Die Schweizer Mannschaft Lausanne-Sport holte im ersten Play-off-Spiel der UEFA Europa Conference League ein 1:1-Unentschieden bei Sigma Olomouc in Tschechien. Die Gäste gingen in der 22. Minute durch ein Tor von Nathan Butler-Oyedeji in Führung, doch die Gastgeber dominierten die zweite Halbzeit und erzielten den Ausgleich. Trotz des Drucks der Tschechen in der Schlussphase konnte das Team von Peter Zeidler das vorteilhafte Ergebnis bis zum Abpfiff halten und nimmt es mit ins Rückspiel am eigenen Stadion, das für den 26. Februar angesetzt ist.

Wertvolles Auswärtsremis

Die Mannschaft Lausanne-Sport erzielte ein 1:1 in Olmütz, was ihnen dank des Tores von Nathan Butler-Oyedeji einen Vorteil vor dem Rückspiel im eigenen Stadion verschafft.

Dominanz der Tschechen nach der Pause

Trotz der Führung der Schweizer überwog Sigma Olomouc in der zweiten Halbzeit, schoss mehr Torschüsse und erzielte in der 60. Minute den Ausgleich.

Letzte Hoffnung der Schweiz

Der Klub aus Lausanne ist das letzte Schweizer Team in Europa, das um Punkte für die nationale Rangliste kämpft, die für zukünftige Qualifikationen wichtig sind.

Die Spieler von Lausanne-Sport, dem letzten Schweizer Vertreter in den europäischen Pokalwettbewerben, reisten nach Olmütz zu einem Spiel, das für die nationale UEFA-Rangliste von entscheidender Bedeutung war. Obwohl die Mannschaft von Peter Zeidler in der heimischen Liga nur den achten Platz belegt, zeigt sie in internationalen Wettbewerben eine erstaunliche Regelmäßigkeit. Es war bereits ihr dreizehnter Auftritt in dieser europäischen Saison. Die Partie begann vielversprechend für die Gäste, als in der 22. Minute Flügelspieler Nathan Butler-Oyedeji seine Mannschaft in Führung brachte. Bis zur Pause kontrollierten die Schweizer das Spielgeschehen und neutralisierten geschickt die Angriffe der Gastgeber auf dem schwierigen, unebenen Rasen des Andruv Stadion. In der zweiten Halbzeit änderte sich das Spielbild jedoch drastisch. Sigma Olomouc übernahm die Initiative und setzte ein sehr hohes Tempo durch. Der Druck der Tschechen zahlte sich nach knapp einer Stunde Spielzeit aus, als sie den Torhüter der Gäste bezwingen und den Spielstand auf 1:1 ausgleichen konnten. In der Schlussphase schufen sich die Gastgeber, unterstützt von fast achttausend Zuschauern, mehrere günstige Gelegenheiten für den Siegtreffer, doch die Abwehr aus Lausanne kam ungeschoren davon. Dieses Ergebnis macht die Schweizer zum Favoriten vor dem Rückspiel. Die UEFA Europa Conference League ist nach der Champions League und der Europa League der dritthöchste Klubpokalwettbewerb in Europa. Sie wurde 2021 von der UEFA ins Leben gerufen, um kleineren Verbänden häufigere Auftritte zu ermöglichen. Erwähnenswert ist der Auftritt des Neuzugangs des Schweizer Klubs, des 19-jährigen Omar Janneh. Der junge Spanier, der als eines der größten Talente in der Vereinsgeschichte gilt, kam mit großem Vertrauensvorschuss nach einem spektakulären Tor im Derby gegen Servette zum Einsatz. Obwohl er sich diesmal nicht in die Torschützenliste eintragen konnte, band seine Präsenz die Aufmerksamkeit der tschechischen Verteidiger. Der Mannschaftskapitän, „Europa bringt eine ganz andere Energie mit sich, die uns vergessen lässt, welche Schwierigkeiten wir in der heimischen Liga haben.” — Olivier Custodio Nun sind alle Augen auf das Stadion La Tuilière gerichtet, wo das Schicksal des Aufstiegs in das Achtelfinale entschieden wird. Conference League Play-off – erstes Spiel: Sigma Olomouc 1:1 Lausanne-Sport 13 — so viele Spiele haben die Spieler von Lausanne in dieser Pokalsaison absolviert Spielplan: 19. Februar 2026 — Erstes Spiel in Olmütz; 26. Februar 2026 — Rückspiel in Lausanne

Mentioned People

  • Nathan Butler-Oyedeji — Torschütze für Lausanne-Sport in der 22. Spielminute.
  • Peter Zeidler — Trainer der Mannschaft Lausanne-Sport, der das Team in den europäischen Pokalwettbewerben führt.
  • Omar Janneh — Junger Stürmer aus Spanien, Neuzugang des Schweizer Klubs.
  • Olivier Custodio — Mannschaftskapitän von Lausanne-Sport, der sich über die Energie aus dem Spiel in Europa äußerte.