Japans Premierministerin Sanae Takaichi hat nach einem deutlichen Sieg bei vorgezogenen Parlamentswahlen einen radikalen Kurswechsel in Politik und Wirtschaft angekündigt. In ihrer ersten Ansprache vor dem Parlament sagte sie den Abschied von der jahrzehntelangen Politik der Haushaltskonsolidierung zugunsten einer aggressiven Wachstumsstimulierung voraus. Regierungsprioritäten werden Investitionen in Spitzentechnologien wie Künstliche Intelligenz und Halbleiter sowie eine rasche Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes angesichts des wachsenden Drucks aus China sein.
Premierministerin Sanae Takaichi hat eine neue Ära in der japanischen Politik eingeläutet, indem sie im Parlament erklärte, den „Wachstumsknopf“ mit bisher ungekannter Kraft zu drücken. Ihre Regierung beabsichtigt, mit dem Paradigma übermäßiger Sparsamkeit zu brechen, das nach Ansicht der neuen Regierungschefin die Entwicklung des Landes in den letzten dreißig Jahren gebremst hat. Die Regierung hat bereits den Haushaltsentwurf für das Fiskaljahr 2026 vorgelegt, der Ausgaben in Rekordhöhe von über 122 Billionen Yen vorsieht. Diese Mittel sollen Schlüsseltechnologiebereiche und Projekte im Krisenmanagement stärken, um Japan zu einem widerstandsfähigeren Staat gegenüber externen Schocks zu machen. Im Sicherheitsbereich hat Takaichi eine Falkenposition eingenommen und gewarnt, dass die derzeitige geopolitische Lage die schwierigste seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sei. Sie kündigte eine Überarbeitung der pazifistischen Verfassung und eine grundlegende Reform der Verteidigungsstrategie an. Obwohl Außenminister Toshimitsu Motegi die Notwendigkeit betont, Kommunikationskanäle zu China offen zu halten, ist die allgemeine Botschaft der Regierung klar: Japan muss zu einer militärischen Macht werden, die regionale Rivalen abschrecken kann. Gleichzeitig hofft Tokio auf eine Vertiefung der Beziehungen zu Washington, was sich in positiven Bewertungen von Präsident Donald Trump widerspiegelt. Ausländische Investoren, darunter Apollo-Global-Management-Chef Marc Rowan, sehen in diesen Veränderungen eine Chance, den sogenannten „verlorenen Jahrzehnten“ endgültig ein Ende zu setzen. Das neue Selbstbewusstsein der japanischen Wirtschaft, unterstützt durch Reformen des <przypis title=