Ende Februar 2026 wird es in Italien erhebliche Beeinträchtigungen im nationalen und internationalen Transport geben. Nach der obligatorischen Pause aufgrund der Olympischen Winterspiele haben die Gewerkschaften eine Serie von Streiks im Luft- und Bahnsektor angekündigt. Die Proteste sind für den 26. Februar für die Luftfahrt sowie für den 27. und 28. Februar für die Bahn geplant, mit vollständigen 24-stündigen Unterbrechungen an jedem dieser Tage, was eine Lähmung des Verkehrs droht.

Dreitägiger Protestkalender

Die Streiks umfassen Donnerstag, den 26. Februar (Luftfahrt) sowie Freitag und Samstag, den 27.-28. Februar (Bahn). Jeder Protest soll volle 24 Stunden dauern.

Vollständige Einstellung des Luftverkehrs

Am Donnerstag streiken die Beschäftigten des gesamten Luftfahrtsektors, der Flughäfen und von ITA Airways. Der Protest wurde von den großen Gewerkschaftsbünden angekündigt.

Proteste in den Staatsbahnen

Am Freitag und Samstag beteiligt sich das Fahr- und Bordpersonal der Gruppe Ferrovie dello Stato am Streik. Der Protest ist landesweit.

Obligatorische olympische Pause

Die Protestaktionen folgen auf die obligatorische 'Waffenruhe', die durch die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina erzwungen wurde.

Obligatorische Gewährleistungsfenster

Italienisches Recht schreibt vor, dass in bestimmten Stunden ein Mindestservice gewährleistet sein muss, um das Land nicht vollständig zu lähmen. Deren Details werden bekannt gegeben.

Ende Februar 2026 steht Italien vor erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen, verursacht durch eine dreitägige Streikwelle im Luft- und Bahnverkehr. Die von Gewerkschaften angekündigten Proteste sind eine direkte Reaktion auf die Aussetzung von Aktionen während der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Der Zeitplan ist präzise: Donnerstag, der 26. Februar, ist dem Streik im Luftfahrtsektor gewidmet, und Freitag, der 27., sowie Samstag, der 28. Februar, den Protesten bei der Bahn. Jede Aktion soll volle 24 Stunden dauern. Der Luftfahrtstreik am 26. Februar wurde von den großen Gewerkschaftsbünden Filt-Cgil, Fit-Cisl, Uilt-Uil, Ugl T.A., Anpac und Anp angekündigt und betrifft die Beschäftigten des gesamten Luftfahrtsektors, einschließlich des Personals der nationalen Fluggesellschaft ITA Airways. Obwohl die meisten Aktionen für volle 24 Stunden geplant sind, können einzelne Verkehrsunternehmen in kürzeren Intervallen streiken, wie beispielsweise die Fluglinie Vueling, deren Protest auf die Stunden 13:00–17:00 Uhr beschränkt wurde. Wichtig ist, dass derselbe Streik ursprünglich für den 16. Februar geplant war, aber verschoben wurde, wahrscheinlich aufgrund der Spiele.Die Kultur von Transportstreiks hat in Italien tiefe Wurzeln, die bis zu den Nachkriegsarbeitskämpfen reichen. Seit den 1970er Jahren nutzen Gewerkschaften regelmäßig Streiks im öffentlichen Sektor als Verhandlungsinstrument. Als Reaktion auf die gesellschaftliche Frustration wurde 1990 das Gesetz Nr. 146 eingeführt, das Organisatoren von Streiks im öffentlichen Dienst verpflichtet, Mindeststandards der Dienstleistung und vorherige Ankündigung einzuhalten. In den folgenden Tagen wird die Protestwelle auf die Schienen verlagert. Der für Freitag, den 27. Februar, von 21:00 Uhr bis Samstag, den 28. Februar, 20:59 Uhr geplante Bahnstreik wird landesweit stattfinden und das Fahr- und Bordpersonal der Gruppe Ferrovie dello Stato Italiane umfassen. Dies bedeutet ein hohes Risiko einer Lähmung nationaler und regionaler Verbindungen, die für Millionen Pendler und Reisende zwischen Städten spürbar sein wird. Italienische Medien wie Corriere della Sera kündigen bereits „komplizierte Tage“ für das gesamte System an. 24 godziny — Dauer jedes Streiks Gemäß italienischem Recht müssen Organisatoren von Streiks im öffentlichen Sektor sogenannte fasce di garanzia (Gewährleistungsfenster) festlegen, also Stunden, in denen der Betrieb aufrechterhalten werden muss. Detaillierte Informationen zu diesen Stunden für die Februar-Streiks sollen von Verkehrsunternehmen und Infrastrukturbetreibern kurz vor den Aktionen bekannt gegeben werden. Für die Bahn wird erwartet, dass diese Fenster die Morgenstunden (z.B. 6:00–9:00 Uhr) und Nachmittagsstunden (z.B. 18:00–21:00 Uhr) umfassen, um grundlegende Pendelfahrten zu ermöglichen. Ähnliche Regeln gelten für Flughäfen, wo der Service für Flüge in bestimmten Zeitintervallen gewährleistet sein muss. Das breite Ausmaß der sozialen Unruhen in der Branche wird auch durch frühere lokale Proteste bestätigt, beispielsweise in Bozen, wo Beschäftigte des öffentlichen Verkehrs Mitte Februar streikten und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen forderten.