Lech Poznań besiegte Korona Kielce mit 2:1 und rückte damit auf den zweiten Platz in der Tabelle der PKO BP Ekstraklasa vor. Das Team von Niels Frederiksen dominierte die erste Halbzeit und erzielte zwei Tore. Obwohl die Gastgeber nach der Pause den Kampf aufnahmen, konnte der „Kolejorz“ seine Führung behaupten. Durch den Fehltritt von Jagiellonia Białystok schrumpfte der Vorsprung des Tabellenführers vor dem Posener Team auf nur noch zwei Punkte, was den Kampf um die Meisterschaft verschärft.

Lech Poznań Vizemeister

Der Sieg über Korona Kielce ermöglichte es dem Posener Verein, auf den zweiten Platz in der Ekstraklasa-Tabelle aufzusteigen.

Fehltritt von Jagiellonia

Der Tabellenführer aus Białystok spielte nur unentschieden gegen Radomiak, was seinen Vorsprung vor der Verfolgergruppe verringerte.

Durchbruch für Legia Warszawa

Das von Marek Papszun trainierte Team gewann sein erstes Ligaspiel nach einer langen Serie ohne Sieg.

Das Sonntagsspiel in Kielce hatte zwei völlig unterschiedliche Gesichter, wie beide Trainer nach dem Spiel betonten. In der ersten Halbzeit zeigte Lech Poznań Fußball auf höchstem Niveau, den Niels Frederiksen als die besten 45 Minuten seines Teams in der laufenden Saison bezeichnete. Die Dominanz der Gäste bestätigte Ali Gholizadeh in der 30. Minute, kurz vor der Pause erhöhte Antonio Milić das Ergebnis. Nach dem Seitenwechsel übernahm Korona Kielce unter der Leitung von Jacek Zieliński die Initiative und erzielte durch Mariusz Stępiński das Anschlusstor. Trotz des Drucks der Gastgeber in der Schlussphase konnte der Kolejorz das vorteilhafte Ergebnis halten. Der Kampf um die polnische Meisterschaft entscheidet sich in den letzten Jahren oft erst in der Endphase der Saison, und die Punktunterschiede zwischen den Spitzenvereinen wie Lech, Legia oder Jagiellonia bleiben bis Mai minimal. Parallel dazu kam es in Białystok zu einer Überraschung, als der Tabellenführer Jagiellonia 1:1 gegen Radomiak Radom spielte. Obwohl Jesus Imaz einen Punkt für die Gastgeber rettete, bedeutet der Punktverlust, dass ihr Vorsprung vor dem aufholenden Lech jetzt nur noch zwei Punkte beträgt. Die Situation an der Tabellenspitze wird äußerst dynamisch, zumal Jagiellonia im nächsten Spiel ohne Schlüsselspieler auskommen muss. In Warschau herrschen dagegen gemischte Gefühle. Trotz des Durchbruchs unter der Führung von Marek Papszun und eines 2:1-Siegs über Wisła Płock steht Legia weiterhin unter großem Druck von Medien und Fans und belegt einen entfernteren Platz in der Tabelle. Die Medien beschäftigen sich auch mit möglichen personellen Veränderungen in der Hauptstadt. Es gab Berichte über einen möglichen Transfer von Steve Kapuadi zu Widzew Łódź. Marek Papszun brach sein Schweigen über den Abgang einiger Spieler und versuchte, die Stimmung rund um das Team zu beruhigen. Der Held des letzten Spiels der „Wojskowych“ war der Debütant Rafał Adamski, dessen Einstieg in die Mannschaft als einer der wenigen positiven Punkte in einer schwierigen Phase für den Verein gilt. Die nächsten Spieltage werden sowohl für den um die Meisterschaft kämpfenden Lech als auch für die Legia, die versucht, ihre frühere Position wiederzuerlangen, entscheidend sein. „I think the first half we played today was just fantastic. It was probably our best 45 minutes of the season.” (Ich denke, die erste Halbzeit, die wir heute gespielt haben, war einfach fantastisch. Es waren wahrscheinlich unsere besten 45 Minuten der Saison.) — Niels Frederiksen Ergebnisse ausgewählter Spiele des 22. Spieltags: Korona Kielce 1:2 Lech Poznań; Jagiellonia Białystok 1:1 Radomiak Radom; Legia Warszawa 2:1 Wisła Płock

Mentioned People

  • Niels Frederiksen — Trainer von Lech Poznań, begeistert vom Spiel seines Teams in der ersten Halbzeit des Spiels in Kielce.
  • Marek Papszun — Trainer von Legia Warszawa, der nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank seinen ersten Sieg errang.
  • Ali Gholizadeh — Iranischer Mittelfeldspieler von Lech Poznań, Torschütze eines der Tore im Spiel gegen Korona.