Die polnische Wirtschaft zeigt eine außergewöhnliche Dynamik und erreichte im vierten Quartal 2025 ein BIP-Wachstum von 4 Prozent. Prognosen des Internationalen Währungsfonds zufolge hat das Land nach dem Überholen Japans beim BIP pro Kopf die Chance, Spanien bereits 2026 einzuholen. Gleichzeitig durchläuft der Energiesektor eine Transformation und erreicht einen historischen Anteil von 30 Prozent erneuerbarer Energien an der nationalen Stromproduktion.

Historischer BIP-Sprung

Die polnische Wirtschaft wuchs im vierten Quartal 2025 um 4 Prozent, überholte Japan und näherte sich dem Wohlstandsniveau Spaniens.

Erfolg der grünen Energie

Der Anteil der EE an der Stromproduktion überschritt 30 Prozent, und die gesamte installierte Leistung erreichte Ende 2025 fast 38 GW.

Ende der Mittel für Windkraftanlagen

Der NFOŚiGW schloss das Programm Mein Windkraftwerk nach der Erschöpfung von 150 Mio. Złoty innerhalb weniger Tage nach Start der Antragsfrist.

Ehrgeizige Pläne der Regierung

Minister Andrzej Domański kündigt an, Großbritannien beim BIP pro Kopf innerhalb von 5-6 Jahren einzuholen.

Polen entwickelt sich zu einer wirtschaftlichen Superstar Europas, was die neuesten Daten zum BIP-Wachstum und Prognosen internationaler Institutionen bestätigen. Finanzminister Andrzej Domański wies darauf hin, dass das realistische Ziel sei, Großbritannien in Bezug auf den Wohlstand der Bürger innerhalb der nächsten fünf Jahre zu überholen. Dieser Optimismus basiert auf soliden Fundamenten: 2025 stieg der WIG-Index um fast 47 Prozent, und polnische Unternehmen zeigen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber globalen Turbulenzen. Dennoch weisen ausländische Beobachter, darunter die deutsche Zeitung „Die Welt”, auf demografische Herausforderungen als potenzielle Barriere für langfristiges Wachstum hin. Die politische Transformation Polens nach 1989 gilt als eines der erfolgreichsten Beispiele für den Übergang von einer zentral geplanten zur Marktwirtschaft, was über drei Jahrzehnte ununterbrochenes Wachstum ermöglichte. Parallel vollzieht sich ein Durchbruch im Energiesektor. 2025 überschritt der Anteil der EE an der Stromerzeugung erstmals in der Geschichte die Schwelle von 30 Prozent, obwohl grüne Quellen bereits die Hälfte der installierten Leistung ausmachen. Der Sektor kämpft jedoch mit infrastrukturellen Problemen wie Abschaltungen von Quellen in Zeiten von Überangebot. Heute kämpft die EE-Branche mit Abschaltungen von Quellen an windigen und sonnigen Tagen, da das System diese Leistung nicht aufnehmen kann. Die Antwort der Regierung soll die Unterstützung für großskalige Energiespeicher und Investitionen in die Kernenergie sein, was die Nachfrage nach neuen Fachkräften generieren wird. Anteil der EE an der Energieerzeugung im Jahr 2025 Im Bereich der Mikroenergie wurde ein großer Erfolg des Programms „Mein Windkraftwerk” verzeichnet. Der NFOŚiGW informierte über die Schließung der Antragsfrist bereits am 20. Februar 2026 aufgrund der blitzschnellen Erschöpfung des Budgets in Höhe von 150 Mio. Złoty. Es gingen fast 5.000 Anträge mit einer Gesamtleistung von 21 MW ein. Dies zeigt das enorme Interesse der Bürger an der Eigenerzeugung von Energie, obwohl Experten warnen, dass die kommenden Jahre für die Onshore-Windenergie aufgrund des Investitionszyklus schwieriger sein könnten. Erzeugte Energie: 31,4, Installierte Leistung: 50,04 [{"aspekt": "Japan", "vor": "Führung vor Polen", "nach": "Von Polen überholt"}, {"aspekt": "Spanien", "vor": "Höheres BIP", "nach": "Ziel zum Einholen bis 2026"}, {"aspekt": "Großbritannien", "vor": "Deutlicher Vorsprung", "nach": "Ziel zum Einholen bis 2030"}] ["Ja, das System braucht Stabilisierung", "Nein, Priorität ist die weitere Entwicklung von Kraftwerken", "Beide Bereiche sollten gleichmäßig finanziert werden"]

Mentioned People

  • Andrzej Domański — Finanzminister, der verspricht, Großbritannien wirtschaftlich einzuholen.
  • Donald Tusk — Ministerpräsident, der die Wirtschaftswachstumsprognosen kommentiert.
  • Cezary Stypułkowski — Vorstandsvorsitzender der Bank Pekao, der Finanzergebnisse und die Reorganisation der PZU-Gruppe erörtert.
  • Małgorzata Szambelańczyk — Geschäftsführerin von Eurowind Energy in Polen, Expertin für Energiewende.