Während der Messe MWC 2026 in Barcelona präsentierte der Konzern Lenovo einen revolutionären Ansatz für den Bau von Computern und Mobilgeräten. Die Hauptattraktionen der Show waren die Legion Go Fold – die erste Gaming-Konsole mit klappbarem Bildschirm – und der ThinkBook Modular AI PC, ein Laptop mit vollständig austauschbaren Komponenten. Das Unternehmen setzt auf eine tiefe Integration von künstlicher Intelligenz mit physischer Modularität und bietet gleichzeitig robuste Business-Tablets und neuartige Roboterarme.
Klappbare Legion Go Fold
Hybride Gaming-Konsole mit flexiblem Bildschirm, die beim Aufklappen die Funktion eines 11-Zoll-Laptops mit Windows übernimmt.
Konzept eines modularen Computers
Der ThinkBook Modular AI PC ermöglicht den physischen Austausch von Komponenten und Sensoren, um die Hardware an die Bedürfnisse des Benutzers anzupassen.
Neue Business-Geräte
Premiere des ThinkPad X13 Detachable für 1999 USD sowie des verstärkten Tablets ThinkTab X11 für den Einsatz im Außendienst.
Robotischer Schreibtischassistent
Prototyp eines intelligenten Roboterarms, der automatisch die Bewegungen des Benutzers verfolgt und die Produktivität unterstützt.
Die diesjährige Präsenz von Lenovo auf der Mobile World Congress in Barcelona wurde von Geräten dominiert, die maximale Arbeitsfläche bei gleichzeitiger Mobilität anstreben. Die größte Neuheit ist die Legion Go Fold, ein hybrider Handheld-Gaming-Computer mit einzigartiger Konstruktion. Sie ist mit einem klappbaren Bildschirm ausgestattet, der das Gerät beim Aufklappen in einen 11-Zoll-Laptop verwandelt. Dies ist ein bedeutender Schritt nach vorn im Vergleich zu den derzeit auf dem Markt erhältlichen tragbaren Konsolen, da die Technologie flexibler Displays eine dramatische Vergrößerung der Arbeitsfläche ermöglicht, ohne die Transportabmessungen des Geräts zu erhöhen. Die Ingenieure haben auch fortschrittliche Funktionen der künstlichen Intelligenz implementiert, die die Leistung je nach dem aktuell laufenden Spiel optimieren. Der Trend zu klappbaren Geräten (Foldables) begann 2019 mit Smartphones, doch erst Mitte der 2020er Jahre wurde die Technologie ausgereift genug, um in den Segment der Hochleistungsgeräte für Gamer vorzudringen.Parallel stellte der Hersteller das ThinkBook Modular AI PC Concept vor, das das Potenzial hat, den Markt für Business-Computer zu revolutionieren. Das Projekt basiert auf dem Konzept vollständiger Modularität, bei dem der Benutzer Sensoren, Kameras und sogar KI-Recheneinheiten physisch austauschen kann. Dieser Ansatz verlängert nicht nur die Produktlebensdauer, sondern ermöglicht auch eine blitzschnelle Anpassung der Hardware an spezifische Aufgaben wie hochwertige Videokonferenzen oder die Bearbeitung von Grafikmaterial. Ergänzt wird diese Vision durch die Plattform Lenovo Qira, ein intelligenter Assistent, der das Ökosystem der Geräte des Unternehmens integriert. Es ist erwähnenswert, dass Lenovo sich nicht nur auf Prototypen beschränkt; auch das verkaufsfertige ThinkPad X13 Detachable für 1999 US-Dollar und das ThinkTab X11 – ein robustes Android-Tablet für professionelle Einsätze im Außendienst – wurden vorgestellt. „This is not just another generation of AI PCs, it is a redesign of how humans interact with technology through modularity.” — Vertreter von LenovoEin unerwartetes Element der Ausstellung waren Lösungen an der Schnittstelle von Robotik und Unterhaltungselektronik. Lenovo zeigte einen Prototyp eines Roboterarms, der als persönlicher Schreibtischassistent fungiert. Das Gerät verfolgt dank integrierter Kamera und fortschrittlicher Algorithmen den Benutzer und erleichtert so die Durchführung von Videogesprächen oder die Verwaltung von Benachrichtigungen. Im kreativen Bereich debütierte das Yoga Book Pro 3D Concept, das dreidimensionale Bilder ohne die Notwendigkeit einer Brille bietet – eine Verbeugung vor Designern und visuellen Künstlern.
Perspektywy mediów: Technologiemedien konzentrieren sich auf die Innovationskraft und das potenzielle revolutionäre Marktpotenzial, das klappbare Bildschirme in neuen Segmenten mit sich bringen. Einige Kommentatoren stehen dem Konzept der Modularität skeptisch gegenüber und verweisen auf hohe Kosten und problematische Kompatibilität von Zubehör.