Die französische Frauen-Nationalmannschaft startete erfolgreich in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 und gewann mit 2:1 bei Irland. Trotz der Führung der Gastgeberinnen durch ein Tor von Katie McCabe sicherten zwei Tore von Melvine Malard in der zweiten Halbzeit den Sieg für "Les Bleues". In anderen Spielen zertrümmerte England die Ukraine mit 6:1, und Nordirland unterlag der Schweiz mit 0:2. Die Sportereignisse wurden von einer Protestaktion iranischer Fußballspielerinnen begleitet, die sich weigerten, die Nationalhymne zu singen.
Malards Doppelpack rettet Frankreich
Als Einwechselspielerin erzielte Melvine Malard zwei Tore in acht Minuten und drehte so das Spiel gegen Irland in Dublin.
England zermalmt die Ukraine
Die Europameisterinnen zeigten sich im Spiel gegen die Ukraine von ihrer besten Seite und gewannen hoch mit 6:1 nach zwei Treffern von Alessia Russo.
Protest iranischer Fußballspielerinnen
Während ihres Spiels sangen die Spielerinnen aus dem Iran die Nationalhymne nicht mit, was als politisches Manifest weite Beachtung fand.
Der Auftakt der Qualifikation zur Frauen-WM 2027 bot den Fans große Emotionen, besonders bei der Begegnung in Dublin. Die Irinnen, beflügelt von der Unterstützung im Tallaght Stadium, gingen durch ein Tor ihrer größten Stars, Katie McCabe, in Führung. Die erste Halbzeit gehörte den Gastgeberinnen, die die Angriffe der favorisierten Gegnerinnen effektiv neutralisierten. Doch nach der Pause änderte sich das Spielbild abrupt, als der französische Nationaltrainer Anpassungen an der Aufstellung seines Teams vornahm. Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen, deren erste Ausgabe 1991 in China stattfand, hat sich im letzten Jahrzehnt zu einem der am schnellsten wachsenden Sportereignisse der Welt in Bezug auf die Zuschauerzahlen entwickelt.Die Heldin der Partie wurde Melvine Malard, die in nur acht Minuten zweimal auf der Torschützenliste stand. Ihr schneller Doppelpack erschütterte die irische Abwehr und wendete das Blatt. Trotz verzweifelter Ausgleichsversuche in der Schlussphase gelang es den Spielerinnen von Eileen Gleeson nicht, den Rückstand aufzuholen. Die Niederlage traf Megan Connolly besonders hart, die in ihren Aussagen nach dem Spiel ihre Enttäuschung über den fehlenden Punkt nicht verbergen konnte. Die personelle Situation Irlands wird zusätzlich durch Verletzungen von McCabe und Denise O’Sullivan erschwert, was ihren Einsatz im bevorstehenden Spiel gegen die Niederlande fraglich erscheinen lässt. Die Sportbeziehungen zwischen Irland und Frankreich sind oft von Kontroversen geprägt, wobei das berühmteste Beispiel das Handspiel von Thierry Henry im Jahr 2009 bleibt, das der irischen Männer-Nationalmannschaft die WM-Chance nahm.Auf anderen Stadien gab es ebenfalls viel zu erleben. Die englische Nationalmannschaft unter Sarina Wiegman bestätigte ihre Dominanz in Europa und schoss der Ukraine sechs Tore. Zwei Treffer für die "Lionesses" erzielte Alessia Russo. Unterdessen verloren die Spielerinnen aus Nordirland unter Interimstrainer Kris Lindsay trotz ambitionierter Leistung in der Schweiz mit 0:2. Neben den rein sportlichen Ergebnissen ging die Nachricht von einem mutigen Akt iranischer Spielerinnen um die Welt. Sie entschieden sich, während des Abspielens der Nationalhymne zu schweigen, was als Geste der Solidarität mit den Freiheitsbewegungen in ihrer Heimat interpretiert wurde. „I feel like somebody's stabbed me in the heart” (Ich fühle mich, als hätte mir jemand ein Messer ins Herz gestochen.) — Megan ConnollyErgebnisse der WM-Qualifikation der Frauen (03.03.2026): Irland 1:2 Frankreich; Ukraine 1:6 England; Schweiz 2:0 Nordirland8 — Minuten benötigte Melvine Malard für zwei Tore, die Frankreichs Sieg entschieden
Perspektywy mediów: Französische Medien konzentrieren sich auf die Klasse von Melvine Malard und die gelungene Rückkehr des Teams ins Spiel nach einer schwächeren ersten Halbzeit. Die irische Presse betont die unglückliche Niederlage und Schiedsrichterkontroversen und ist der Ansicht, dass die Gastgeberinnen mindestens ein Unentschieden verdient hätten.
Mentioned People
- Melvine Malard — Französische Stürmerin, Autorin zweier Tore im Spiel gegen Irland.
- Katie McCabe — Kapitänin der irischen Nationalmannschaft, Schützin des einzigen Tores für ihr Team.
- Sarina Wiegman — Nationaltrainerin der englischen Frauen-Nationalmannschaft.
- Alessia Russo — Stürmerin der englischen Nationalmannschaft, Schützin zweier Tore gegen die Ukraine.