Die Vereinigten Staaten erhöhen den Druck auf Teheran drastisch, indem sie über 150 Kampfflugzeuge in Europa und im im Nahen Osten stationieren, darunter die hochmodernen F-22 Raptor in Israel. Parallel dazu verhängte Washington neue Sanktionen gegen die iranische „Schattenflotte“ von Tankern, um das Regime finanziell zu isolieren. Die Spannungen werden durch Berichte über Verhandlungen des Iran mit China über den Kauf fortschrittlicher Überschallraketen CM-302 angeheizt, die eine Bedrohung für amerikanische Flugzeugträger darstellen könnten.
Massenverlegung von Luftstreitkräften
Die USA haben über 150 Kampfflugzeuge in Stützpunkten in Europa und im Nahen Osten stationiert, um Druck auf Teheran auszuüben.
Sanktionen gegen die Schattenflotte
Neue Restriktionen des US-Finanzministeriums zielen auf Tanker ab, die illegal iranisches Öl transportieren, um das Land von seiner Finanzierung abzuschneiden.
Mögliches Abkommen mit China
Der Iran verhandelt mit China über den Kauf von Überschallraketen CM-302, was die amerikanische Seeherrschaft in der Region bedrohen könnte.
Panne auf der USS Gerald Ford
Der größte Flugzeugträger der Welt hat Kreta erreicht, kämpft aber mit einer lästigen Störung des Abwassersystems und der Toiletten.
Die Regierung von Donald Trump hat entschlossene Schritte unternommen, um den Iran militärisch und wirtschaftlich einzukreisen. Ein Schlüsselelement dieser Strategie ist die Verlegung mächtiger Luftstreitkräfte, bestehend aus über 150 Maschinen — darunter Kampfflugzeuge, Frühwarnflugzeuge und Tankflugzeuge — zu operativen Stützpunkten in Europa und der Region des Nahen Ostens. In Israel sind bereits die modernsten Kampfflugzeuge F-22 Raptor eingetroffen, was ein deutliches Signal der Bereitschaft für mögliche chirurgische Schläge ist. Gleichzeitig hat der größte Flugzeugträger der Welt, die USS Gerald R. Ford, vor der Küste Kretas festgemacht und demonstriert die amerikanische Marinepräsenz im östlichen Mittelmeer. Einige Medien, darunter die chinesische Global Times, berichten über angebliche technische Probleme an Bord des Schiffes im Zusammenhang mit dem Abwassersystem, obwohl diese Berichte von der US-Marine nicht offiziell bestätigt wurden. Auf der wirtschaftlichen Front kündigte das US-Finanzministerium restriktive Sanktionen gegen die sogenannte Schattenflotte an. Sie umfassen mehrere Dutzend Einheiten, die am illegalen Export iranischen Öls beteiligt sind, um Teheran von entscheidenden Deviseneinnahmen abzuschneiden. Experten weisen darauf hin, dass dieses Modell der zuvor gegenüber Venezuela angewandten Politik des „maximalen Drucks“ ähnelt. Der Iran bleibt jedoch nicht untätig und führt nach Geheimdienstberichten fortgeschrittene Gespräche mit Peking über den Kauf von CM-302-Raketen. Diese Technologie könnte das Kräfteverhältnis drastisch verändern und dem Iran ein Werkzeug zur effektiven Bekämpfung von Flugzeugträgergruppen an die Hand geben. Seit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 basieren die Beziehungen zwischen Washington und Teheran auf einer ständigen Konfrontation, deren Höhepunkte die Geiselnahme in der US-Botschaft, der Tankerkrieg in den 1980er Jahren und der Ausstieg aus dem Atomabkommen im Jahr 2018 waren.Die Situation wird zunehmend kompliziert durch das wachsende Engagement anderer Großmächte. Während China technologische und militärische Unterstützung anbietet, erklärt Russland Teheran militärische Hilfe, was einen informellen Block des Widerstands gegen die amerikanische Dominanz bildet. Washington befürchtet, dass die Lieferung chinesischer Überschallraketen den Iran zu aggressiveren Handlungen in der Straße von Hormus verleiten könnte. Die derzeitige Eskalation wird als Machtdemonstration vor möglichen Verhandlungen über eine neue Sicherheitsarchitektur in der Region angesehen, obwohl sich beide Seiten vorerst auf die Demonstration militärischer Stärke konzentrieren.
Mentioned People
- Donald Trump — US-Präsident, der eine Politik des maximalen Drucks gegenüber dem Iran verfolgt.