Am Mittwoch, dem 18. Februar, wurde in der italienischen Ortschaft Scandicci ein makabrer Fund gemacht. Auf dem Gelände eines verlassenen Gebäudekomplexes, der früher dem Nationalen Forschungsrat gehörte, wurde die zerstückelte Leiche einer 44-jährigen Frau gefunden. Das Opfer, später als obdachlose deutsche Staatsbürgerin identifiziert, wurde enthauptet. Vor Ort arbeiten Carabinieri und Staatsanwaltschaft daran, den Ablauf dieses brutalen Verbrechens aufzuklären und den Mörder zu fassen.

Opfer identifiziert

Die ermordete Frau ist eine 44-jährige Deutsche ohne festen Wohnsitz, die der lokalen Obdachlosengemeinschaft in Scandicci bekannt war.

Brutaler Mord

Die Leiche wurde kopflos aufgefunden, was auf den makabren Charakter der Tat und die Entschlossenheit des Täters hinweist.

Tatort

Die Leiche wurde in einem verlassenen Gebäude des ehemaligen CNR zurückgelassen, das derzeit Ziel eines geplanten Revitalisierungsprojekts der Gemeinde ist.

Erschütternde Meldungen erreichen uns aus der Toskana, wo in der Ortschaft Scandicci bei Florenz die zerstückelte Leiche einer Frau gefunden wurde. Den makabren Fund machten andere Obdachlose in der Nähe der verlassenen Gebäude des ehemaligen CNR. Das Opfer ist eine 44-jährige deutsche Staatsbürgerin, die ein nomadisches Leben führte. Wie Ermittler bestätigten, war die Leiche kopflos, was auf die außergewöhnliche Grausamkeit des oder der Täter hinweist. Vor Ort erschienen sofort Carabinieri und Staatsanwältin Alessandra Falcone, um die Spurensicherung zu überwachen. Die Ortschaft Scandicci war in der Vergangenheit Schauplatz der Aktivitäten des legendären „Monsters von Florenz“, eines Serienmörders, der zwischen 1968 und 1985 die Gegend um die Hauptstadt der Toskana terrorisierte und eine Reihe brutaler Morde an Paaren verübte.Medizinische Dienste und Techniker der scientifischen Abteilung führten stundenlange Untersuchungen auf dem Gelände des ehemaligen Industriegebiets durch. Eine zentrale Frage für die Ermittlungen bleibt, ob die Frau am Fundort ermordet wurde oder ob ihre Leiche nach der Tat an einem anderen Ort dorthin gebracht wurde. Das Gelände, das sich derzeit im Besitz der Gemeinde befindet, sollte in naher Zukunft revitalisiert und in einen öffentlichen Park umgewandelt werden. Derzeit ist das Gebiet als Aufenthaltsort für Obdachlose und Migranten bekannt, was die Identifizierung potenzieller Zeugen des Vorfalls erschwert. „Es muss geklärt werden, ob sie woanders ermordet wurde, vielleicht in der Nähe, und dann dorthin gebracht wurde oder ob Fundort und Tatort identisch sind.” — Rai NewsDie Ermittlungen werden als Mord geführt. Die Polizei überprüft Aufnahmen von städtischen Überwachungskameras und befragt Personen, die in den Ruinen des ehemaligen Forschungsinstituts campieren. Die Brutalität der Tat hat in der lokalen Gemeinschaft große Betroffenheit ausgelöst, die seit Jahren die Sicherung der verlassenen Gebiete durch Revitalisierung fordert. Die Behörden schließen kein Motiv aus, auch nicht Auseinandersetzungen im Milieu der Obdachlosen. Ablauf der Ereignisse in Scandicci: 18. Februar, morgens — Auffindung der Leiche; 18. Februar, nachmittags — Eintreffen der Ermittler; 19. Februar — Identifizierung des Opfers

Mentioned People

  • Alessandra Falcone — Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Florenz, die mit dem Mordfall der Frau in Scandicci befasst ist.