Die humanitäre Lage in Kuba verschlechtert sich aufgrund des von den Vereinigten Staaten verschärften Ölembargos rapide. Die Bewohner der Insel kämpfen mit weit verbreitetem Mangel an Treibstoff, Lebensmitteln und Stromausfällen. Während Havanna Washington vorwirft, gezielt eine Katastrophe herbeiführen zu wollen, hat die kanadische Regierung Pläne zur Unterstützung der Insel angekündigt, was einen deutlichen Kontrast zur Politik des Drucks darstellt, die von der US-Administration verfolgt wird.

Kanadisches Unterstützungsprogramm

Ottawa bereitet ein Hilfspaket vor, um die Auswirkungen des US-Ölembargos abzumildern und einen Zusammenbruch der Insel zu verhindern.

Energetische Lähmung der Insel

Treibstoffmangel hat zu massiven Stromausfällen geführt und die Bürger gezwungen, Fahrräder zu benutzen.

Vorwürfe gegen die USA

Havanna behauptet, Washington strebe gezielt eine humanitäre Katastrophe für politische Zwecke an.

Drastischer Preisanstieg

Die Kosten für Grundnahrungsmittel auf Kuba haben sich in rekordverdächtig kurzer Zeit verdoppelt.

Die Lage in Kuba wird kritisch. Das verschärfte Embargo für Öl, das von der Regierung in Washington eingeführt wurde, hat zu einer fast vollständigen Lähmung des Verkehrs auf der Insel geführt. Kubaner sind gezwungen, Fahrräder zu benutzen, um Grundnahrungsmittel zu erwerben, deren Preise sich in letzter Zeit verdoppelt haben. Stromausfälle machen die Zubereitung von Mahlzeiten unmöglich, was die soziale Frustration vertieft und die Wirtschaft destabilisiert, die bisher auf dem Tourismus basierte. Die Behörden in Havanna beschuldigen die Vereinigten Staaten offen, gezielt eine humanitäre Krise zu provozieren, um politische Veränderungen zu erzwingen. Die amerikanisch-kubanischen Beziehungen sind seit der Revolution von 1959 angespannt. Obwohl es während der Präsidentschaft von Barack Obama zu einer kurzzeitigen Tauwetterperiode und der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen kam, kehrten nachfolgende Regierungen zur Politik der Isolation der Insel zurück. Als Reaktion auf die sich verschlechternden Lebensbedingungen hat sich Kanada entschieden, einen speziellen Rettungsplan vorzubereiten. Ottawa, einer der wichtigsten Handelspartner Kubas, beabsichtigt, humanitäre Hilfe und technische Unterstützung zu liefern und ignoriert damit die Strategie des maximalen Drucks, die vom Weißen Haus verfolgt wird. Die kanadische Initiative zielt darauf ab, einen vollständigen Zusammenbruch der kubanischen kritischen Infrastruktur zu verhindern. Unterdessen wächst auf der Insel selbst eine Welle der Verzweiflung, und Experten weisen darauf hin, dass das Energiesystem des Landes ohne externe Treibstofflieferungen bald nicht mehr funktionieren könnte. „Washington seeks to provoke a humanitarian catastrophe to destabilize our country.” (Washington versucht, eine humanitäre Katastrophe zu provozieren, um unser Land zu destabilisieren.) — Vertreter der kubanischen Regierung Analysten betonen, dass die aktuelle Krise die schwerste seit der sogenannten Sonderperiode nach dem Zusammenbruch der UdSSR ist. Der fehlende Zugang zu harter Währung und finanzielle Restriktionen erschweren den Import selbst der dringendsten Medikamente. Obwohl Kanada Hilfe zusagt, könnte das Ausmaß des Bedarfs auf der Insel die Möglichkeiten eines einzelnen Geberlandes übersteigen, insbesondere angesichts der Entschlossenheit Washingtons, die Handelsblockade aufrechtzuerhalten.