Der norwegische Skilangläufer Johannes Hoesflot Klaebo vollbrachte während der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026 eine beispiellose Leistung. Im Samstagsrennen über 50 Kilometer im klassischen Stil sicherte er sich seine sechste Goldmedaille bei denselben Spielen, indem er alle Wettbewerbe gewann, an denen er teilnahm. Der herausragende Athlet übertraf nicht nur die legendäre Leistung von Erik Heiden aus dem Jahr 1980, sondern führte auch die norwegische Mannschaft zu einer Rekordzahl von achtzehn Meistertiteln bei einer einzigen Winterolympiade.

Klaebos historischer Rekord

Der Norweger gewann als erster Sportler in der Geschichte der Winterspiele sechs Goldmedaillen bei einer einzigen Veranstaltung.

Norwegens Dominanz auf dem Podest

Die Vertreter Norwegens belegten alle drei Plätze auf dem Podest im königlichen 50-Kilometer-Rennen.

Ende von Erik Heidens Rekord

Klaebos Leistung aus dem Jahr 2026 übertraf den 46 Jahre alten Rekord von fünf Goldmedaillen, der vom Amerikaner aufgestellt worden war.

Die Samstagskämpfe über die 50-Kilometer-Distanz in Tesero wurden zur Arena eines historischen Erfolgs, der sich dauerhaft in die Annalen des Weltsports eingeschrieben hat. Johannes Hoesflot Klaebo komplettierte mit seinem Triumph im mörderischen Massenstartrennen den olympischen Grand Slam. Der 29-jährige Norweger gewann alle sechs Rennen, an denen er teilnahm: Skiathlon, Sprint, Einzelrennen, Team-Sprint, Staffel und das abschließende Fünfziger-Rennen. Damit wurde er mit elf Goldmedaillen in seiner Karriere zum erfolgreichsten Sportler in der Geschichte der Olympischen Winterspiele und entthronte bisherige Legenden, darunter Skispringer und Biathleten. Das Rennen über die königliche Distanz verlief von Anfang an nach dem Diktat der norwegischen Vertreter, die den Konkurrenten ein extrem hohes Tempo vorgaben. Klaebo durchquerte die Ziellinie mit einer Zeit von 2:07:07.1 und setzte sich vor seinen Landsleuten Martin Loewstroem Nyenget und Emil Iversen durch. Diese vollständige Dominanz des Podestes ermöglichte es Norwegen, einen neuen nationalen Rekord von achtzehn Goldmedaillen sowie einer Gesamtzahl von vierzig Medaillen aufzustellen, die während einer einzigen Austragung der Winterspiele gewonnen wurden. Seit den ersten Winterspielen in Chamonix 1924 gilt das 50-Kilometer-Rennen als die härteste Bewährungsprobe für Charakter und körperliche Ausdauer. Über Jahrzehnte dominierten Skandinavier diese Disziplin und machten sie zum Fundament ihrer nationalen sportlichen Identität. Klaebos Leistung hat eine symbolische Dimension, da er den Rekord des amerikanischen Eisschnellläufers Erik Heiden brach, der bei den Spielen in Lake Placid 1980 fünf Goldmedaillen gewann. Nach dem Überqueren der Ziellinie fiel der erschöpfte Norweger in den Schnee und feierte einen Moment, den italienische Medien als „Krönung des Königs der Skier“ bezeichneten. Der Erfolg des Sportlers löste eine Welle von Diskussionen über seine Vielseitigkeit aus, da Klaebo bewies, dass er sowohl in kurzen Sprints als auch in den anspruchsvollsten Ausdauerrennen dominieren kann. 6 — Goldmedaillen gewann ein einziger Athlet bei diesen Spielen „I'm just chasing the feeling of those last 100 metres; that's what I do this all for.” (Ich jage einfach nur das Gefühl dieser letzten 100 Meter; dafür mache ich das alles.) — Johannes Hoesflot Klaebo Der Sieg Norwegens in der Medaillenwertung bestätigt seinen Status als Großmacht im Wintersport. Das auf Breitensport und exzellente Infrastruktur in der Region Trondheim oder Oslo basierende Ausbildungssystem trägt Früchte in Form von Serienerfolgen. Klaebo kündigte an, dass er nach so intensiven Spielen Zeit zur Regeneration und zum Nachdenken über die nächsten Schritte in seiner Karriere benötigt.

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