In den letzten Tagen wurde in ganz Polen ein starker Anstieg der Aktivitäten von Cyberkriminellen und Betrügern verzeichnet, die mit sozialtechnischen Methoden arbeiten. Die Behörden haben eine internationale kriminelle Vereinigung zerschlagen, die fast 20 Millionen Złoty erschlichen und gewaschen hat. Gleichzeitig warnen Polizei und Banken vor gefälschten Nachrichten zu e-PIT-Abrechnungen, Strafzetteln und angeblichen Problemen mit Konten bei der Bank Pekao und Revolut, die dem Diebstahl von Ersparnissen dienen.

Zerschlagung einer internationalen Gruppe

13 Personen wurden festgenommen, die für die Erschleichung und Wäsche von 20 Millionen Złoty mithilfe gefälschter Callcenter verantwortlich sind.

Bank- und Steuerwarnungen

Die Bank Pekao, Revolut und das Finanzministerium warnen vor Phishing im Zusammenhang mit e-PIT und gefälschten Anhängen.

Explosion von Betrug auf Telegram

Die Zahl der Investitions- und Zahlungsbetrügereien auf der Plattform Telegram ist im Jahr 2025 um rekordverdächtige 233 Prozent gestiegen.

Polen kämpft mit einem beispiellosen Ausmaß an Finanzbetrug, der sowohl Nutzer mobiler Technologien als auch ältere Menschen trifft. Beamte aus Breslau und internationale Dienste erzielten einen bedeutenden Erfolg, indem sie eine organisierte kriminelle Vereinigung zerschlugen. Die Verdächtigen, die gefälschte Callcenter betrieben, führten zur Erschleichung und „Wäsche“ von fast 20 Millionen Złoty. Im Laufe der Ermittlungen wurden 13 Personen festgenommen, denen die Beteiligung an einer internationalen kriminellen Struktur vorgeworfen wird, die sich auf finanzielle Manipulationen und illegale Geldtransfers spezialisiert hat. Parallel beobachten die Strafverfolgungsbehörden eine Intensivierung von Phishing-Kampagnen. Die Betrüger nutzen die laufende Steuererklärungssaison, indem sie sich als Dienst Twój e-PIT ausgeben. Die Vorgehensweisen werden immer raffinierter – von gefälschten SMS über angebliche Strafzettel bis hin zu ausgeklügelten Vorgaben als Bankmitarbeiter. In einem drastischen Fall verlor eine Bewohnerin der Region über 200.000 Złoty nach einem Gespräch mit einem angeblichen Berater, der sie überredete, Geld auf ein „sicheres Konto“ zu überweisen. Das Phänomen der Sozialtechnik in der Finanzkriminalität hat sich von einfachen Methoden „auf den Enkel“ in den 90er Jahren zu komplexen hybriden Operationen entwickelt, die künstliche Intelligenz und Spoofing von Telefonnummern nutzen.Die Situation betrifft auch Kommunikationsplattformen. Ausländische Berichte deuten darauf hin, dass die App Telegram im Jahr 2025 zum am schnellsten wachsenden Kanal für die Verbreitung betrügerischer Angebote geworden ist, mit einem Anstieg der Vorfälle um über 230 %. Experten warnen, dass der Mensch das schwächste Glied bleibt und neue Techniken wie gefälschte E-Mails von Vorgesetzten in Unternehmen zum Hauptangriffsvektor auf den Geschäftssektor werden. „Uważajmy na wszelkie prośby o przekazanie pieniędzy lub danych dostępowych do bankowości, nawet jeśli osoba dzwoniąca podaje się za funkcjonariusza lub pracownika banku.” (Seien Sie vorsichtig bei allen Bitten um Geldüberweisung oder Zugangsdaten zum Online-Banking, auch wenn sich die anrufende Person als Beamter oder Bankmitarbeiter ausgibt.) — Polizeimitteilung Als Reaktion auf die Bedrohungen startet die Polizei in einzelnen Woiwodschaften, u.a. in Niederschlesien, Präventionsprogramme wie „Senior na 6 z plusem“. Diese zielen darauf ab, die am stärksten von Manipulationen gefährdeten Personen aufzuklären. Die Behörden erinnern daran, dass staatliche Institutionen und Banken niemals telefonisch nach Passwörtern fragen oder die Installation externer Software für den Fernzugriff auf den Desktop verlangen.

Perspektywy mediów: Medien konzentrieren sich auf Aufklärung und Warnung vor neuen Technologien der Betrüger und betonen die Rolle des Staates beim Schutz der Bürger. Betont wird die Notwendigkeit, die Strafen für Cyberkriminelle zu verschärfen, sowie die Unzulänglichkeit der derzeitigen Banksicherheitssysteme gegenüber Spoofing.