Die Führung der Alternative für Deutschland hat sich für die Entfernung des Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt aus den Reihen der Partei ausgesprochen. Die Entscheidung des Bundesvorstands fiel einstimmig und stellt eine Unterstützung des zuvor von den Parteistrukturen in Sachsen-Anhalt gestellten Antrags dar. Dem Politiker wird vorgeworfen, zum Nachteil der Partei gehandelt, sein Mandat für private Geschäftszwecke missbraucht und unzulässigen Druck auf andere Parteimitglieder ausgeübt zu haben.

Einstimmigkeit des Bundesvorstands

Alle Mitglieder des Bundesvorstands der AfD stimmten für den Ausschluss von Jan Wenzel Schmidt aus der Partei und unterstützten damit den Antrag aus Sachsen-Anhalt.

Vorwürfe der Korruption und Vetternwirtschaft

Dem Abgeordneten wird vorgeworfen, sein Mandat für kommerzielle Zwecke in China missbraucht und unzulässigen Druck auf andere Parteimitglieder ausgeübt zu haben.

Schweigen der Parteiführung

Trotz der getroffenen Entscheidung halten sich Alice Weidel und Tino Chrupalla mit öffentlichen Äußerungen zurück, was auf eine schwierige Situation innerhalb der Landesstrukturen hindeuten könnte.

Der Bundesvorstand der Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat am Montag, dem 16. Februar 2026, eine entscheidende Entscheidung getroffen, um das Ausschlussverfahren gegen den Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt zu unterstützen. Ein Sprecher der Partei bestätigte, dass das Leitungsgremium dem Antrag des Landesvorstands aus Sachsen-Anhalt zugestimmt hat, da das Verhalten des Politikers als grobe Verletzung der Parteinteressen angesehen wird. Obwohl die Parteiführer, Alice Weidel und Tino Chrupalla, sich vorerst umfangreicher Kommentare enthalten, weist die offizielle Mitteilung auf die volle Einmütigkeit der Bundesführung hin. Die schweren Vorwürfe gegen Schmidt betreffen vor allem die Nutzung seiner parlamentarischen Position zum Aufbau privater Geschäftsbeziehungen, einschließlich verdächtiger Kontakte zu China. Darüber hinaus soll der Politiker Parteimitglieder eingeschüchtert haben. Es sei daran erinnert, dass Jan Wenzel Schmidt zuvor die wichtige Funktion des Generalsekretärs der Strukturen in seinem Heimatland innehatte. Experten weisen darauf hin, dass die aktuellen Maßnahmen des Vorstands auf den Wunsch hindeuten könnten, das Image der Partei vor kommenden politischen Herausforderungen schnell zu säubern, obwohl der Fall innerhalb der Landesstrukturen selbst für erhebliche Emotionen sorgt. Ausschlussverfahren aus einer deutschen politischen Partei sind komplex und unterliegen strengen gesetzlichen Anforderungen gemäß dem Parteiengesetz, um willkürliche Entscheidungen der Führung gegenüber Dissidenten zu verhindern.Die interne Untersuchung zu mutmaßlicher Korruption und Vetternwirtschaft, die in den Medien als „Seilschaftsaffäre“ bezeichnet wird, läuft seit Dezember letzten Jahres. Der Landesvorstand hatte bereits damals die Notwendigkeit der Entfernung Schmidts signalisiert, doch erst die Unterstützung der Bundesebene verleiht der Sache die höchste politische Bedeutung. „Der Bundesvorstand der AfD hat sich einstimmig dem Ausschlussverfahren gegen Jan Wenzel Schmidt angeschlossen, aufgrund von Verhaltensweisen, die der Partei ernsthaft schaden.” — AfD-Sprecher100% — Unterstützung des Vorstands für den Ausschluss des Abgeordneten Kommentatoren weisen darauf hin, dass der Fall Schmidt die Spitze des Eisbergs der Probleme der AfD mit der finanziellen Transparenz einiger Aktivisten ist. Wenn der Parteigericht die Entscheidung des Vorstands bestätigt, verliert Schmidt seine Mitgliedschaft, obwohl er technisch gesehen bis zum Ende der Parlamentsperiode fraktionsloser Abgeordneter bleiben kann. Liberale Medien betonen die Verbindungen zu China und die Imagekrise der Rechten, was auf tiefere strukturelle Probleme der AfD mit Korruption hindeutet. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die entschlossene Reaktion des Parteivorstands und den Prozess der Säuberung der Reihen von unehrlichen Einzelpersonen.

Mentioned People

  • Jan Wenzel Schmidt — Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Generalsekretär der AfD in Sachsen-Anhalt, gegen den ein Ausschlussverfahren aus der Partei läuft.
  • Alice Weidel — Mitvorsitzende der Partei AfD, die sich derzeit mit Kommentaren zum Skandal zurückhält.
  • Tino Chrupalla — Mitvorsitzender der AfD, der an der Montagssitzung des Vorstands teilnahm.