Die Behörden der Gemeinden Kobierzyce und Siechnice in Niederschlesien haben nach der Sichtung eines Wolfes in der Nähe von Siedlungsgebieten einen offiziellen Appell an die Einwohner gerichtet. Das Tier wurde unter anderem in der Nähe von Gebäuden im Ort Gaj Oławski gesehen. Bürgermeister Grzegorz Reszka rief zu Vorsicht bei Spaziergängen auf, insbesondere mit Hunden, die an der Leine zu führen sind. Parallel dazu wird in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern der Vorfall eines Angriffs auf Damhirsche in einem Mini-Zoo aufgeklärt.

Offizielle Appelle der Gemeindebehörden

Die Gemeinden Kobierzyce und Siechnice bei Breslau haben Mitteilungen herausgegeben, die vor einem in der Nähe von Wohnbebauung beobachteten Wolf warnen.

Sichtungen in Gaj Oławski

Bestätigte Wolfsbeobachtungen fanden in der Gegend des Ortes Gaj Oławski in der Gemeinde Siechnice statt. Das Tier verhielt sich ruhig.

Empfehlungen für die Einwohner

Die Behörden empfehlen, einsame Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden, Hunde an der Leine auszuführen und sich dem Tier nicht zu nähern.

Angriff auf Mini-Zoo in Baruchowo

Zuvor kam es in der Gemeinde Baruchowo in Kujawien-Pommern zu einem Angriff von Raubtieren auf Damhirsche. Bürgermeister Grzegorzczyk schließt eine Beteiligung von Wölfen nicht aus.

Die Behörden der Gemeinden Kobierzyce und Siechnice in Niederschlesien haben nach bestätigten Sichtungen eines Wolfes in unmittelbarer Nähe von Wohnbebauung offizielle Appelle an die Einwohner gerichtet. Die neuesten Meldungen vom 24. Februar 2026 weisen darauf hin, dass das Tier in der Gegend des Ortes Gaj Oławski in der Gemeinde Siechnice gesichtet wurde. Der Bürgermeister der Gemeinde Kobierzyce, Grzegorz Reszka, appellierte in einer gemeinsamen Mitteilung mit dem Bürgermeister der Gemeinde Siechnice an besondere Vorsicht. „I appeal for caution, especially during walks. Do not approach the animal.” (Ich appelliere an Vorsicht, insbesondere bei Spaziergängen. Nähern Sie sich dem Tier nicht.) — Bürgermeister der Gemeinde Kobierzyce, der gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Siechnice nach Wolfsbeobachtungen einen Appell zur Vorsicht aussprach. Die Empfehlungen der lokalen Behörden sind in solchen Situationen Standard und haben präventiven Charakter. Die Einwohner werden gebeten, einsame Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit in Waldgebieten zu vermeiden, Hunde nur an der Leine auszuführen und im Falle einer direkten Begegnung Ruhe zu bewahren und sich langsam zu entfernen. Bürgermeister Grzegorz Reszka betonte, dass das Ziel die Sicherheit sowohl der Menschen als auch des gesetzlich geschützten Raubtieres sei, nicht die Erzeugung von Panik. Die Beobachtungen aus Niederschlesien sind nicht vereinzelt. Wölfe wurden in Polen 1998 unter strengen Schutz gestellt, was die Wiederbelebung der Population ermöglichte, die in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts vom Aussterben bedroht war. Es wird geschätzt, dass derzeit im Land über 2000 dieser Raubtiere leben, und ihre Ausbreitung in neue Gebiete, auch in die Nähe menschlicher Siedlungen, ist eine natürliche Folge dieses erfolgreichen Schutzes. Parallel dazu wird in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern weiterhin die Ursache für den Angriff auf Tiere in einem privaten Mini-Zoo im Ort Goreń Duży in der Gemeinde Baruchowo aufgeklärt. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 22. auf den 23. Februar. Zwei Damhirsche kamen ums Leben. Der Bürgermeister der Gemeinde Baruchowo, Paweł Grzegorzczyk, informierte in einem besonderen Appell über den Angriff und äußerte die Vermutung, dass Wölfe die Täter gewesen sein könnten. „We suspect it's wolves. I appeal to residents to exercise particular caution, especially during evening and morning walks with dogs.” (Wir vermuten, dass es Wölfe sind. Ich appelliere an die Einwohner, besondere Vorsicht walten zu lassen, insbesondere bei abendlichen und morgendlichen Spaziergängen mit Hunden.) — Bürgermeister der Gemeinde Baruchowo, der über den Angriff auf Damhirsche in einem Mini-Zoo informierte und eine Beteiligung von Wölfen vermutet. Obwohl Wölfe eine geschützte Art sind, wandte sich Bürgermeister Grzegorzczyk an die Regionale Direktion für Umweltschutz mit der Bitte, die Situation zu analysieren und gegebenenfalls eine Abschussgenehmigung zu erteilen, wenn die Gefahr für Menschen und Eigentum als hoch eingeschätzt wird. Dieses Verfahren ist äußerst selten und erfordert das Erfüllen außergewöhnlicher, strenger Bedingungen. Nach Einschätzung von Naturschützern kann die erhöhte Sichtbarkeit von Wölfen in der Nähe von Siedlungen zu dieser Jahreszeit auf natürliche Jagdzyklen zurückzuführen sein. Der Winter erschwert die Nahrungsbeschaffung in der Tiefe des Waldes, was Raubtiere dazu veranlassen kann, nach leichterer Beute zu suchen, wie z.B. verendeten Tieren, unzureichend geschützten Nutztieren oder Nahrungsresten. prawda: Wölfe meiden im Allgemeinen den Kontakt mit dem Menschen. Aggressives Verhalten ist äußerst selten und wird meist provoziert, z.B. durch einen Hund ohne Leine oder eine direkte Bedrohung für die Jungen. (Experten des Vereins für Natur Wolf) Im Falle der Sichtung eines Wolfes, der krank, verletzt oder ungewöhnlich aggressiv zu sein scheint, sollte unverzüglich die Polizei oder die Forstverwaltung benachrichtigt werden. Die Gemeindebehörden betonen, dass das Hauptziel ihrer Maßnahmen Aufklärung und Prävention ist. Sowohl in Niederschlesien als auch in Kujawien-Pommern haben die Dienste keine direkten Angriffe auf Menschen verzeichnet. Der Appell zur Vorsicht zielt darauf ab, potenziell gefährliche Situationen zu verhindern, die aus unangemessenem menschlichem Verhalten resultieren können, und nicht aus der Aggression des Wolfes. ponad 2000 — Individuen zählt derzeit die Wolfspopulation in Polen

Mentioned People

  • Grzegorz Reszka — Bürgermeister der Gemeinde Kobierzyce, der gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Siechnice nach Wolfsbeobachtungen einen Appell zur Vorsicht aussprach.
  • Paweł Grzegorzczyk — Bürgermeister der Gemeinde Baruchowo, der über den Angriff auf Damhirsche in einem Mini-Zoo informierte und eine Beteiligung von Wölfen vermutet.