In das Globale Saatgut-Tresorlager auf dem norwegischen Archipel Spitzbergen, das als „Noahs Arche für Pflanzen“ oder „Doomsday-Tresor“ bezeichnet wird, sind die ersten Olivensamen gelangt. Die Spanische Oliven-Genbank in Córdoba übergab 50 verschiedene Sorten dieser Pflanze, um sie für den Fall globaler Katastrophen oder des Verlusts der biologischen Vielfalt zu sichern. Das Lager befindet sich unter der Erde im gefrorenen Boden, was den Samen Schutz für Jahrhunderte bieten soll. Spanien ist der weltweit größte Produzent von Olivenöl.

Erste Olivensamen im Tresor

Das Globale Saatgut-Tresorlager auf Spitzbergen, das seit 2008 in Betrieb ist, hat erstmals in seiner Geschichte Samen des Olivenbaums aufgenommen. Bislahr bewahrte es hauptsächlich Samen von Kulturpflanzen, die für die Ernährung der Menschheit von grundlegender Bedeutung sind.

50 Sorten aus Spanien

Die Samen stammen aus der Spanischen Oliven-Genbank in Córdoba und repräsentieren 50 verschiedene Sorten aus dem ganzen Land, darunter kultige wie 'Picual' oder 'Hojiblanca'. Die Sammlung umfasst auch Sorten von historischer Bedeutung wie 'Lechín de Sevilla'.

Absicherung vor Katastrophen

Das Hauptziel des Tresors ist die Erstellung einer Sicherungskopie der weltweiten Vielfalt der Kulturpflanzen. Die Samen werden in speziellen Aluminiumprobenbehältern bei -18°C unter stabilen geologischen Bedingungen gelagert, um selbst einen globalen Kataklysmus zu überdauern.

Das Globale Saatgut-Tresorlager auf dem norwegischen Archipel Spitzbergen, ein unterirdisches Lager, das die weltweite Vielfalt der Kulturpflanzen vor Katastrophen schützen soll, hat erstmals in seiner Geschichte Olivensamen aufgenommen. Sie wurden von der Spanischen Oliven-Genbank (BGMO) in Córdoba geschickt, die Teil des Instituts für Lebensmittel- und Agrarforschung und -technologie Andalusiens (IFAPA) ist. In den Tresor gelangten 50 Sorten des Olivenbaums (Olea europaea). Die Sammlung umfasst Sorten von entscheidender Bedeutung für den spanischen Olivenölsektor, wie die dominante „Picual“ sowie „Hojiblanca“, „Arbequina“ oder „Cornicabra“. Unter den übergebenen Samen befanden sich auch Sorten von historischer und lokaler Bedeutung wie „Lechín de Sevilla“ oder „Verdial de Huévar“. Wie Quellen angeben, dauerte der Prozess der Qualifizierung und Vorbereitung der Samen für die Einlagerung im Tresor über fünf Jahre, was die Komplexität und Bedeutung des Unterfangens unterstreicht. 50 — auf Spitzbergen gesicherte Olivensorten Das Globale Saatgut-Tresorlager auf Spitzbergen, oft als „Doomsday-Tresor“ oder „Noahs Arche für Samen“ bezeichnet, wurde 2008 eröffnet. Sein Ziel ist es, Sicherheitskopien von Samen aus Genbanken weltweit zu lagern und so die biologische Vielfalt der Kulturpflanzen vor Naturkatastrophen, Kriegen oder Klimawandel zu schützen. Die Anlage befindet sich im Permafrostboden, etwa 130 Meter tief in einem Berg auf der Insel Spitzbergen. Der Tresor, der sich im Inneren eines Berges auf der Insel Spitzbergen befindet, ist so konzipiert, dass er ohne menschliches Zutun funktioniert. Die Samen werden in Aluminiumprobenbehältern bei -18°C luftdicht verschlossen gelagert, was ihre Lebensfähigkeit für Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende garantieren soll. Die Entscheidung, den Olivenbaum in diese globale Sammlung aufzunehmen, unterstreicht seine Schlüsselrolle in der Landwirtschaft und Kultur der Mittelmeerregion. Spanien ist der weltweit größte Produzent von Olivenöl, und dieser Sektor hat eine grundlegende wirtschaftliche und landschaftliche Bedeutung für viele Regionen des Landes. Die Sicherung seiner genetischen Vielfalt ist daher eine strategisch wichtige Maßnahme. Übergebene Olivensorten: Hauptsorten: Picual, Hojiblanca → Picual, Hojiblanca, Arbequina, Cornicabra; Lokale/historische Sorten: Keine → Lechín de Sevilla, Verdial de Huévar; Gesamtzahl der Sorten: 0 → 50 Die Übergabe der Samen erfolgte im Rahmen des standardisierten Hinterlegungsverfahrens, bei dem jede teilnehmende Genbank das Eigentumsrecht am hinterlegten Material behält. Die Behörden des IFAPA äußerten ihre Zufriedenheit darüber, dass das spanische genetische Erbe des Olivenbaums nun am „sichersten Ort der Erde“ aufbewahrt wird. Dieses Ereignis verbindet symbolisch moderne Wissenschaft mit einer der ältesten landwirtschaftlichen Traditionen des Mittelmeerraums.