Temperaturanstieg um mehrere Grad in kurzer Zeit kann sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken. Zudem kursieren in den Medien Spekulationen über eine Rückkehr von Frost im März, die als „Endgegner des Winters” bezeichnet wird. Obwohl derzeit tropische Luftmassen dominieren, schließen Meteorologen nicht aus, dass der März noch winterliche Vorfälle bringen könnte. „Będzie pogodnie i ciepło. Do 18 st. C na południowym zachodzie kraju” (Es wird sonnig und warm. Bis zu 18 °C im Südwesten des Landes) — Meteorologe des IMGW

Perspektywy mediów: Medien betonen den Einfluss der Klimaerwärmung auf die rekordhohen Temperaturen im Februar. Einige Redaktionen konzentrieren sich auf die positiven Aspekte der Wetterlage und vermeiden es, die Rekorde mit globalen Klimaveränderungen in Verbindung zu bringen.