Das US Southern Command führte die Operation "Southern Spear" (Südlicher Speer) in der Karibik durch, bei der ein Boot, das des Drogentransports verdächtigt wurde, zerstört wurde. Bei dem Angriff wurden drei Personen getötet. Es handelt sich um einen weiteren in einer Reihe militärischer Schläge im Rahmen der verschärften Strategie zur Bekämpfung des Drogenterrorismus, die von der Regierung Donald Trumps initiiert wurde. Die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Kampagne im September 2025 ist auf über 150 Personen gestiegen.
Angriff in der Karibik
Das US-Militär zerstörte ein Boot mutmaßlicher Drogenschmuggler und tötete dabei drei Personen in der Karibik.
Strategie Donald Trumps
Der Angriff ist Teil einer militärischen Kampagne gegen Drogenterrorismus, die das Töten von Verdächtigen auf hoher See erlaubt.
Steigende Opferzahl
Seit September 2025 kamen bei ähnlichen Angriffen in der Karibik- und Pazifikregion bereits 150 Personen ums Leben.
Die US-Streitkräfte meldeten einen erfolgreichen Schlag gegen eine kleine Wasserfahrzeugeinheit in internationalen Gewässern der Karibik. Laut einer Mitteilung des US Southern Command habe der Geheimdienst bestätigt, dass sich das Boot auf einer strategischen Schmuggelroute für Rauschmittel bewegte und an Drogenhandelsoperationen beteiligt war. Bei dem Angriff kamen drei Männer ums Leben, deren Identität nicht öffentlich bekannt gegeben wurde. Das Militär veröffentlichte ein Video, das die präzise Zerstörung der Einheit dokumentiert, stellte jedoch wie in früheren Fällen keine direkten Beweise für die Anwesenheit von Ware an Bord vor der Explosion vor. Diese Aktionen sind Teil der Operation "Southern Spear" (Südlicher Speer), die Teil einer breiteren Kampagne gegen Drogenterrorismus ist. Seit September 2025 wendet die Regierung in Washington eine aggressive militärische Taktik an, die zunehmend rechtliche und ethische Kontroversen hervorruft. Kritiker, darunter internationale Menschenrechtsorganisationen, weisen auf das Risiko von außergerichtlichen Hinrichtungen an Zivilisten hin. Spanischsprachige Medien betonen den drastischen Anstieg der Opferzahlen und deuten an, dass mangelnde Transparenz bei der Beweissammlung die Legalität der Operationen auf hoher See untergrabe. Seit den 1970er Jahren führen die USA den sogenannten "Krieg gegen Drogen", der sich historisch jedoch auf die Unterstützung lokaler Behörden und das Abfangen von Ladungen konzentrierte; direkte Raketenangriffe auf zivile Boote sind eine neue Doktrin, die von der aktuellen Regierung eingeführt wurde. Das Pentagon behauptet, dass jede Angriffsentscheidung einer mehrstufigen nachrichtendienstlichen Überprüfung vorausgehe und die Ziele mit gefährlichen Kartellen in Verbindung stünden. Dennoch wirft die anhaltende militärische Eskalation in der Pazifik- und Karibikregion Fragen nach den Grenzen der Jurisdiktion der USA in internationalen Gewässern auf. Die neuesten Daten zeigen, dass die Gesamtzahl der Toten in dieser Kampagne bereits 150 Personen erreicht hat, was sie zu einer der blutigsten Ordnungsoperationen in der jüngeren Geschichte der Region macht. „Intelligence confirmed the vessel was transiting along known narco-trafficking routes in the Caribbean and was engaged in narco-trafficking operations.” (Der Geheimdienst bestätigte, dass das Schiff entlang bekannter Drogenschmuggelrouten in der Karibik unterwegs war und an Drogenschmuggeloperationen beteiligt war.) — SOUTHCOM
Mentioned People
- Donald Trump — US-Präsident, Initiator einer aggressiven Strategie zur Bekämpfung des Drogenterrorismus.