Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat seinen dreitägigen Besuch in China beendet, der keine bahnbrechenden Wirtschaftsabkommen brachte. Der Regierungschef konzentrierte sich auf Fragen der Überproduktion und Marktzugangsbeschränkungen und traf dabei Präsident Xi Jinping. Der Besuch, der von Teilen der Medien für seinen zu milden Ton kritisiert wurde, ist der Auftakt zu Merz' entscheidender Reise in die USA, wo er sich am Dienstag mit Donald Trump über Zölle austauschen wird.

Elektronische Zahlungen werden beliebter als Bargeld

Im vergangenen Jahr lag die Anzahl der bargeldlosen Zahlungen bei 70,1 Mrd. EUR, in diesem Jahr sollen es über 100 Mrd. EUR sein.

Großbritannien und die nordischen Länder sind führend bei digitalen Zahlungen

In Großbritannien machen Kartenzahlungen und Überweisungen fast die Hälfte der Zahlungstransaktionen aus.

Verbraucher greifen immer seltener zu Bargeld

Die meisten Verbraucher in Großbritannien und den nordischen Ländern können sich eine Rückkehr zu ausschließlich bargeldlosen Zahlungen nicht vorstellen.

E-Commerce treibt das Wachstum digitaler Zahlungen an

Die dynamische Entwicklung des E-Commerce trägt zum globalen Wachstum des Wertes von Online-Transaktionen bei.

Der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz in der Volksrepublik China stand im Zeichen eines schwierigen Balanceakts zwischen Wirtschaftsinteressen und wachsenden geopolitischen Spannungen. Während die chinesische Seite, vertreten durch Staatsmedien, von einem „neuen Impuls” in den gegenseitigen Beziehungen spricht, weisen europäische Kommentatoren auf das Fehlen greifbarer Erfolge und prestigeträchtiger Geschäftsverträge hin. Merz brachte in den Gesprächen mit Xi Jinping das Thema der chinesischen Überproduktion und Subventionen zur Sprache, die die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie beeinträchtigen. Der deutsche Führer musste seine Worte jedoch abwägen, angesichts der enormen Abhängigkeit heimischer Konzerne vom dortigen Markt, was die drastischen Preisnachlässe für Volkswagen-Autos in China drastisch veranschaulichen. Ein symbolischer und zugleich kontroverser Punkt des Besuchs war die Vorführung von Kampfrobotern, die Peking für den Kanzler organisierte. Dieses Ereignis wurde von einigen Beobachtern als Manifestation des technologischen Vorsprungs Chinas gegenüber der traditionellen deutschen Ingenieurskunst interpretiert. Gleichzeitig wächst in Europa die Kritik an Merz' Haltung, die einige Publizisten mit der Politik Angela Merkels gegenüber Russland vergleichen und ihm übermäßige Nachgiebigkeit in der Hoffnung auf Handelsstabilität vorwerfen. Der Kanzler betonte jedoch deutlich, dass der Dialog notwendig sei, um einen offenen Handelskrieg zu vermeiden, der für die mittelgroße deutsche Wirtschaft verheerend wäre. Die deutsch-chinesischen Beziehungen basieren auf einem Fundament, das in den 1970er Jahren gelegt wurde, als die Bundesrepublik Deutschland als einer der ersten westlichen Staaten das wirtschaftliche Potenzial Pekings erkannte, was zur heutigen tiefen wirtschaftlichen Verflechtung führte.Direkt nach seiner Rückkehr aus Asien bereitet sich Friedrich Merz auf eine weitere, möglicherweise noch schwierigere diplomatische Mission vor. Bereits am 2. März wird der Kanzler nach Washington reisen, um Präsident Donald Trump zu treffen. Hauptziel dieser Reise ist es, die gemeinsame Position der Europäischen Union zu den von der neuen US-Administration angekündigten Importzöllen darzulegen.