In Krakau hat der XI. Europäische Kommunalkongress begonnen, der zwei Tage dauern wird. Zu den Hauptthemen der Debatte gehören die Rolle von Kultur und Kunst bei der Unterstützung der Jugend sowie die Herausforderungen und Chancen, die die Entwicklung der künstlichen Intelligenz für die Kommunen mit sich bringt. Die Teilnehmer betonen, dass Kommunen vor neuen Technologien nicht davonlaufen können und deren Umsetzung aktiv gestalten müssen. Am Kongress nehmen Vertreter der Lokalverwaltungen aus ganz Europa teil, darunter Delegationen aus einzelnen polnischen Landkreisen, die ihre Erfahrungen austauschen.

Kommunalkongress in Krakau

Am 5. und 6. März 2026 findet in Krakau der XI. Europäische Kommunalkongress statt, der Vertreter der Lokalverwaltungen aus dem gesamten Kontinent versammelt, um Erfahrungen auszutauschen und über Schlüsselthemen zu debattieren.

Kunst als Unterstützung für die Jugend

Die Kongressteilnehmer weisen auf Kultur und Kunst als echte und wirksame Werkzeuge der psychologischen und sozialen Unterstützung für junge Menschen hin, die bei der Bewältigung der Herausforderungen der Gegenwart helfen.

Kommunen gegenüber künstlicher Intelligenz

Ein führendes Thema ist das Verhältnis der Kommunen zur Technologie, insbesondere zur künstlichen Intelligenz. Es wird betont, dass die Lokalverwaltungen nicht vor ihr davonlaufen können, sondern sie bewusst zur Verbesserung der Dienstleistungen einsetzen müssen.

Teilnehmer aus Polen und Europa

An der Veranstaltung nehmen zahlreiche polnische Delegationen teil, u.a. aus dem Landkreis Biłgoraj, die lokale Initiativen und Projekte auf internationaler Ebene präsentieren und die Bedeutung der zwischenregionalen Zusammenarbeit betonen.

In Krakau wurde der XI. Europäische Kommunalkongress eröffnet, ein zweitägiges Forum, das Vertreter der Lokalverwaltungen aus ganz Europa zusammenbringt. Die Hauptthemen der Debatten sind die Rolle der Kultur für die gesellschaftliche Entwicklung sowie die unvermeidliche technologische Transformation, die Werkzeuge der künstlichen Intelligenz mit sich bringen. Die Teilnehmer betonen, dass die Kommunen vor der Pflicht stehen, diese Zukunft aktiv zu gestalten, anstatt passiv abzuwarten. Der Europäische Kommunalkongress findet seit 2016 statt, ursprünglich unter dem Namen Kongress der Polnischen Kommunen, als Plattform für den Dialog zwischen Vertretern der Lokalverwaltungen, Experten und der Wirtschaft. Die Veranstaltung hat sich zu einem internationalen Forum entwickelt, das sich auf gemeinsame Herausforderungen europäischer Gemeinden, Städte und Regionen konzentriert, wie die digitale Transformation, nachhaltige Entwicklung und sozialer Zusammenhalt. Eines der Schlüsselpanels des Kongresses war dem Potenzial der Kunst als Unterstützungswerkzeug für die Jugend gewidmet. Die Referenten argumentierten, dass die Beteiligung an künstlerischen Aktivitäten eine echte Form der psychologischen und sozialen Hilfe darstellen kann, die die Resilienz junger Menschen gegenüber Problemen wie Isolation, Unsicherheit oder psychischen Gesundheitskrisen aufbaut. Dieses Thema fügt sich in die breitere Diskussion über die Verantwortung der Kommunen für den Aufbau von Sozialkapital und die Schaffung inklusiver öffentlicher Räume ein. „We cannot and do not want to escape from artificial intelligence.” (Wir können und wollen nicht vor der künstlichen Intelligenz davonlaufen.) — Teilnehmer der Debatte Das zweite, dominierende Thema ist die Unvermeidlichkeit der mit künstlicher Intelligenz verbundenen Revolution. Die Kongressteilnehmer sind sich einig, dass die Kommunen von der Haltung des Beobachters zum aktiven Gestalter von KI-basierten Politiken und Dienstleistungen übergehen müssen. Die Debatte betrifft sowohl Chancen, wie die Optimierung des Stadtmanagements (Smart City), die Personalisierung sozialer Dienstleistungen oder der Kampf gegen die digitale Spaltung, als auch Herausforderungen, einschließlich ethischer Fragen, der Transparenz von Algorithmen, des Datenschutzes und der Notwendigkeit, die digitalen Kompetenzen sowohl der Beamten als auch der Einwohner zu verbessern. Am Kongress nehmen zahlreiche polnische Delegationen teil, darunter Vertreter des Landkreises Biłgoraj, die Erfahrungen aus lokal umgesetzten Projekten teilen und den Wert des Austauschs bewährter Verfahren zwischen Regionen betonen. Die Veranstaltung dient nicht nur der Diskussion, sondern auch der Anbahnung von Partnerschaftskontakten, die zu künftiger grenzüberschreitender Zusammenarbeit führen können.