Heftige Schneefälle und stürmische Winde haben zu einem Verkehrschaos in Österreich, Süddeutschland und Slowenien geführt. Der Hauptflughafen in Wien stellte vorübergehend den Betrieb ein und sagte über 150 Flüge ab. In der Steiermark und im Nordosten Sloweniens verloren Zehntausende Haushalte den Zugang zu Strom. Es kam zu zahlreichen Verkehrsunfällen, darunter tragische Vorfälle in Bayern und eine gefährliche Kollision mit einem Schneepflug in Tirol.

Lähmung des Flughafens Wien

Mehr als 150 Flüge am Flughafen Wien-Schwechat wurden gestrichen, was etwa 13.000 Reisende aufgrund einer 20 Zentimeter dicken Schneeschicht auf den Startbahnen am Boden hielt.

Massenhafte Stromausfälle

In der Steiermark und Slowenien waren insgesamt über 64.000 Haushalte nach durch Schneestürme und umstürzende Bäume verursachten Netzausfällen von der Stromversorgung abgeschnitten.

Tragische Unfälle in der Region

Es wurden Todesopfer in Bayern und Slowenien gemeldet. In Österreich kam es zu einem Unfall mit einem Schneepflug, bei dem ein Auto 30 Meter in eine Schlucht stürzte.

Kritische Straßenverhältnisse

Der OAMTC erklärte Straßen in der Steiermark für praktisch unpassierbar für Privatverkehr. Es wurden Dutzende Kollisionen aufgrund von Glätte und fehlenden Schneeketten gemeldet.

Ein plötzlicher Wintereinbruch, der am Freitag, den 20. Februar, Mitteleuropa traf, verursachte weitreichende Schäden und lähmte strategische Infrastruktur. Die schwierigste Situation herrscht in Österreich, wo starke Schneefälle – bis zu 20 Zentimeter in einer Nacht – die vorübergehende Schließung des Flughafens Wien-Schwechat erzwangen. Diese Entscheidung betraf etwa 13.000 Passagiere, und die nationale Fluggesellschaft Austrian Airlines musste fast 100 Verbindungen streichen. Obwohl der Flugverkehr gegen 12:00 Uhr wieder aufgenommen wurde, hielten sich Verspätungen bis zum Tagesende. Eine ebenso kritische Situation trat im Energiesektor auf. In der Steiermark hatten aufgrund von Trafostationsausfällen über 30.000 Haushalte keinen Strom. Ähnliche Probleme betrafen Slowenien, wo bis zu 34.000 Verbraucher im Dunkeln saßen. Auf den Straßen beider Länder herrschte Chaos; der OAMTC meldete, dass viele Strecken für Privatfahrzeuge unpassierbar geworden seien. Die Alpenregionen Österreichs und Bayerns erleben regelmäßig extreme Schneefälle, doch deren Intensität in kurzer Zeit übersteigt oft die operativen Kapazitäten der örtlichen Dienste und erinnert an historische Schneeblockaden an der Jahrhundertwende. In Tirol kam es zu einem haarsträubenden Unfall, als ein 52-jähriger Fahrer aus München, der die Pflicht zum Mitführen von Schneeketten ignorierte, mit einem Schneepflug kollidierte und in eine 30 Meter tiefe Schlucht stürzte. Im bayerischen Ostallgäu starb eine 21-jährige Frau, nachdem ihr Fahrzeug auf glatter Fahrbahn gegen einen Baum geprallt war. Die Dienste warnen vor dem Brechen von Bäumen unter der Schneelast, was allein in Bayern innerhalb weniger Stunden zu 75 Einsätzen führte. „Rund 13.000 Passagiere seien davon betroffen gewesen.” (Beeinträchtigungen betrafen etwa 13.000 Passagiere.) — Rzeczniczka Austrian Airlines Die Wetterlage beeinflusste auch Süddeutschland. Der Flughafen in München verzeichnete zahlreiche Verspätungen, und in der Nähe von Nürnberg prallte ein S-Bahn-Zug gegen einen umgestürzten Baum auf den Gleisen. Meteorologen sagen voraus, dass trotz des langsamen Abklingens der Niederschläge niedrige Temperaturen die schwierigen Straßenverhältnisse das ganze Wochenende über aufrechterhalten werden, was mit den Rückreisen aus den Winterferien in Bayern zusammenfällt.