Im Raum Frankfurt am Main kam es zu einer Serie gefährlicher Verkehrsvorfälle auf wichtigen Verkehrsadern. Auf der Autobahn A67 bei Viernheim wurden bei zwei zusammenhängenden Kollisionen mit sechs Fahrzeugen eine Person schwer verletzt. Auf der A5 führte eine Massenkarambolage zu einer vorübergehenden Verkehrslähmung und leichten Verletzungen bei zwei Verkehrsteilnehmern.
Schwere Verletzungen auf der A67
Bei dem Unfall bei Viernheim wurde eine Person verletzt, die von Feuerwehrleuten aus dem Fahrzeug geschnitten werden musste, wobei hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz kam.
Massenkarambolage mit sechs Autos
Auf der Autobahn A5 bei Frankfurt kam es zu einer Kettenkollision von 6 Autos, verursacht durch misslungenes Bremsen vor einem Stau.
Verkehrslähmung
Beide Autobahnen waren vorübergehend vollständig gesperrt, was zu kilometerlangen Staus in der Region Hessen führte.
Mitte Februar kam es auf dem Gebiet Deutschlands, insbesondere in Südhessen, zu einer Serie gefährlicher Verkehrsvorfälle. Auf der Autobahn A67 in der Nähe von Viernheim ereigneten sich zwei aufeinanderfolgende Kollisionen, an denen insgesamt sechs Fahrzeuge beteiligt waren. Nach Angaben der Polizei löste der erste Unfall mit zwei Pkw, gefahren von einem 24-Jährigen und einem 20-Jährigen, eine Kettenreaktion aus. Rettungskräfte mussten mit Spezialgerät einen der Fahrer befreien, der in seinem zerstörten Auto eingeklemmt worden war. Bei diesem Vorfall erlitt eine Person schwere Verletzungen, zwei weitere wurden leicht verletzt. Die Fahrbahn in Richtung Süden wurde vorübergehend vollständig gesperrt. Fast zeitgleich, jedoch an einem anderen Punkt des Straßennetzes, ereignete sich ein Vorfall auf der Autobahn A5 zwischen den Anschlussstellen Bad Homburg und Nordwestkreuz. Ursache war mangelnde Vorsicht und unzureichendes Abbremsen vor Staus, was ebenfalls zur Kollision von sechs Autos führte. In diesem Fall waren die Folgen in Bezug auf Körperverletzungen weniger tragisch – zwei Personen erlitten leichte Verletzungen – doch die Verkehrsbehinderungen waren für Tausende von Fahrern auf dem Weg nach Frankfurt spürbar. Die Polizei appelliert, beim Annähern an sich bildende Staus besondere Vorsicht walten zu lassen, was die häufigste Ursache für Massenkarambolagen in dieser Region ist. Die deutschen Autobahnen gehören zu den am stärksten belasteten Verkehrswegen Europas, und die Region Frankfurt am Main stellt einen zentralen Verkehrsknotenpunkt dar (Frankfurter Kreuz), den täglich über 300.000 Fahrzeuge passieren.Straßendienste betonen, dass Rettungseinsätze auf Autobahnen durch das Fehlen der Bildung sogenannter Rettungsgassen durch im Stau stehende Fahrer erschwert werden. In beiden beschriebenen Fällen war eine vollständige Sperrung der Strecken für die Landung von Rettungshubschraubern und die Bergung der Wracks notwendig. Der materielle Schaden wurde vorläufig auf Zehntausende Euro geschätzt. Die Polizei in Viernheim setzt die Ermittlungen zur genauen Klärung des Hergangs auf der A67 fort.