Papst Leo XIV. bereitet sich auf einen wegweisenden Apostolischen Besuch in Spanien vor, der für Juni 2026 geplant ist. Der Höhepunkt der Reise wird die erste Ansprache eines Nachfolgers des heiligen Petrus in einer Plenarsitzung der Generalstände (Cortes Generales) sein. Der Besuch ist von Kontroversen um die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in der Kirche sowie von strengen Richtlinien des Papstes zum Verbot des Einsatzes Künstlicher Intelligenz in der Seelsorge begleitet, um die Authentizität der Glaubensverkündigung zu schützen.
Historische Ansprache in den Cortes
Der Papst wird als erster Bischof von Rom am 8. Juni eine offizielle Botschaft vor beiden Kammern des spanischen Parlaments halten.
Kreuzzug gegen Künstliche Intelligenz
Leo XIV. verbietet Priestern die Nutzung von KI zum Schreiben von Predigten und verweist auf die Notwendigkeit persönlicher intellektueller Beteiligung.
Missbrauchsfrage im Hintergrund des Besuchs
Trotz der Dementis der Bischofskonferenz berichten Medien über Druck des Vatikans, die Frage der Entschädigungen für Opfer zu regeln.
Besuch in Andorra und Barcelona
Die Reise umfasst den ersten Besuch in Andorra seit 1538 sowie Feierlichkeiten in der Sagrada Familia in Barcelona.
Die Vorbereitungen für den Juni-Besuch von Papst Leo XIV. in Spanien sind in eine entscheidende Phase getreten und bringen eine Reihe von beispiellosen Ereignissen mit sich. Der Heilige Stuhl und das spanische Abgeordnetenhaus haben bestätigt, dass der Papst am 8. Juni eine Rede vor beiden Kammern des Parlaments halten wird. Es wird der erste Fall in der Geschichte sein, in dem das Oberhaupt der katholischen Kirche im Herzen der spanischen parlamentarischen Demokratie das Wort ergreift. Der Besuch in Madrid und Barcelona findet jedoch in einer Atmosphäre politischer und sozialer Spannungen statt. Die spanische Bischofskonferenz musste öffentlich Berichte dementieren, wonach die Ankunft des Heiligen Vaters von Fortschritten bei der Regularisierung von Migranten oder konkreten Vereinbarungen über Entschädigungen für Opfer sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen abhängig sei. Die Erneuerung der Beziehungen zwischen Madrid und dem Vatikan erfolgt nach Jahren eines kühlen Verhältnisses und knüpft an das Konkordat von 1953 an, allerdings im völlig neuen, säkularen Verfassungskontext des heutigen Spaniens. Gleichzeitig hat Leo XIV. in der Technologiewelt für Aufsehen gesorgt, indem er ein absolutes Verbot für das Schreiben von Predigten durch ChatGPT verkündete. Der Papst argumentiert, dass „das Gehirn benutzt werden muss” und die Seelsorge sich nicht auf empathie- und seelenlose Algorithmen stützen dürfe. Diese Warnung fällt mit dem geplanten Besuch in Barcelona zusammen, wo der Papst an Antoni Gaudís Grab Ehre erweisen und in der Sagrada-Familia-Basilika eine Messe zelebrieren wird. Das Besuchsprogramm sieht auch einen Besuch in Andorra vor – es wird der erste päpstliche Besuch in diesem Fürstentum seit fast fünfhundert Jahren sein. Lokale Behörden und Kirchenvertreter betonen, dass die Reise eine Botschaft der Einheit in einer Zeit starker Polarisierung bringen soll, die auch die Gemeinschaft der Gläubigen betrifft. 488 lat — wartete Andorra auf den Besuch des Kirchenoberhaupts Die Logistik des Unternehmens stellt eine enorme Herausforderung für die Sicherheitsdienste und das Verteidigungsministerium dar, die volle Einsatzbereitschaft versichern. Im Schatten der offiziellen Feierlichkeiten bleibt jedoch die Frage des Entschädigungsfonds für Missbrauchsopfer. Medien deuten an, dass der Vatikan diskreten Druck auf die lokalen Bischöfe ausübt, damit diese sich schneller mit der Regierung in dieser schmerzhaften Angelegenheit einigen. Der Aufenthalt des Papstes in Spanien wird sich nicht nur auf die großen Metropolen beschränken; Leo XIV. plant auch, ärmere Stadtviertel wie das römische Quarticciolo vor seinem Abflug zu besuchen, um sein Engagement für die Anliegen der Ausgegrenzten an den Rändern Europas zu unterstreichen. „El cerebro debe ser usado. Cada homilía debe brotar del corazón, no de un procesador.” (Das Gehirn muss benutzt werden. Jede Predigt muss aus dem Herzen kommen, nicht aus einem Prozessor.) — Leo XIV.
Perspektywy mediów: Betonung der Notwendigkeit der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und Unterstützung der päpstlichen Kritik an der extremen Rechten sowie der Automatisierung des Glaubens. Akzentuierung der historischen Dimension des Besuchs, der logistischen Vorbereitungen des Staates und der Souveränität der Entscheidungen des Episkopats gegenüber der Regierung.
Mentioned People
- Leon XIV — Derzeitiger Papst, Initiator von Einschränkungen beim Einsatz von KI in der Kirche.
- Antoni Gaudi — Architekt der Sagrada Familia, dessen Grab der Papst in Barcelona besuchen wird.