Der Vatikan hat klare Anweisungen für den Klerus zur Nutzung künstlicher Intelligenz herausgegeben. Papst Leo XIV. rief Priester dazu auf, die Verwendung von Werkzeugen wie ChatGPT zur Vorbereitung von Homilien sofort einzustellen. Der Heilige Vater betonte, dass der Glaube persönliches Zeugnis und intellektuelle Anstrengung erfordere, die kein Algorithmus ersetzen könne. Diese Entscheidung soll die Authentizität der religiösen Verkündigung vor der technologischen Entmenschlichung des priesterlichen Dienstes schützen.

Verbot von KI-Predigten

Papst Leo XIV. hat Priestern verboten, Homilien mit ChatGPT zu schreiben, und warnt vor dem Verfall des Denkens.

Schutz der Authentizität

Der Vatikan betont, dass eine Predigt das Ergebnis persönlichen Gebets und der Beziehung zu Gott sein muss, nicht eines Algorithmus.

Unterstützung für die Tradition

Der Heilige Vater hob ältere Priester hervor und stellte ihre Erfahrung über digitale technologische Neuerungen.

Der Heilige Stuhl hat eine kompromisslose Haltung gegenüber der wachsenden Beliebtheit von Sprachmodellen in der Seelsorge eingenommen. Papst Leo XIV. formulierte während einer Reihe von Auftritten eine eindringliche Warnung: „Das Gehirn muss benutzt werden”. Nach Ansicht des Bischofs von Rom führe die Delegierung des Predigtschreibens an Maschinen zu intellektueller Faulheit und zum Verfall des kritischen Denkens. Der Papst wies darauf hin, dass die Homilie einen sakramentalen Akt darstelle, der seine Kraft ohne die lebendige Erfahrung des Priesters verliere. Die Maschine, auch wenn sie geschickt mit Zitaten aus der Heiligen Schrift operiere, besitze weder Seele noch die für das Erreichen der Herzen der Gläubigen notwendige Empathie. Die Beziehung der katholischen Kirche zur modernen Technologie hat eine lange Geschichte; von der Annahme des Buchdrucks bis zu den Radioansprachen von Pius XI. im Jahr 1931 hat der Vatikan stets versucht, zwischen Innovation und dem Schutz des Glaubensgutes abzuwägen. Die vatikanische Kritik konzentriert sich auch auf das theologische Risiko. Algorithmen können sogenannte Halluzinationen generieren und so doktrinäre Fehler oder vereinfachende Darstellungen in die Lehre der Kirche einbringen, die der Tradition widersprechen. Leo XIV. sprach dabei seine besondere Anerkennung für ältere Priester aus, deren langjährige Erfahrung und traditionelle Arbeitsmethoden er als Fundament im Zeitalter des digitalen Chaos bezeichnete. Der Papst verurteilt nicht die Technologie an sich, sondern ihr gedankenloses Eindringen in den Bereich des Sakralen. Nach Ansicht des Heiligen Stuhls ist die Gnade Gottes kein Rechenprozess und kann nicht durch Programmcodes aus dem Silicon Valley übertragen werden. 100% — persönlicher intellektueller Anstrengung fordert der Papst Medien weltweit, von der spanischen „La Razón” bis zur französischen „Le Parisien”, interpretieren diesen Schritt als Versuch, die Autorität des Klerus zu bewahren. Im Zeitalter der allgegenwärtigen Automatisierung möchte der Papst, dass die Kanzel eine Bastion der Authentizität bleibt. Das Verbot soll einer Mechanisierung des Glaubens vorbeugen und die Rolle des Priesters als authentischen geistlichen Führer und nicht bloß als Kurator von prozessorgenerierten Inhalten erhalten. Diese Entscheidung löst eine breite Debatte über die Grenzen der Implementierung moderner Technologien in traditionellen Institutionen aus. „Il cervello deve essere usato. La predica non è un esercizio di copia e incolla, ma il frutto della preghiera e della riflessione.” (Das Gehirn muss benutzt werden. Die Predigt ist keine Copy-Paste-Übung, sondern die Frucht des Gebets und der Reflexion.) — Papst Leo XIV.

Perspektywy mediów: Betonung der humanistischen und ethischen Dimension des Verbots, das als Kampf gegen die Entmenschlichung des öffentlichen Lebens durch große Technologiekonzerne gesehen wird. Fokussiert auf die Verteidigung der Unantastbarkeit der Tradition und des sakramentalen Charakters des Priestertums vor modernen Ideologien.

Mentioned People

  • Leon XIV — Papst, Oberhaupt der katholischen Kirche, Initiator des Verbots der KI-Nutzung in der Seelsorge.