Lech Poznań besiegte auswärts Korona Kielce mit 2:1, nutzte den Punktverlust der Spitzenkonkurrenten und rückte auf den zweiten Tabellenplatz vor. Das Team von Niels Frederiksen dominierte die erste Halbzeit der Partie und erzielte zwei Tore. Obwohl die Gastgeber nach der Pause den Kampf aufnahmen, hielt der „Kolejorz“ die Führung. Unterdessen brach Legia Warszawa unter der Führung von Marek Papszun endlich den Bann, dank der Tore des Debütanten Rafał Adamski und von Kacper Chodyna.
Lech Poznań ist Vizemeister
Der Sieg über Korona Kielce ermöglichte es dem Team aus Posen, auf den zweiten Tabellenplatz vorzurücken und sich dem Tabellenführer auf zwei Punkte anzunähern.
Durchbruch von Legia Warszawa
Das Team unter der Führung von Marek Papszun gewann mit 2:1 gegen Wisła Płock nach Toren von Rafał Adamski und Kacper Chodyna.
Stolperstein für Jagiellonia
Der Tabellenführer spielte im eigenen Stadion 1:1 gegen Radomiak Radom unentschieden, was den Wettkampf an der Spitze der Ekstraklasa verschärfte.
Rückkehr von Lopez bei Raków
Ivi Lopez kehrte in die Startelf von Raków Częstochowa zurück, was nach Ansicht von Experten die Chancen des Vereins im Kampf um die Ligamedaillen erheblich erhöht.
Das Sonntagsspiel in Kielce hatte zwei völlig unterschiedliche Gesichter. In der ersten Halbzeit zeigte Lech Poznań Fußball auf höchstem Niveau, den Niels Frederiksen als die besten 45 Minuten des Teams im laufenden Wettbewerb bezeichnete. Die Dominanz der Gäste bestätigte Ali Gholizadeh in der 30. Minute, und kurz vor der Pause erhöhte Antonio Milić das Ergebnis. Nach dem Seitenwechsel übernahm Korona Kielce, geführt von Jacek Zieliński, die Initiative und erzielte durch Mariusz Stępiński ein Anschlusstor. Trotz des erheblichen Drucks der Gastgeber in der Schlussphase konnte der Kolejorz das vorteilhafte Ergebnis halten. Der Kampf um die polnische Meisterschaft entscheidet sich in den letzten Jahren oft erst in der Endphase der Saison, und die Punktunterschiede zwischen den Spitzenvereinen wie Lech, Legia oder Jagiellonia bleiben bis in den Mai hinein minimal. Parallel dazu kam es in Białystok zu einer Überraschung, wo der Tabellenführer Jagiellonia 1:1 gegen Radomiak Radom unentschieden spielte. Obwohl Jesus Imaz einen Punkt für die Gastgeber rettete, bedeutet der Punktverlust, dass ihr Vorsprung vor dem aufholenden Lech derzeit nur noch zwei Punkte beträgt. Die Situation an der Tabellenspitze wird äußerst dynamisch. In Warschau herrscht hingegen eine Stimmung vorsichtigen Optimismus. Nach einer Serie schwächerer Auftritte besiegte Legia Warszawa Wisła Płock mit 2:1. Die Helden der Partie waren der Debütant Rafał Adamski, dessen Transfer zuvor viele Fragen aufgeworfen hatte, sowie Kacper Chodyna, der den Sieg der „Wojskowi“ besiegelte. Die Sportmedien heben auch die optimistischen Signale aus Częstochowa hervor, wo Ivi Lopez nach einer Verletzung ins Spiel zurückkehrte. Die Rückkehr des Führungsspielers von Raków gibt den Fans Hoffnung auf einen erfolgreichen Kampf um einen Platz auf dem Podium. Der Kampf um die Meisterschaft tritt in die entscheidende Phase ein, und der nächste Spieltag, in dem Jagiellonia auf Legia trifft, könnte weitere Verschiebungen in der Tabelle der Ekstraklasa bringen. „I think the first half we played today was just fantastic. It was probably our best 45 minutes of the season.” — Niels Frederiksen Ergebnisse ausgewählter Spiele des 22. Spieltags: Korona Kielce 1:2 Lech Poznań; Jagiellonia Białystok 1:1 Radomiak Radom; Legia Warszawa 2:1 Wisła Płock
Mentioned People
- Niels Frederiksen — Trainer von Lech Poznań, lobte das Spiel des Teams in der ersten Halbzeit des Spiels gegen Korona.
- Marek Papszun — Trainer von Legia Warszawa, der das Team nach einer schwierigen Phase zum Sieg führte.
- Rafał Adamski — Debütant in den Farben von Legia Warszawa, Torschütze eines der Tore im Spiel gegen Wisła Płock.
- Ivi Lopez — Spanischer Fußballspieler von Raków Częstochowa, der nach einer langen Pause ins Spiel zurückkehrt.
- Ali Gholizadeh — Iranischer Mittelfeldspieler von Lech Poznań, Torschütze im Spiel gegen Korona Kielce.