Das US-Südkommando (SOUTHCOM) informierte über die Durchführung eines weiteren Luftangriffs auf ein Wasserfahrzeug in der Karibik. Bei dem Angriff starben drei Personen, die des Drogenschmuggels verdächtigt werden. Dies ist Teil einer intensivierten Kampagne gegen Organisationen, die von der Regierung Donald Trumps als „Narkoterroristen“ bezeichnet werden. Seit dem ersten Angriff im Rahmen der Operation Southern Spear am 2. September 2025 ist die Zahl der Todesopfer durch Angriffe auf Schmuggelrouten in der Karibik und im Pazifik auf mindestens 148 Personen gestiegen.

Drei Todesopfer

Ein amerikanischer Luftangriff in der Karibik führte zum Tod von drei Personen, die des Schmuggels verdächtigt werden.

Fehlende harte Beweise

Das Verteidigungsministerium hat keine Beweise für die Anwesenheit von Drogen an Bord der zerstörten Einheit vorgelegt.

Über 150 Tote

Seit September 2025 sind in der amerikanischen Kampagne gegen Schmuggler insgesamt mindestens 151 Personen getötet worden.

Die US-Streitkräfte haben erneut ein kleines Wasserfahrzeug in der Karibik angegriffen, was zum Tod von drei Männern führte. Laut offiziellem Kommuniqué des SOUTHCOM bestätigte der Geheimdienst die Anwesenheit des Bootes auf bekannten Schmuggelrouten für Rauschmittel sowie dessen direkte Beteiligung an Schmuggeloperationen. Das Verteidigungsministerium veröffentlichte in sozialen Medien ein Video, das die Explosion und den Brand des Fahrzeugs kurz nach dem Angriff zeigt. Das Pentagon betont, dass das zerstörte Boot von Organisationen mit terroristischem Charakter betrieben wurde. Seit Beginn der Operationen im September 2025 haben die Vereinigten Staaten bereits über 40 bestätigte Angriffe auf mutmaßliche Schmugglerboote durchgeführt. Diese Strategie, die von der Regierung Donald Trumps stark unterstützt wird, löst jedoch ernsthafte rechtliche und ethische Kontroversen aus. Kritiker verweisen auf das Fehlen von Beweise für die Anwesenheit von Drogen an Bord der zerstörten Einheiten und darauf, dass es sich bei diesen Operationen um außergerichtliche Hinrichtungen handelt. Der amerikanische Krieg gegen Drogen (War on Drugs) wurde offiziell von Präsident Richard Nixon im Jahr 1971 ausgerufen, doch die Militarisierung der Maßnahmen in internationalen Gewässern gegen Kartelle hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verstärkt, was zu zahlreichen Streitigkeiten über Souveränität und Menschenrechte führte. Die Gesamtopferbilanz dieser Kampagne nähert sich 150 Personen und erreicht laut jüngsten Berichten eine Zahl von 148 Toten. Das Südkommando argumentiert, die Angriffe seien notwendig, um den Zustrom illegaler Substanzen in die USA zu stoppen, was als Frage der nationalen Sicherheit behandelt wird. Internationale Beobachter und Juristen warnen hingegen vor dem Präzedenzfall, Schmuggel als Narkoterrorismus zu behandeln, was den Einsatz militärischer Gewalt anstelle standardmäßiger polizeilicher und gerichtlicher Verfahren ermöglicht. „Intelligence confirmed the vessel was transiting along known narco-trafficking routes in the Caribbean and was engaged in narco-trafficking operations.” (Der Geheimdienst bestätigte, dass das Schiff entlang bekannter Drogenschmuggelrouten in der Karibik unterwegs war und an Drogenschmuggeloperationen beteiligt war.) — SOUTHCOM

Perspektywy mediów: Liberale Medien betonen das Fehlen von Schuldbeweisen für die Getöteten sowie Verstöße der USA gegen internationales Recht im Rahmen einseitiger Hinrichtungen. Konservative Medien heben die Effektivität der Trump-Regierung bei der Zerstörung von Kartellinfrastruktur und dem Schutz der Grenzen vor einer Flut von Drogen hervor.

Mentioned People

  • Donald Trump — US-Präsident, der den bewaffneten Kampf gegen Drogenschmuggel fördert.