Bodø/Glimt besiegte Inter Mailand mit 2:1 im San Siro und zog nach einem 3:1-Heimsieg mit einem Gesamtergebnis von 5:2 ins Achtelfinale der Champions League ein. Der norwegische Verein, dessen Liga erst im März startet, wurde zum ersten Team aus der Nähe des Polarkreises in dieser Wettbewerbsphase. Italienische Medien beschreiben die Niederlage als Schande und kündigen sportliche und finanzielle Konsequenzen an.

Aufstieg nach Hin- und Rückspiel mit 5:2

Bodø/Glimt gewann 3:1 zu Hause und 2:1 in Mailand, eliminierte den Serienführer der Serie A sowie den Finalisten der vorherigen Ausgabe. Der norwegische Verein zog ins Achtelfinale ein.

Ligasaison noch nicht gestartet

Die norwegische Liga kehrt erst Mitte März zurück, und Bodø/Glimt bleibt im Vorbereitungszyklus und verbringt einen Teil des Winters in Trainingslagern, u.a. in Spanien.

Finanzieller Schlag für Inter

Italienische Analysen deuten auf einen Rückgang der Einnahmen aus UEFA-Prämien auf etwa 71,27 Millionen Euro und eine mögliche Budgetlücke in Höhe von 20–30 Millionen Euro im Vergleich zur Saisonplanung hin.

Medienreaktionen und Vorfälle

Die italienische Presse bewertete das Ausscheiden als Blamage, und in Mailand wurde ein 22-jähriger Fan von Bodø/Glimt festgenommen, der im Verdacht steht, Sachbeschädigungen begangen zu haben. Das Spiel sahen über 1,01 Millionen Zuschauer auf Sky.

Bodø/Glimt eliminierte Inter Mailand in den Play-offs der Champions League, gewann mit 2:1 im San Siro und insgesamt 5:2 im Hin- und Rückspiel (nach dem früheren 3:1 in Norwegen). Das Team von Kjetil Knutsen, das sich noch im Wintervorbereitungszyklus befindet, spielte wieder schnell und mutig, während Inter – trotz Ballbesitzvorteil in der Anfangsphase – lange keine klaren Torchancen kreieren konnte. In den Berichten dominieren die Namen Jens Petter Hauge und Håkon Evjen als Torschützen der entscheidenden Tore, wobei einige Quellen auch den späten Treffer von Alessandro Bastoni erwähnen, der den Ausgang des Duells nicht änderte. Der Aufstieg von Bodø/Glimt wurde als Durchbruch beschrieben: der erste Klub aus Nordnorwegen, praktisch aus der Polarkreisregion, erreichte das Achtelfinale, und die Norweger hatten auf dem Weg auch Manchester City (3:1) und Atlético Madrid (2:1) besiegt. „Es surrealista” — Håkon Evjen Der europäische Fußball erinnert sich, dass Spiele mit dem höchsten Einsatz oft von Ereignissen geprägt waren, die über den Sport hinausgingen. Das tragischste Symbol bleibt das Finale von 1985 im Heysel-Stadion in Brüssel, dessen Auswirkungen jahrelang den Ansatz zur Stadionsicherheit veränderten. Das Motiv dieser Katastrophe kehrt heute auch im Kino zurück, u.a. in einem Film, der auf dem Festival in Berlin gezeigt wurde. 65 mln euro — Weniger UEFA-Prämien für Inter Die italienischen Kommentare konzentrieren sich auf die sportlichen und bilanziellen Konsequenzen. Inter, der Serienführer der Serie A mit 10 Punkten Vorsprung, hatte mindestens den Einzug ins Achtelfinale geplant, und das Ausscheiden bedeutet eine Korrektur der UEFA-Prämien sowie des Budgets. Einige Analysen berechnen, dass der Verein in dieser Ausgabe etwa 71,27 Millionen Euro verdienen wird, gegenüber 136 Millionen Euro in der vorherigen Saison, was einem Rückgang von etwa 65 Millionen Euro entspricht; andere Texte schätzen den vorübergehenden Verlust im Vergleich zum Plan auf etwa 20–30 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund gibt es Spekulationen über den Verkauf von Stars und die Suche nach Gewinnen aus Plusvalenza, bei gleichzeitiger Eigentümerkontrolle durch den Fonds Oaktree. Der Potenzialunterschied, beschrieben u.a. durch Vergleiche des Marktwerts, verschärfte nur die Bewertung der Niederlage in Mailand. „It sounds not true. But we are there.” (Es klingt nicht wahr. Aber wir sind da.) — Jens Petter Hauge Norwegen bei den Olympischen Winterspielen 2026: Medaillen: Gold: 18, Silber: 12, Bronze: 11 Der Aspekt der norwegischen Form ging über das Spielfeld hinaus: Einige Medien stellten den Erfolg von Bodø/Glimt der Bilanz Norwegens bei den Olympischen Winterspielen in Milano-Cortina gegenüber. Es gab auch episodenhafte Vorfälle rund um das Spiel: Die italienische Polizei nahm im Zentrum Mailands einen 22-jährigen Norwegen fest, der im Verdacht steht, Sachbeschädigungen begangen zu haben, und die Übertragung auf Sky sammelte durchschnittlich über 1,01 Millionen Zuschauer. Inter muss schnell zur Liga zurückkehren – in den Ankündigungen taucht bereits das Spiel gegen Genua von Daniele De Rossi auf.

Mentioned People

  • Kjetil Knutsen — Trainer von Bodø/Glimt, der das Team zum Aufstieg in der Champions League führte.
  • Cristian Chivu — Trainer von Inter Mailand; sprach nach dem Rückspiel u.a. über Energieprobleme und Schwierigkeiten bei der Chancenkreation.
  • Jens Petter Hauge — Spieler von Bodø/Glimt, in Berichten als entscheidender Torschütze im Hin- und Rückspiel gegen Inter genannt.
  • Håkon Evjen — Spieler von Bodø/Glimt; nach dem Aufstieg zitiert und als Autor eines wichtigen Tores in Mailand genannt.
  • Nicolò Barella — Spieler von Inter; sprach über Schwierigkeiten, Torchancen gegen die Norweger zu kreieren.
  • Beppe Marotta — Präsident von Inter; laut Berichten deutete er die Notwendigkeit bilanzieller Maßnahmen nach dem Ausscheiden aus der Champions League an.
  • Daniele De Rossi — Trainer von Genua; appellierte vor dem Spiel gegen Inter, dass das Team sich nicht mit 'Mittelmäßigkeit' zufriedengeben sollte.
  • Ståle Solbakken — Nationaltrainer Norwegens; bezeichnete den Aufstieg von Bodø/Glimt als größten Vereinserfolg einer norwegischen Mannschaft.
  • Johannes Høsflot Klæbo — Norwegischer Skilangläufer; als eines der Gesichter der norwegischen Dominanz bei den Olympischen Winterspielen 2026 genannt.
  • Manuel Akanji — Spieler von Inter; in Kommentaren als Mitverursacher von Fehlern im Duell mit Bodø/Glimt erwähnt.