Der spanische Wetterdienst AEMET hat eine Reihe von Warnungen vor dem Tiefdruckgebiet Regina herausgegeben, das in acht autonomen Gemeinschaften zu einem plötzlichen Wetterumschwung geführt hat. Die Bewohner der Iberischen Halbinsel kämpfen mit böigem Wind von über 70 km/h, sintflutartigen Regenfällen und gefährlichen Phänomenen an der Küste. Die schwierigste Situation herrscht in Valencia, Andalusien und auf den Balearen, wo gelbe Wetterwarnungen ausgerufen wurden, die unter anderem die Vorbereitungen für das traditionelle Fest Las Fallas bedrohen.

Borrasca Regina über Spanien

Das mächtige Tiefdruckgebiet brachte sintflutartige Regenfälle, Hagelschauer und starken Wind in acht autonome Gemeinschaften und löste zahlreiche Wetterwarnungen aus.

Stürme in Alicante und Umgebung

Wind mit Geschwindigkeiten von über 70 km/h zwang zur Ausrufung der gelben Gefahrenwarnstufe an Land und auf See.

Gefahr für Las Fallas

Das instabile Wetter in der Region Valencia lässt Befürchtungen über den Ablauf des traditionellen Festes aufkommen und bedroht unter anderem die Stabilität der aufgestellten Figuren.

Extremphänomene auf den Inseln

Auf La Palma wurden Vereisungen und Rauhreif registriert, während auf den Balearen heftige Regenfälle und Gewitter mit Blitzschlag erwartet werden.

Das atlantische Tiefdruckgebiet mit dem Namen Regina beherrschte am Mittwoch, dem 4. März 2026, das Wetter auf der Iberischen Halbinsel und führte zu einem Zustand hoher atmosphärischer Instabilität. Die Staatliche Meteorologische Agentur (AEMET) hat Warnungen für ganze acht autonome Gemeinschaften ausgegeben und weist auf ein hohes Risiko für heftige Gewitter, Hagelschauer und starke Windböen hin. Die alarmierendsten Prognosen betreffen die Ost- und Südküste des Landes. In Alicante wurden Windböen von über 70 Kilometern pro Stunde gemessen, was zur Ausrufung einer gelben Warnstufe führte. Eine ähnliche Situation herrscht in Elche und Torrevieja, wo starker Wind mit gefährlichen Meeresphänomenen einhergeht, die die Schifffahrt und den Zugang zu Stränden erschweren. In Valencia ist die Stimmung besonders angespannt, da sich die lokale Gemeinschaft auf das berühmte Las-Fallas-Fest vorbereitet. Sintflutartiger Regen im Süden der Region und böiger Wind stellen eine reale Gefahr für die filigranen Konstruktionen dar, die in den Straßen der Stadt aufgestellt werden. Historisch gesehen ist der März in Spanien ein Übergangsmonat, in dem das Aufeinandertreffen polarer Luftmassen mit wärmeren Strömungen aus Afrika oft heftige atlantische Tiefdruckgebiete erzeugt, die den Verlauf von Frühlingsfesten, sowohl religiösen als auch volkstümlichen, beeinflussen.Die Situation in Andalusien bereitet auch den Rettungsdiensten Sorge. In Málaga und Estepona gelten gelbe Warnungen aufgrund intensiver Regenfälle und Gewitter, die zu lokalen Überschwemmungen führen können. Auf den Gipfeln von La Palma im Archipel der Kanarischen Inseln wurde hingegen das für diese Region untypische Phänomen der „Cencellada“ beobachtet, also die Ablagerung von Rauhreif bei Minustemperaturen, was im Kontrast zum regnerischen Wetter auf dem Festland steht. In Katalonien, insbesondere in Barcelona, Castelldefels und L'Hospitalet de Llobregat, stellen hohe Wellen und starker Wind vom Meer die Hauptgefahr dar. AEMET geht davon aus, dass die Borrasca Regina in den nächsten Tagen über Spanien bleiben wird und in zentralen Regionen wie Madrid und Kastilien-La Mancha sowie im Westen in der Umgebung von Cáceres und Badajoz zu Niederschlagsakkumulationen führen wird. 70 km/h — überschritt die Windgeschwindigkeit in der Region AlicanteIm Landesinneren, in Städten wie Valladolid oder Zamora, bleibt der Himmel bewölkt, und Regenschauer erschweren den Bewohnern den Alltag. Obwohl die Temperaturen in einigen Regionen wie Lleida oder Sabadell auf einem moderaten Niveau bleiben, verstärken Feuchtigkeit und Sonnenmangel das Kältegefühl. Die Meteorologen beobachten die Verlagerung der Front genau und warnen vor der Möglichkeit von lokalem Hagelschlag, der die Ernten im Mittelmeerraum zerstören könnte. Die dynamische Situation erfordert von den Bürgern eine ständige Verfolgung der Wetterberichte, insbesondere im Hinblick auf geplante Überlandreisen. Es wird erwartet, dass das Tiefdruckgebiet erst gegen Ende der Woche nachlässt und einer stabileren Frühlingswitterung Platz macht, obwohl die Langfristprognosen aufgrund der hohen zyklonalen Aktivität über dem Nordatlantik weiterhin unsicher bleiben. „Seguirá la borrasca Regina en España y la Aemet avisa: lloverá más los próximos días y estas serán las zonas más afectadas” (Die Borrasca Regina wird über Spanien bleiben und die Aemet warnt: In den nächsten Tagen wird es mehr regnen und dies werden die am stärksten betroffenen Zonen sein) — AEMET