Deutschland beendet den diesjährigen Winter im Zeichen historischer Wetterrekorde. Berlin verzeichnete die stärksten Schneefälle seit 14 Jahren, während Brandenburg zur kältesten Region im ganzen Land wurde. Während die Straßen mit einer Plage von Frostschäden kämpfen, kündigen die ersten Sonnenstrahlen und Temperaturen von bis zu 18 Grad Celsius den plötzlichen Einzug des Frühlings an – eine Erleichterung für die Bewohner, aber auch erste Probleme für Allergiker.
Historische Schneefälle
Berlin verzeichnete den schneereichsten Winter seit 2012, in einigen Regionen sogar seit 14 Jahren.
Extreme Reparaturkosten
Der frostige Winter zerstörte Straßenbeläge in Norddeutschland und verursacht millionenschwere Kosten für die Gemeinden.
Angriff aggressiver Pollen
Die Allergiesaison startete schneller und heftiger aufgrund des plötzlichen Temperaturanstiegs auf fast 20 Grad.
Die diesjährige Wintersaison in Deutschland wird als eine der anspruchsvollsten des letzten Jahrzehnts in die Geschichte eingehen. Berlin verzeichnete eine Schneedecke, wie sie in der Hauptstadt seit 2012 nicht mehr gesehen wurde, und einige Quellen weisen sogar auf Rekorde der letzten 14 Jahre hin. Parallel dazu wurde Brandenburg als das kälteste Bundesland in ganz Deutschland eingestuft. Die extremen Wetterphänomene haben deutliche Spuren in der kommunalen Infrastruktur hinterlassen. Kommunen in Norddeutschland sehen sich mit enormen Kosten für Straßenreparaturen konfrontiert, die durch zahlreiche Frostschäden verwüstet wurden. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wird in Mitteleuropa eine größere Variabilität von Wetterextremen beobachtet, was Experten auf die Destabilisierung des Polarjets über dem Nordpol zurückführen.Der Februar brachte jedoch einen radikalen Wetterumschwung. Die Temperatur in Berlin und Umgebung stieg sprunghaft an und erreichte stellenweise fast 20 Grad Celsius. Die plötzliche Erwärmung löste bei vielen Bewohnern Symptome des Frühjahrsmüdigkeit aus, was HNO-Ärzte mit der notwendigen hormonellen Anpassung des Körpers an die neuen Bedingungen erklären. Das sonnige Wetter aktivierte auch die Vitamin-D-Rezeptoren der Berliner, was nach Monaten der Tristesse zu Massenspaziergängen in Parks und Cafégärten führt – trotz andauernder Protestaktionen in anderen Sektoren. Die Freude über die Sonne hat jedoch ihren Preis für Allergiker. Die Pollensaison hat in diesem Jahr außergewöhnlich früh und aggressiv begonnen. Forscher stellen fest, dass Klimastress die Pollen toxischer macht, was die allergischen Symptome bei einem wachsenden Teil der Bevölkerung verstärkt. Während auf einigen Pisten in Hessen noch die letzten Skifahrten stattfinden, bereitet sich der Großteil des Landes bereits auf den Vollfrühling vor, was die Straßenbauämter zwingt, sofort mit Instandhaltungsarbeiten zu beginnen, um eine weitere Verschlechterung der Verkehrswege zu verhindern.