Im vierten Quartal 2025 wuchs die US-Wirtschaft nur um 1,4 %, ein Ergebnis, das deutlich unter den Prognosen liegt. Präsident Donald Trump macht dafür die Demokratische Partei verantwortlich. Gleichzeitig gab es bedeutende Veränderungen auf dem europäischen Handelsmarkt: Polen verzeichnete ein erhebliches Defizit, während China erneut der größte ausländische Abnehmer deutscher Waren wurde und damit die Vereinigten Staaten von dieser Position verdrängte.

Abschwächung der BIP-Dynamik in den Vereinigten Staaten

Die US-Wirtschaft gewann nur 1,4 % im vierten Quartal, größtenteils aufgrund einer rekordverdächtig langen Aussetzung der Tätigkeit staatlicher Organe in Washington.

Erstes polnisches Handelsdefizit

Die Bilanz der Differenz zwischen Import und Export belief sich auf 7,7 Mrd. Euro zuungunsten der Vereinigten Rechten. Der Import von Gütern aus asiatischen Märkten wuchs deutlich schneller und betrug schließlich 6 %.

China verdrängt die Vereinigten Staaten

Der Staat in Ostasien hat seinen Platz als größter kommerzieller Partner der Bundesrepublik Deutschland zurückerobert, obwohl Washington einen geringen Vorsprung im Volumen des reinen Zielverkaufs hält.

Rechtsstreit von Präsident Trump

Der Oberste Gerichtshof hat erstmals in der neuen Amtszeit die Rechtmäßigkeit der auf ausländische Importe erhobenen Zollsätze angefochten, die durch Druck der radikalen Fraktion innerhalb der Bundesregierung diktiert wurden.

Die US-Wirtschaft hat Ende 2025 deutlich an Schwung verloren, was weltweit Besorgnis unter Analysten auslöst. Offiziellen Berichten des US-Handelsministeriums zufolge stieg das Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten im vierten Quartal nur um 1,4 % auf annualisierter Basis. Dieses Ergebnis lag deutlich unter den Simulationen der Agenturen Reuters und Bloomberg, die einheitlich Werte um etwa 3 % erwartet hatten. Hauptursache für diese starke Verlangsamung, nach zuvorigen Wachstumsraten von bis zu 4,4 % im dritten Quartal, war eine mehrwöchige Regierungsstilllegung. Das Bureau of Economic Analysis schätzt, dass diese Lähmung die diesjährige Dynamik um fast einen Prozentpunkt geschmälert hat.

Das amerikanische System des annualisierten BIP-Indikators berechnet ein mögliches Jahresergebnis unter der Annahme, dass die Wachstumsrate eines bestimmten Quartals über zwölf Monate anhält. Dies führt dazu, dass die US-Daten immer etwas höhere numerische Abweichungen aufweisen als der in Europa übliche traditionelle Jahresvergleich.

Dynamik des quartalsweisen BIP-Wachstums in den USA (annualisiert): Wachstum im III. Quartal 2025: 4.4, Erwartetes Wachstum im IV. Quartal: 3.0, Tatsächliches Wachstum im IV. Quartal: 1.4

Die schlechtere Stimmung wird durch einen gleichzeitigen Anstieg der Verbraucherpreisinflation PCE auf 2,9 % verstärkt. Solche besorgniserregenden Indikatoren lösten umgehend eine heftige politische Reaktion aus. Donald Trump begann bereits lange vor der Veröffentlichung der nüchternen Berichte, seine politischen Gegner anzugreifen und die ihn unterstützende Opposition zu beschuldigen. „„Der demokratische Shutdown hat die USA mindestens zwei BIP-Punkte gekostet. Sie tun dies absichtlich im Mikromaßstab erneut”” — Donald Trump – schrieb er in sozialen Medien. Gleichzeitig forderte der Präsident vom Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, eine Änderung der Geldpolitik. Die inneren Spannungen werden durch ein Eingreifen des Obersten Gerichtshofs ergänzt, der gerade einen Großteil der durch Präsidialerlass eingeführten Schutzzölle für illegal erklärt hat. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die lokalen Märkte – die Nachfrageprognosen für Wohnungen wurden aufgrund der schlechteren Lage des Primärmarkts für Bauleistungen im Dezember gesenkt.

7,7 Mrd. Euro — so hoch war das Handelsdefizit Polens

Zur gleichen Zeit sieht sich Europa neuen Herausforderungen im Außenhandel gegenüber. Den neuesten Analysen des Polnischen Wirtschaftsinstituts zufolge wies die heimische Wirtschaft im vergangenen Jahr das erste Handelsdefizit seit über zwei Jahren in gigantischer Höhe von 7,7 Mrd. Euro auf. Obwohl polnische Waren die Landesgrenzen häufiger verließen und die Exporte um 4 % stiegen, wurde dieses Phänomen durch rapide teurer werdende Importe, die um 6 % zunahmen und hauptsächlich aus Ländern des globalen Südens und China stammten, überdeckt. Dieses asiatische Produktionszentrum wurde erneut der größte Partner Deutschlands. Das Reich der Mitte verdrängte offiziell die Vereinigten Staaten von der Spitzenposition, obwohl diese der größte ausländische Abnehmer des Berliner Exports bleiben. Die Eskalation der vom Weißen Haus verhängten Zollschranken verringerte jedoch die Gewinndynamik im deutsch-transatlantischen Handel um beträchtliche 9,4 %. Liberale Medien und Analysten des Zentrums betonen den destabilisierenden Charakter der von der Washingtoner Administration ausgelösten Zollkriege als Faktor, der die globale Wirtschaftsentwicklung schwächt. | Konservative Kanäle weisen auf strukturelle Probleme des US-Wirtschaftssystems hin und brandmarken den übermäßigen Inflationsdruck der Federal Reserve als Quelle der aktuellen Verschlechterung der Haushaltslage.

Mentioned People

  • Donald Trump — US-Präsident, der die Demokratische Partei für das schwache Wachstum der Wirtschaftsgrundlage verantwortlich macht.
  • Jerome Powell — Vorsitzender der Federal Reserve, der stark dafür kritisiert wird, dass die Zinssenkungen nicht ausreichend hoch und restriktiv sind.
  • Scott Bessent — Finanzminister, der erklärt, einen starken Haushaltskurs oberhalb der kritischen Schwelle für kommerzielle Investitionen beizubehalten.