Polen kämpft mit einer Welle von Infrastruktur- und Verkehrsvorfällen. In Breslau dauert der zweite Tag des Kampfes gegen einen massiven Ausfall des Fernwärmenetzes an, der Tausende von Einwohnern der Heizung beraubt. Gleichzeitig kam es in Posen zu einem gefährlichen Brand in einem Mietshaus, bei dem Feuerwehrleute verletzt wurden. Auf den Straßen des ganzen Landes wurden zahlreiche Massenkarambolagen und Unfälle registriert, darunter tragische Vorfälle in Schlesien, wo die Leichen von drei Personen entdeckt wurden.

Heizungskrise in Breslau

Der zweite Tag eines umfangreichen Ausfalls des Fernwärmenetzes entzieht Tausenden Breslauern den Zugang zu Heizung und warmem Wasser.

Mietshausbrand in Posen

Nächtlicher Rettungseinsatz im Stadtzentrum endete mit der Hospitalisierung von zwei Feuerwehrleuten und der Zerstörung von Bewohnereigentum.

Lähmung auf der Autobahn A4

Eine Massenkarambolage von vier Autos bei Breslau verursachte stundenlange Staus auf einem entscheidenden Abschnitt der Transitroute.

Familiendrama in Schlesien

Polizei und Staatsanwaltschaft untersuchen die Umstände des Todes von drei Personen, die in einer Wohnung in einem Plattenbau gefunden wurden.

Die letzten 24 Stunden brachten eine Reihe besorgniserregender Ereignisse in den größten polnischen Ballungsräumen. Die schwerwiegendste Situation herrscht in Breslau, wo seit Freitag die Beseitigung der Folgen eines umfangreichen Ausfalls des Fernwärmenetzes andauert. Tausende Einwohner der Hauptstadt Niederschlesiens sind ohne Heizung und warmes Wasser aus der Leitung, was bei den aktuellen Temperaturen eine erhebliche Beeinträchtigung für den Haushaltsbetrieb darstellt. Die technischen Dienste arbeiten im Dauerbetrieb, doch die vollständige Wiederherstellung der Systemfunktionalität verzögert sich. Zusätzliche Behinderungen in der Stadt verursachen geplante Sanierungsarbeiten an der Straßenbahn- und Straßeninfrastruktur, darunter Notarbeiten des MPWiK an wichtigen Kreuzungen. Parallel dazu kam es in Posen zu einem dramatischen Brand eines Mietshauses in der Świętosławska-Straße. Der in der Nacht von Freitag auf Samstag durchgeführte Löscheinsatz war besonders gefährlich. Während der Maßnahmen erlitten zwei Feuerwehrbeamte Verletzungen, die einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machten. Das Feuer zerstörte das Eigentum vieler Familien, und die Ursachen des Brandausbruchs sind derzeit Gegenstand einer detaillierten Untersuchung unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft. Diese Situation hat erneut eine Diskussion über den technischen Zustand und die Brandsicherheit in denkmalgeschützten städtischen Gebäuden ausgelöst. Ausfälle der Fernwärmenetze in großen polnischen Städten wie Breslau oder Warschau resultieren oft aus der Nutzung von Infrastruktur, die noch aus den 1970er und 1980er Jahren stammt und eine schrittweise Modernisierung erfordert. Auf den polnischen Straßen wurde in dieser Zeit eine außergewöhnliche Häufung von Vorfällen registriert. Der schwerwiegendste Massenunfall ereignete sich auf der Autobahn A4 bei Breslau, wo vier Fahrzeuge kollidierten und den Verkehr in Richtung Stadt für viele Stunden lahmlegten. Bei Rettungseinsätzen im Land, unter anderem in Bielany Wrocławskie und in der Woiwodschaft Pommern, musste die LPR eingreifen. In Schlesien wiederum wurde die Öffentlichkeit durch die Entdeckung der Leichen eines Ehepaares und ihres Sohnes in einer Wohnung erschüttert, was eine umfangreiche Untersuchung zu einem möglichen Mord oder kollektiven Selbstmord eingeleitet hat.