Ein Gericht in Marokko hat 19 Personen zu Haftstrafen von bis zu einem Jahr wegen Ausschreitungen während des Finales des Afrika-Cups verurteilt. Unter den Verurteilten befinden sich achtzehn senegalesische Staatsbürger sowie ein französischer Staatsbürger. Die Vorwürfe betreffen Hooliganismus und den Versuch, während des Finales zwischen Marokko und Senegal auf das Spielfeld einzudringen. Der Prozess dauerte über fünf Stunden und endete mit der Verkündung unterschiedlicher Urteile.
Verhängte Haftstrafen
Das Gericht verurteilte 19 Personen zu Strafen von drei Monaten bis zu einem Jahr Gefängnis wegen Vorfällen während des Finales des Afrika-Cups.
Internationale Zusammensetzung der Verurteilten
Unter den Bestraften befanden sich 18 Senegalesen sowie ein französischer Staatsbürger, die an dem Versuch eines Sturmangriffs auf das Spielfeld beteiligt waren.
Vorwürfe des Hooliganismus
Die Angeklagten wurden für schuldig befunden, mehr als sechs Vorwürfe im Zusammenhang mit der Verletzung der öffentlichen Ordnung und Stadionaggression begangen zu haben.
Die marokkanische Justiz hat harte Urteile gegen eine Gruppe von Fans gefällt, die an Vorfällen während des Finales des Afrika-Cups (CAN) beteiligt waren. Am Donnerstag, nach einer über fünf Stunden dauernden Verhandlung, wurden 19 Personen wegen Hooliganismus verurteilt. Die Verurteilten sind überwiegend Staatsbürger des Senegal (18 Personen), begleitet von einem Staatsbürger Frankreichs. Die Strafen reichen von drei Monaten bis zu einem Jahr unbedingter Freiheitsstrafe. Der Richter befand die Angeklagten für schuldig zahlreicher Verstöße gegen die öffentliche Ordnung, darunter der Versuch eines massiven Eindringens auf das Spielfeld während des chaotischen Turnierendes. Marokko und Senegal sind traditionelle Rivalen im afrikanischen Fußball, und ihre Begegnungen wecken seit Jahrzehnten enorme gesellschaftliche Emotionen, die über den rein sportlichen Aspekt hinausgehen.Die Gerichtsentscheidung wurde als Signal der Entschlossenheit der Behörden im Kampf gegen Aggression in Stadien aufgefasst. Obwohl die Staatsanwaltschaft härtere Strafen gefordert hatte, entschied sich der Richter für ein Strafmaß, das den individuellen Schuldgrad der jeweiligen Täter berücksichtigt. Die Vorfälle ereigneten sich Mitte Januar während des Finales, das Tausende Fans aus dem gesamten Kontinent anzog. Hooliganismus in Stadien ist in den letzten Jahren zu einem ernsten Problem für die marokkanischen Ordnungskräfte geworden, was zu einer Verschärfung der Strafpolitik gegenüber Unruhestiftern führt. 12 miesięcy — ist die vom marokkanischen Gericht verhängte HöchststrafeDie Verurteilten befanden sich seit Beendigung des Turniers in Untersuchungshaft. Ihre Verteidiger betonten den emotionalen Charakter der Ereignisse, doch Beweise in Form von Videoaufnahmen und Aussagen von Polizeibeamten sprachen für die Anklage. Internationale Sportmedien weisen darauf hin, dass solch entschlossene rechtliche Schritte die Organisation künftiger Massenveranstaltungen in der Maghreb-Region beeinflussen könnten. Die polnische Öffentlichkeit mag ähnliche Situationen mit der strengen Behandlung ausländischer Fans in Ländern mit hoher öffentlicher Sicherheitsdisziplin in Verbindung bringen. Stadien in Nordafrika waren oft Schauplatz sozialer Unruhen, was in Marokko und Tunesien zur Einführung strenger Sicherheitsvorschriften führte.Struktur der Nationalitäten und Urteile: 1. Senegalesische Staatsbürger — 18 Personen; 2. Französischer Staatsbürger — 1 Person; 3. Höchststrafe — 1 JahrLiberale Medien könnten die potenzielle Härte der Urteile gegenüber Ausländern und die Bedingungen ihrer Untersuchungshaft betonen. | Konservative Medien werden sich auf die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und die strenge Bestrafung von Hooligans konzentrieren, die Ordnungskräfte angreifen.