Der letzte Tag im Februar 2026 bringt eine beispiellose Erwärmung mit Temperaturen von bis zu 18 Grad Celsius. Während sich die Bewohner vieler Regionen über frühlingshaftes Wetter freuen, halten hydrologische Dienste Tauwarnungen aufrecht. Die Situation wird durch einen schweren Ausfall des Fernwärmenetzes in Breslau, der Tausende Menschen ohne Heizung lässt, sowie durch Hochwasserwarnungen in Frankreich, wo die Alarmstufe Orange gilt, weiter kompliziert.
Extreme Erwärmung im Land
Die Temperaturen in Polen erreichen 18 Grad Celsius, ein Rekordwert für den letzten Februartag.
Hydrologische Warnungen und Tauwetter
Das IMGW hält gelbe Tauwarnungen aufrecht; die Flusspegel steigen, und in Frankreich gilt die Alarmstufe Orange.
Fernwärmeausfall in Breslau
Ein schwerer Ausfall des Fernwärmenetzes hat die Bewohner eines großen Teils der Stadt seit über 48 Stunden ohne Heizung gelassen.
Polen steht unter dem Einfluss einer extrem warmen Luftmasse, was zu thermischen Anomalien führt, die zu dieser Jahreszeit ungewöhnlich sind. Laut Daten des IMGW könnten die Quecksilbersäulen am Wochenende sogar 18 Grad Celsius anzeigen, was die Menschen zu Aktivitäten im Freien verleitet. Diese plötzliche „Explosion der Wärme“ birgt jedoch erhebliche Risiken. Das abrupte Tauwetter hat dazu geführt, dass die Wasserstände in den Flüssen, insbesondere in den Einzugsgebieten von Weichsel und Oder, stark angestiegen sind und zahlreiche hydrologische Warnungen ausgelöst haben. Eine Krisensituation ist in Breslau aufgetreten, wo es zu einem schweren Ausfall des Fernwärmenetzes kam. Tausende Einwohner der Hauptstadt Niederschlesiens sind bereits seit zwei Tagen ohne Heizung und Warmwasser, was im Kontrast zu der für diese Stadt vorhergesagten sonnigen Witterung steht. Gleichzeitig bleiben die Bedingungen in den Bergen trotz der hohen Temperaturen in den Tälern schwierig und können unvorbereitete Wanderer überraschen. Experten für Landwirtschaft weisen darauf hin, dass der vorzeitige Beginn der Vegetation sofortige Pflegearbeiten in Gärten und auf Feldern erfordert, darunter das Kalken von Rasenflächen oder die Düngung von Wintergetreide. Historisch gesehen war der Februar in Polen ein Monat des tiefen Winters; beispielsweise wurden 1929 Rekordfröste von über -40 Grad verzeichnet. Die aktuellen Anomalien, die die Temperaturen auf Aprilwerte ansteigen lassen, werden von Klimatologen als Beweis für die fortschreitende Klimaerwärmung angesehen.Die Wettersituation ist auch in anderen Teilen Europas dynamisch. In Frankreich halten die meteorologischen Dienste die Alarmstufe Orange für drei Départements aufgrund des Hochwasserrisikos und steigender Flusspegel aufrecht. Obwohl das aktuelle Wochenende im Zeichen fast sommerlicher Rekorde steht, warnen Wetterexperten vor der Möglichkeit eines Winterrückfalls im März. Dann werden intensive Schneefälle und Frost erwartet, was für Pflanzen, die unter dem Einfluss der Februartemperaturen bereits mit ihrer Entwicklung begonnen haben, zerstörerisch sein könnte. „Żółte alarmy nadal w mocy. IMGW ostrzega przed roztopami.” (Gelbe Warnungen bleiben weiterhin in Kraft. Das IMGW warnt vor Tauwetter.) — Mitteilung des IMGW Die hydrologische Gefahr bleibt ein zentrales Thema der öffentlichen Diskussion. Obwohl Stimmen laut werden, die aufgrund des schnellen Abflusses von Schmelzwasser eine sommerliche Dürre prophezeien, betonen Hydrologen, dass die Überwachung von Hochwassergefahren derzeit Priorität hat. Das schnelle Abschmelzen der Schneedecke bei fehlender ausreichender Wasserrückhaltung ist eine Herausforderung für die Wasserwirtschaft des Landes.
Perspektywy mediów: Medien betonen den Einfluss der globalen Erwärmung auf Wetteranomalien und fordern systemische Veränderungen bei der Wasserrückhaltung. Fokus auf praktischen Aspekten der Frühlingsarbeiten auf dem Feld und Herunterspielen der Anomalien als Teil natürlicher Zyklusschwankungen.