Das zu Ende gehende Hochdruckgebiet brachte in den letzten Februartagen in Spanien rekordhohe, frühlingshafte Temperaturen von bis zu 28,6°C. Doch die Wetterlage ändert sich. Eine vom Atlantik heranziehende Front bringt am Freitag und am Wochenende Regenfälle in viele Regionen des Landes. AEMET prognostiziert zunehmende Bewölkung, lokal Schauer und mögliche Gewitter, insbesondere im Norden und Westen der Halbinsel. In Madrid und anderen Mittelmeerregionen soll der Regen nur vereinzelt fallen, und das Wochenende verspricht sonniger zu werden. In einigen Gebieten, wie Vitoria-Gasteiz, bleibt der Himmel klar.
Ende der hohen Temperaturen
Die Phase außergewöhnlich hoher, frühlingshafter Temperaturen, die die Normen um 5-10°C überschritten und in Zumaia mit einem Rekord von 28,6°C endete, geht aufgrund einer Änderung der atmosphärischen Zirkulation zu Ende.
Atlantikfront mit Niederschlägen
Eine atlantische Front bringt am Freitag, den 27. Februar, zunehmende Bewölkung und vereinzelte Regenschauer in viele Regionen Spaniens, darunter Galicien, Kantabrien, Asturien sowie Kastilien und León. Lokal sind Gewitter möglich.
Nachlassen der Niederschläge am Wochenende
Am Wochenende, ab Samstag, sollen die Niederschläge allmählich nachlassen und der Himmel aufklaren. In Madrid und anderen Mittelmeerregionen werden die Regenschauer am Freitag nur vereinzelt sein, und Samstag und Sonntag versprechen sonnig und mild zu werden.
Wetterwarnungen auf den Inseln
Auf den Kanarischen Inseln, insbesondere auf Teneriffa und Gran Canaria, besteht weiterhin die Gefahr intensiver Niederschläge und Gewitter aufgrund des DANA-Phänomens. Auf La Palma gilt eine orangefarbene Warnung wegen starken Windes. In einigen kontinentalen Regionen, wie in der Straße von Gibraltar oder der Provinz Cádiz, gelten gelbe Warnungen wegen Wind.
Ende Februar brachte Spanien außergewöhnlich hohe, fast sommerliche Temperaturen von bis zu 28,6°C, die die klimatischen Normen für diese Jahreszeit deutlich überschritten. Doch die stabile Wetterlage durch das Hochdruckgebiet geht nun zu Ende. Eine atlantische Front zieht auf die Iberische Halbinsel zu, die zunächst Regen nach Galicien brachte und sich allmählich auf andere Regionen ausbreiten wird. Die spanische Wetterbehörde AEMET, gegründet 1887, ist eine Schlüsselinstitution zur Überwachung und Vorhersage der Wetterbedingungen auf der Iberischen Halbinsel und den Kanarischen Inseln und spielt eine wichtige Rolle im Risikomanagement bei extremen Wetterereignissen.Am Freitag, den 27. Februar, sind in den nördlichen und westlichen Regionen des Landes wie Galicien, Asturien, Kantabrien oder Kastilien und León zunehmende Bewölkung und vereinzelte Regenschauer, stellenweise mit Gewittern, zu erwarten. In Madrid sind nur sporadische, schwache Niederschläge prognostiziert, die den Tag nicht wesentlich beeinträchtigen sollten. In anderen Mittelmeerregionen bleibt das Wetter ebenfalls wechselhaft, aber mit Tendenz zur Besserung. Das Wochenende, einschließlich des meteorologischen Frühlingsbeginns am 1. März, verspricht mehr Stabilität und Aufheiterungen, obwohl in einigen Landesteilen weiterhin Niederschläge möglich sind. Besorgniserregend sind die Prognosen für die Kanarischen Inseln, wo sich eine DANA bildet. Dieses Phänomen bringt mäßige bis intensive Regenfälle, lokal verbunden mit Gewittern, insbesondere auf Teneriffa und Gran Canaria. Auf La Palma wurde eine orangefarbene Warnung wegen starken Windes ausgegeben, der in Böen Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h erreichen kann. Zudem müssen sich die Bewohner des Archipels mit der Kalima auseinandersetzen, die die Luftqualität drastisch verschlechtert. Im kontinentalen Bereich herrschen die schwierigsten Bedingungen in der Straße von Gibraltar. Der Levantewind in der Provinz Cádiz erreicht Geschwindigkeiten von 80 km/h, was zur Ausrufung gelber Warnungen für die Küste führte. Unterdessen sind im Norden, in Lugo und auf den Balearen, dichte Nebelbänke das Hauptproblem, die den Land-, See- und Luftverkehr lähmen. Die Meteorologen betonen, dass die Front zwar Abkühlung und Niederschläge bringt, die Tagestemperaturen aber weiterhin auf einem für April typischeren Niveau als für Ende Februar bleiben werden.
Mentioned People
- Rubén del Campo — Pressesprecher der spanischen Wetterbehörde AEMET