Die letzten Tage brachten intensive Einsätze der uniformierten Dienste in ganz Polen. Zu den spektakulärsten Aktionen gehören die Vereitelung eines gigantischen Schmuggels von 11 Millionen Zigaretten in Gdynia sowie die Festnahme eines gesuchten Betrügers auf der Autobahn A4 dank der Hilfe eines LKW-Fahrers. Die Polizei griff auch bei tragischen Schlägereien, Diebstählen und zahlreichen Fällen von Fahren unter Alkoholeinfluss ein und nahm gefährliche Fahrer von den Straßen.
Rekordschmuggel in Gdynia
Beschlagnahme von 11 Millionen Zigaretten aus Thailand, was einen Steuerausfall von 20 Mio. Złoty an Verbrauchsteuern verhinderte.
Verfolgungsjagd auf der Autobahn A4
Festnahme eines gesuchten Betrügers dank der Zusammenarbeit von Polizei und einem zivilen LKW-Fahrer.
Tragische Schlägereien in den Regionen
Festnahme der Täter tödlicher Schlägereien in Racibórz und Ścinawa; beiden drohen langjährige Haftstrafen.
Alkoholisierte Fahrer auf polnischen Straßen
Zahlreiche Festnahmen betrunkener Fahrer, darunter ein Rekordhalter aus dem internationalen Transport und ein Flüchtling auf einem Traktor.
Die letzte Woche in Polen stand im Zeichen verstärkter Einsätze der Polizei und der Nationalen Steuerverwaltung. Den größten Erfolg erzielten die Beamten in Gdynia, wo in einem Container aus Thailand über 11 Millionen Stück Zigaretten ohne Steuerbanderole aufgedeckt wurden. Die Ware, die offiziell als Kugelhähne deklariert war, sollte in die Slowakei gelangen. Dank der Wachsamkeit der Beamten konnte eine Schädigung des Staatshaushalts in Höhe von fast 20 Millionen Złoty verhindert werden. Der Fahrer des Transports wurde für drei Monate inhaftiert. Auf den Straßen kam es zu einer Reihe gefährlicher Vorfälle. Auf der Autobahn A4 nahmen schlesische Kopfjäger nach einer Verfolgungsjagd einen 47-jährigen Betrüger fest. Bei der Ergreifung des Mannes spielte ein LKW-Fahrer eine Schlüsselrolle, der die Fluchtroute des Toyota des Flüchtlings blockierte. In Wodzisław Śląski fuhr ein alkoholisierter 48-Jähriger in die Seite eines Zuges der Schlesischen Bahnen und floh vom Unfallort, wurde aber schnell gefasst. Die Polizei aus Kujawien und Pommern schaltete im Rahmen der Aktion „Nüchterner Nachmittag“ innerhalb weniger Stunden 24 alkoholisierte Fahrer aus dem Verkehr. Im Jahr 2022 wurde in Polen der Bußgeldkatalog verschärft, indem deutlich härtere Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen und Fahren unter Alkoholeinfluss eingeführt wurden, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.Es kam auch zu tragischen kriminellen Vorfällen. In Racibórz erhielt ein 30-Jähriger den Vorwurf der schweren Körperverletzung mit Todesfolge, nachdem er einen 42-jährigen Bekannten mit einem Messer verletzt hatte. Ein ähnlicher Vorwurf wurde einem 29-Jährigen aus der Gemeinde Ścinawa gemacht, dessen Opfer einige Tage nach einer Schlägerei im Krankenhaus starb. Im Bereich der Wirtschaftskriminalität konnten sich die Beamten aus Bolesławiec mit der Schließung einer illegalen Spielhalle rühmen. Neben restriktiven Maßnahmen zeigten die Polizisten auch Empathie – in Lubin kauften Bezirksbeamtinnen aus eigenen Mitteln warme Kleidung für Obdachlose, und in Grodzisk Wielkopolski halfen sie einem 78-jährigen Senior, sein Auto aus dem Schlamm am Friedhof zu befreien.
Mentioned People
- Sebastian Pakalski — Pressesprecher der pommerschen Nationalen Steuerverwaltung
- Monika Lis-Rybarczyk — Asp. szt. aus dem Presseteam der KPP in Pleszew
- Agnieszka Dzik — St. asp. von der Polizei Sochaczew