Am Sonntagmorgen führte die Russische Föderation einen weiteren massiven Angriff mit Langstreckenflugzeugen auf ukrainisches Territorium durch. Diese Aggression zwang Polen, Verteidigungsprozeduren zu aktivieren, darunter das Aufsteigenlassen von Alarmrotten und die vorübergehende Einstellung des Betriebs auf den Flughäfen in Rzeszów und Lublin. Gleichzeitig verschärft sich vor dem Hintergrund der militärischen Spannungen der Energiestreit zwischen Kiew einerseits und Budapest und Bratislava andererseits über den Öltransit durch die Pipeline "Druschba".

Luftalarm in Polen

Aufsteigenlassen von Kampfjets und vorübergehende Schließung der Flughäfen in Rzeszów und Lublin als Reaktion auf russische Luftangriffe.

Ultimatum Ungarns und der Slowakei

Drohung, die Energieversorgung der Ukraine abzuschneiden, falls der Öltransit durch die Pipeline "Druschba" nicht wiederhergestellt wird.

Exportkrise Russlands

Rückgang der Ölförderung und Notwendigkeit, den Rohstoff mit Rabatten von bis zu 20 Dollar pro Barrel zu verkaufen.

Die Nacht vom 21. auf den 22. Februar 2026 brachte eine heftige Eskalation der russischen Angriffshandlungen. Das Führungskommando der Teilstreitkräfte gab eine Mitteilung nach 4:00 Uhr morgens heraus, in der es über den Einsatz polnischer und verbündeter Luftstreitkräfte im nationalen Luftraum informierte. Die Polnische Agentur für Luftverkehr entschied, den zivilen Flugverkehr auf den Flughäfen in Rzeszów und Lublin auszusetzen, um den militärischen Alarmrotten und Frühwarnflugzeugen freie Hand zu lassen. Die Operation endete gegen 7:15 Uhr, und der normale Flughafenbetrieb wurde nach dem Abklingen der Gefahr durch die Aktivität russischer Langstreckenflugzeuge wieder aufgenommen. Die russische Winterkampagne konzentrierte sich auf die Zerstörung des ukrainischen Energienetzes, was unter extremen Frostbedingungen zu einer tragischen humanitären Lage führte, u.a. in Kiew, wo eine halbe Million Menschen ohne Heizung blieben. Trotz der hohen Wirksamkeit der Luftverteidigung, die einen Großteil der fast 300 Drohnen und 50 Raketen neutralisierte, erzwangen Infrastrukturschäden Stromausfälle. Präsident Wolodymyr Selenskyj rief dazu auf, die russische Schattenflotte mit Sanktionen zu belegen, und unterzeichnete Dekrete, die Kapitäne von Schiffen treffen, die Rohstoffe des Kremls transportieren. Seit Beginn der großangelegten Invasion im Jahr 2022 aktiviert Polen regelmäßig Verfahren zum Schutz des Luftraums als Reaktion auf russische Raketenangriffe in der Nähe seiner Grenzen. Dies ist Teil einer breiteren Strategie zur Stärkung der Ostflanke der NATO. Auf diplomatischer Front kam es zu einer dramatischen Verschlechterung der Beziehungen Kiews zu Budapest und Bratislava. Die Premierminister Viktor Orbán und Robert Fico stellten der Ukraine ein Ultimatum und drohten mit der Einstellung von Strom- und Kraftstofflieferungen, wenn nicht der volle Öltransit durch die Pipeline Druschba wiederhergestellt werde. Das ukrainische Außenministerium wies diese Forderungen entschieden zurück und nannte sie Erpressung, die dem Aggressor helfe. Unterdessen deuten Wirtschaftsdaten auf eine reale Schwächung des russischen Ölsektors hin; die Produktion ist auf 9,1 Millionen Barrel pro Tag gesunken, und der Mangel an Abnehmern für den Rohstoff zwingt Moskau zu drastischen Preisnachlässen. „Takie działania, w kontekście masowych i ukierunkowanych ataków rosyjskich na ukraińską infrastrukturę energetyczną, stanowią zagrożenie dla bezpieczeństwa całego regionu.” (Solche Handlungen stellen im Kontext massiver und gezielter russischer Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur eine Bedrohung für die Sicherheit der gesamten Region dar.) — Außenministerium der Ukraine

Mentioned People

  • Wołodymyr Zełenski — Präsident der Ukraine, der zu Sanktionen gegen die russische Schattenflotte aufrief.
  • Viktor Orbán — Ministerpräsident Ungarns, der der Ukraine mit Energiesanktionen drohte.
  • Robert Fico — Ministerpräsident der Slowakei, der Kiew ein Ultimatum in der Ölfrage stellte.