Der Übergang vom Februar zum März bringt Polen einen plötzlichen Temperaturanstieg, der zahlreiche hydrologische Warnungen zur Folge hat. Das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft warnt vor Überschreitungen der Warnpegel an Flüssen in Pommern und Masowien, einschließlich einer kritischen Situation am Fluss Mławka. Gleichzeitig bewerten Landwirte im ganzen Land den Zustand der Winterkulturen nach dem frostigen Winter und kämpfen mit Wasseransammlungen auf den Feldern, die die künftigen Ernten bedrohen.

Hydrologische Warnungen im Land

Überschrittene Alarmpegel am Fluss Mławka sowie Warnungen für Pommern und das Weichseldelta aufgrund plötzlicher Schneeschmelze.

Schwierige Lage in der Landwirtschaft

Wasseransammlungen auf den Feldern bedrohen die Winterkulturen und erfordern von den Landwirten schnelle Regenerations- und Düngemaßnahmen.

Frühlingserwachen in den Städten

Reichhaltiges Kultur- und Sportangebot in den größten polnischen Städten an der Wende vom Februar zum März.

Der zu Ende gehende Winter 2026 hinterlässt eine komplizierte hydrologische Situation und Herausforderungen für den Agrarsektor. Obwohl der Januar als einer der trockensten im 21. Jahrhundert verzeichnet wurde, führten reichliche Schneefälle im Februar und die plötzliche Erwärmung zu einem raschen Anschwellen der Flüsse. Die schwierigste Lage herrscht in Masowien, wo der Fluss Mławka den Alarmpegel überschritten hat, was zur Ausrufung einer roten Warnstufe führte. Ähnliche Gefahren werden in Pommern und im Weichseldelta überwacht, wo die Bewohner Überschwemmungen durch die Ansammlung von Schmelzwasser befürchten. IMGW aktualisiert regelmäßig die Gefahrenkarten und weist auf mögliche Überschreitungen der Warnpegel in den Einzugsgebieten der Küstenflüsse hin. Die diesjährige Vegetation der Pflanzen, obwohl theoretisch durch Wasser aus dem schmelzenden Schnee versorgt, stößt auf Schwierigkeiten. Auf vielen Feldern, insbesondere in der Region Heiligkreuz und Großpolen, steht das Wasser in Geländesenken, was zum Ersticken der Winterkulturen führen kann. Landwirtschaftsexperten empfehlen nun schnelle Tests der Pflanzenvitalität sowie eine präzise Planung der ersten Stickstoffdüngung, um das Ertragspotenzial von Weizen und Raps zu retten. Historisch gesehen ist das Weichseldelta eines der am stärksten hochwassergefährdeten Gebiete Polens, wo Entwässerungssysteme und Pumpstationen seit der Zeit der holländischen Besiedlung im 16. Jahrhundert ununterbrochen arbeiten. Trotz der hydrologischen Gefahren lädt das Wochenende vom 28. Februar bis 1. März zu Aktivitäten im Freien ein. Städte wie Krakau, Breslau, Thorn und Gdynia haben ein breites Angebot an Kultur- und Sportveranstaltungen vorbereitet. In Gdynia ist der Besuch einer französischen Fregatte ein besonderes Ereignis, deren Besatzung einige Tage Erholung im polnischen Hafen genießt. Im Verbraucherbereich verzeichneten Ökonomen einen ungewöhnlichen Anstieg des Verkaufs von Winterkleidung und Schuhen, was eine direkte Reaktion der Gesellschaft auf die früheren extremen Fröste war, die den Markt nach mehreren milderen Saisons überraschten. 10% — um so viel kann der Weizenertrag durch Bestockung erhöht werden Es lohnt sich auch, auf ungewöhnliche Phänomene außerhalb der Landesgrenzen zu achten, die den Tourismus beeinflussen könnten. Berichte über eine Heuschreckeninvasion auf europäischen Inseln beunruhigen Reisende, obwohl in Polen selbst die Aufmerksamkeit auf der lokalen Natur und dem Schutz der Gärten liegt. Fachleute warnen vor zu frühem Rasenmähen und weisen darauf hin, dass der Boden nach dem Verschwinden der Schneedecke eine angemessene Temperatur erreichen muss, damit die Regeneration der Pflanzen optimal verläuft.