Die Eisschnellläuferin Natalia Czerwonka belegte den 15. Platz im 1500-Meter-Lauf bei den Olympischen Winterspielen in Mailand. Für die 37-jährige Fahnenträgerin der polnischen Mannschaft war dies der letzte Einzelstart in ihrer reichen Sportkarriere. Den Wettbewerb gewann die Niederländerin Antoinette Rijpma-de Jong. Einen Tag zuvor sicherte sich bei den Männern über die gleiche Distanz der Olympiazweite Wladimir Semirunnij den 10. Platz, während der Chinese Zhongyan Ning einen sensationellen Sieg errang.
Letzter Start von Natalia Czerwonka
Die erfahrene 37-jährige Eisschnellläuferin belegte den 15. Platz über 1500 Meter und beendete damit ihre Einzelstarts bei ihren fünften Spielen in ihrer Karriere.
Top 10 für Wladimir Semirunnij
Der polnische Olympiazweite platzierte sich auf dem 10. Platz im Wettbewerb der Männer, mit einer Zeit von 1:45.37, und bestätigte seine hohe körperliche Verfassung.
Olympischer Rekord und Triumph von Ning
Der Chinese Zhongyan Ning sorgte für eine Überraschung, indem er den favorisierten Jordan Stolz besiegte und einen neuen olympischen Rekord über 1500 m aufstellte.
Der Wettkampf über 1500 Meter bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo bescherte polnischen Fans viele emotionale Momente, auch wenn weitere Medaillen für die Sammlung ausblieben. Natalia Czerwonka, mehrfache Weltmeisterschaftsmedaillengewinnerin und Silbermedaillengewinnerin von Sotschi, verabschiedete sich mit ihrem Auftritt über ihre Paradestrecke symbolisch vom Eis. Die Eisschnellläuferin beendete das Rennen mit der 15. Zeit und räumte nach dem Start ein, dass die Emotionen bei ihrem letzten Auftritt überwältigend waren. Die polnische Fahnenträgerin verbarg ihre Tränen nicht und betonte, dass sie ihre sportlichen Träume erfüllt habe und stolz auf ihren Karriereweg sei. Im Wettbewerb der Frauen erwies sich die Niederländerin Antoinette Rijpma-de Jong als überlegen, die Ragne Wiklund und Valerie Maltais hinter sich ließ. Einen Tag zuvor kam es auf der Bahn in Mailand zu einer großen Überraschung im Wettkampf der Männer. Der amerikanische Favorit Jordan Stolz musste sich dem Chinesen Zhongyan Ning geschlagen geben, der einen neuen olympischen Rekord aufstellte. Der polnische Vertreter Wladimir Semirunnij belegte einen soliden 10. Platz. Der Silbermedaillengewinner über 10.000 Meter bewies, dass er selbst auf Strecken, die nicht seine Spezialität sind, mit der Spitze mithalten kann. Die polnische Eisschnelllaufschule feierte ihre größten Triumphe 2014 bei den Spielen in Sotschi. Damals gewann Zbigniew Bródka Gold über 1500 m, und die Frauen- und Männerteams standen auf dem Podest, was bis heute ein Bezugspunkt für nachfolgende Generationen bleibt. Interessante Szenen spielten sich in der Mixed-Zone und auf den Tribünen ab. Eine niederländische Journalistin erkannte Zbigniew Bródka, der heute als Experte für TVP arbeitet, nicht, was eine Welle von Kommentaren in den sozialen Medien auslöste. Wladimir Semirunnij erklärte seinerseits, dass er plane, seine in Italien gewonnene Silbermedaille einer öffentlichen Einrichtung zu übergeben, wahrscheinlich in Tomaszów Mazowiecki oder Warschau. Der Sportler möchte sich auf diese Weise für die Unterstützung bedanken, die er nach Erhalt der polnischen Staatsbürgerschaft erhalten hat. Für die polnischen Athleten stehen noch die letzten Massenstarts bevor, die den Abschluss der Wettkämpfe auf der Eisschnelllaufbahn bilden. „Sehr große Emotionen, und ich musste sie auf meinen Schultern tragen. Ich habe meine Träume erfüllt.” — Natalia Czerwonka „Das war technisch wirklich eine gute Fahrt. Ich bin immer stolz auf mich, unabhängig vom Ergebnis.” — Wladimir Semirunnij Die Medien konzentrieren sich auf den sentimentalen Abschied von Natalia Czerwonka und heben ihre Verdienste für den polnischen Sport hervor. | Kommentatoren weisen auf das Fehlen weiterer Medaillen und die Notwendigkeit von Investitionen in die Nachfolger des aktuellen Kaders hin.
Mentioned People
- Natalia Czerwonka — Polnische Eisschnellläuferin, Fahnenträgerin der Mannschaft, die ihre Sportkarriere beendet.
- Władimir Semirunnij — Polnischer Vertreter, Silbermedaillengewinner der Olympischen Winterspiele 2026 über 10.000 m.
- Zbigniew Bródka — Olympiasieger von Sotschi, heute Experte und Fernsehkommentator.