Im Jahr 2026 kam es zu einem seltenen Zusammentreffen zweier großer religiöser Traditionen. Der Aschermittwoch, der die christliche Fastenzeit eröffnet, fiel mit dem Beginn des Ramadan, des heiligen Monats des Islam, zusammen. Obwohl in verschiedenen Teilen der Welt, von Singapur bis Frankreich, die genauen Daten des Fastenbeginns aufgrund von Mondbeobachtungen kontrovers diskutiert wurden, begannen Millionen Gläubiger beider Konfessionen fast zeitgleich eine Zeit des Verzichts und der spirituellen Reflexion, was zu einem Anlass für den interreligiösen Dialog wird.

Seltene Kalenderkoinzidenz

Im Jahr 2026 begannen der muslimische Ramadan und der christliche Aschermittwoch am 18. Februar, was einen seltenen Fall der Übereinstimmung beider Bußperioden darstellt.

Streitigkeiten über das Startdatum

In Frankreich und Algerien gab es Diskrepanzen zwischen der astronomischen Methode und der Mondbeobachtung, was den Beginn des Fastens in einigen Regionen auf den Donnerstag verschob.

Kontroverse städtische Dekorationen

Die Behörden von Frankfurt installierten Ramadan-Beleuchtung im Stadtzentrum, was eine öffentliche Debatte über die religiöse Neutralität der Kommunalbehörden und Toleranz auslöste.

Der Beginn des Jahres 2026 hat sich im liturgischen Kalender als Moment einer außergewöhnlichen Koinzidenz eingeschrieben. Zum ersten Mal seit Jahren fiel der Aschermittwoch auf den 18. Februar, also auf den Tag, den die meisten muslimischen Gemeinschaften als ersten Tag des Ramadan anerkannten. Diese Übereinstimmung löste weltweit zahlreiche Reaktionen aus. In Frankfurt am Main wurde zum dritten Mal das Stadtzentrum mit speziellen Illuminationen, darunter der Schriftzug „Happy Ramadan”, beleuchtet, was Diskussionen über die Grenzen der Toleranz und die Bevorzugung einer Religion auslöste. Ähnliche Initiativen wurden in Köln ergriffen, wo die Organisation The Ramadan Project Dekorationen vorbereitete, die Brücken zwischen den Kulturen bauen sollen. Der gregorianische Kalender ist ein Sonnenkalender, während der islamische Kalender auf Mondzyklen basiert, wodurch sich die muslimischen Feiertage jedes Jahr um etwa 11 Tage gegenüber den europäischen Daten verschieben. Eine solche Synchronisation der Fastenperioden kommt durchschnittlich etwa alle 30 Jahre vor.Die Situation in Frankreich zeigte innere Spannungen innerhalb der muslimischen Gemeinschaft. Dort kam es zu einem Streit zwischen der Großen Moschee von Paris und dem Französischen Rat des Muslimischen Glaubens (CFCM) darüber, ob das Fasten am Mittwoch oder Donnerstag beginnen sollte. Die Unterschiede ergaben sich aus verschiedenen Methoden – der traditionellen Himmelsbeobachtung und astronomischen Berechnungen. Im italienischen Monfalcone wiederum zeigten lokale katholische Priester eine Geste der Solidarität, indem sie Gemeinderäume Muslimen zur Verfügung stellten, die keinen eigenen Gebetsraum haben. In Spanien sah sich die Regierung hingegen Kritik von konservativen Medien ausgesetzt, weil sie Muslimen Glückwünsche aussprach, während sie den katholischen Beginn der Fastenzeit unerwähnt ließ. Experten betonen, dass die Fastenzeit, obwohl in der Form für beide Konfessionen unterschiedlich, gemeinsame Werte fördert: Selbstkontrolle, Empathie und Unterstützung für die Ärmsten. Dauer des Fastens in ausgewählten Städten (19. Februar 2026): Paris: 12.1, Toulouse: 11.9, Straßburg: 12.2, Marseille: 11.7 1.5 Mrd. — Menschen weltweit feiern derzeit den heiligen Monat Ramadan In Singapur und Algerien gaben die offiziellen religiösen Behörden den Beginn des Fastens für den 19. Februar bekannt, da der Neumond am Dienstagabend nicht beobachtet werden konnte. Trotz dieser technischen Unterschiede betonen die Medien den wachsenden wirtschaftlichen Einfluss des Ramadan. In Italien wurde ein starker Anstieg des Verkaufs von Halal-Produkten in Supermärkten verzeichnet, was auf die wachsende Kaufkraft religiöser Minderheiten hinweist. Ärzte beruhigen zudem, dass das Fasten bei gesunden Erwachsenen deren kognitive Fähigkeiten nicht beeinträchtigt und sogar durch den Prozess der Autophagie die Regeneration des Körpers fördern kann. „Man muss Ängste und Misstrauen überwinden, indem man die Türen unserer Gebetshäuser für Glaubensbrüder anderen Glaubens öffnet.” — don Flavio ZanettiBetont die humanistische Dimension des gemeinsamen Feierns, Solidaritätsgesten des katholischen Klerus und die Notwendigkeit der Integration in einer multikulturellen Gesellschaft. | Weist auf das Fehlen von Glückwünschen der Regierung für Katholiken, Kontroversen um die Illuminationen in Frankfurt und die angebliche Bevorzugung des Islam auf Kosten der europäischen Tradition hin.

Mentioned People

  • Paolo Zuttion — Monsignore, der Gemeinderäume Muslimen in Staranzano zur Verfügung stellte.
  • Flavio Zanetti — Italienischer Pfarrer aus Monfalcone, der zum Überwinden religiöser Vorurteile aufrief.