Das Herren-Eishockeyturnier bei den Olympischen Winterspielen in Mailand ist in die entscheidende Phase getreten. In dramatischen Viertelfinalspielen sicherten sich die Nationalmannschaften Kanadas, der USA und Finnlands in der Verlängerung den Aufstieg. Die größte Überraschung gelang den Finnen, die die Schweiz ausschalteten, die den Großteil des Spiels in Führung lag. Besorgnis löst der Gesundheitszustand von Sidney Crosby aus, der sich im Duell mit Tschechien eine Verletzung zuzog. Im Curling dominieren die Schweizer und haben sich bereits einen Platz im Halbfinale gesichert.

Eishockey-Horror in der Verlängerung

Drei der vier Viertelfinals wurden in der Verlängerung entschieden. Weiter spielen Kanada, USA, Finnland sowie die Slowakei, die als einzige hoch gewann.

Verletzung von Sidney Crosby

Der Star der Kanada-Mannschaft zog sich im Spiel gegen Tschechien eine Verletzung zu. Sein Gesundheitszustand ist entscheidend für den weiteren Verlauf des olympischen Turniers.

Dominanz der Schweiz im Curling

Die von Yannick Schwaller angeführte Herrenmannschaft bleibt ungeschlagen und hat sich einen Platz in der Medaillenrunde der Spiele gesichert.

Die Viertelfinal-Duelle der Eishockeyspieler bei den Olympischen Spielen 2026 bescherten den Fans enorme Emotionen, und die meisten Spiele entschieden sich erst in der Verlängerung. Die als Hauptfavorit auf Gold geltende Kanada-Mannschaft lieferte sich einen äußerst erbitterten Kampf mit Tschechien. Trotz Führung der Gegner gelang es den Kanadiern, in der Schlussphase der regulären Spielzeit auszugleichen, und den Siegtreffer zum 4:3 erzielte Mitch Marner in der zweiten Minute der Verlängerung. Die Freude über den Aufstieg wurde jedoch durch die Verletzung des Kapitäns, Sidney Crosby, getrübt, dessen Einsatz im Halbfinale fraglich ist. Crosby verließ das Eis vorzeitig, was eine massive Schwächung für das Team mit dem Ahornblatt bedeutet. Ebenso dramatisch verlief das Spiel Finnlands gegen die Schweiz. Die vom Trainer Patrick Fischer geführten Schweizer dominierten fast 40 Minuten lang und führten 2:0. Den Finnen gelang jedoch in der 54. Minute ein Anschlusstreffer, und sie gliehen nur 72 Sekunden vor dem Schlusspfiff aus. In der Verlängerung entschied Artturi Lehkonen über den Aufstieg der Titelverteidiger und beendete die Träume der Schweizer von der ersten olympischen Medaille seit 1948. Die USA wiederum besiegten Schweden mit 2:1, ebenfalls nach Verlängerung, was den Weg für ein klassisches Finale zwischen den beiden nordamerikanischen Großmächten ebnet. Die Eishockeyrivalität zwischen Kanada und den USA, bekannt als „North American Battle”, stellt seit Jahrzehnten einen Höhepunkt der Winterspiele dar und knüpft an das berühmte „Miracle on Ice” von 1980 an. Ergebnisse der Herren-Eishockey-Viertelfinals: Kanada 4:3 Tschechien; Finnland 3:2 Schweiz; USA 2:1 Schweden; Slowakei 6:2 Deutschland Parallel finden in Cortina d'Ampezzo die Wettkämpfe im Curling statt. Die Herren-Nationalmannschaft der Schweiz, angeführt von Skip Yannick Schwaller, zeigt herausragende Form und verzeichnet sieben Siege in sieben Gruppenspielen. Damit haben sich die Schweizer als erste die Teilnahme am Halbfinale gesichert, unter anderem durch einen 8:4-Sieg über Deutschland. Im Wettbewerb der Frauen steht die Schweiz nach einem wichtigen 6:4-Sieg über Dänemark ebenfalls kurz vor dem Aufstieg. „Ich bin gleichzeitig wütend und sehr traurig, denn wir waren so nah dran, Geschichte zu schreiben, und gehen mit leeren Händen nach Hause.” — Patrick Fischer72 Sekunden — trennten die Schweiz vom historischen Einzug ins Halbfinale

Mentioned People

  • Patrick Fischer — Trainer der Schweizer Eishockeynationalmannschaft, der nach dem Turnier seine Arbeit mit der Nationalmannschaft beendet.
  • Sidney Crosby — Kapitän der kanadischen Nationalmannschaft, der sich im Viertelfinale eine Verletzung zuzog.
  • Mitch Marner — Torschütze des entscheidenden Tores für Kanada in der Verlängerung des Spiels gegen Tschechien.