Das US-Startup Perplexity AI hat angekündigt, vollständig auf die Einführung von Werbeformaten in seiner auf künstlicher Intelligenz basierenden Suchmaschine zu verzichten. Diese Entscheidung markiert eine abrupte Kehrtwende in der Unternehmensstrategie, die noch vor kurzem mit gesponserten Antworten experimentierte. Das Management argumentiert, dass die Präsenz von Werbeinhalten die Glaubwürdigkeit der gelieferten Informationen und das Vertrauen, das Millionen von Nutzern weltweit dem Tool entgegenbringen, dauerhaft untergraben könnte.

Ende der Werbung bei Perplexity

Das Unternehmen verzichtet offiziell auf Pläne, Werbeinhalte in seine KI-Suchmaschine einzuführen, und setzt auf Objektivität und Vertrauen.

Spaltung in der KI-Branche

Der Markt teilt sich in Unternehmen wie OpenAI, die Werbung testen, und Akteure wie Perplexity und Anthropic, die dieses Modell ablehnen.

Schutz der Daten-Glaubwürdigkeit

Die Unternehmensführung kam zu dem Schluss, dass gesponserte Inhalte auf eine Voreingenommenheit der Algorithmen hindeuten könnten, was das Fundament des auf Wahrheit basierenden Geschäfts zerstören würde.

Der Markt für Suchmaschinen auf Basis von künstlicher Intelligenz steht an der Schwelle zu einer deutlichen ideologischen Spaltung. Das Unternehmen Perplexity AI, bisher als einer der Pioniere bei der Monetarisierung von Chatbots durch Werbung angesehen, hat sich entschieden, diesen Weg aufzugeben. Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem Marktriesen wie OpenAI oder Google Werbeinhalte immer selbstbewusster in ihre generativen Algorithmen integrieren. Vertreter des Startups betonen, dass ein auf Marketing basierendes Geschäftsmodell im Widerspruch zur Mission stehe, objektive Wahrheit zu liefern. Künstliche Intelligenz in der Ausprägung von Perplexity soll frei von kommerziellen Einflüssen bleiben, was sie vom Modell Google Search unterscheiden soll. Seit der Entstehung der ersten Internetsuchmaschine Ende der 1990er Jahre ist das auf gesponserte Links basierende Modell zum Fundament der digitalen Wirtschaft geworden und finanziert die meisten kostenlosen Dienste im Netz. Der strategische Rückzug von Perplexity ist nicht nur eine Geste gegenüber den Nutzern, sondern eine durchdachte Geschäftskalkulation. Das Unternehmen befürchtet, dass selbst der geringste Verdacht der Förderung bestimmter Produkte in den Chatbot-Antworten das Fundament seines Geschäfts zerstören könnte. Es wurde festgestellt, dass Nutzer von Chatbots Unparteilichkeit erwarten, die in einem Werbeauktionssystem nicht aufrechterhalten werden kann. Unterdessen setzen OpenAI (Schöpfer von ChatGPT) und Google ihre Werbetests fort und sehen darin eine notwendige Einnahmequelle angesichts der enormen Kosten für die Aufrechterhaltung der Recheninfrastruktur. „Wir arbeiten in einer Branche der Genauigkeit, und unsere Mission ist es, die Wahrheit und richtige Antworten zu liefern.” — Vertreter von Perplexity Im Jahr 2022 läutete der Debüt von ChatGPT ein Wettrüsten im Silicon Valley ein und zwang traditionelle Marktführer, ihre Informationssuchstrategien neu zu definieren. Der Kurswechsel stellt Perplexity in ein Lager mit dem Unternehmen Anthropic, das sich ebenfalls von invasiven Werbemethoden distanziert. Experten weisen darauf hin, dass sich der Markt in werbefinanzierte, kostenlose Dienste und einen Premium-Segment aufteilen könnte, in dem Nutzer für die Abwesenheit von Manipulation und die Reinheit der Ergebnisse ein Abonnement zahlen. Das Unternehmen schließt eine Rückkehr zu Werbung in ferner Zukunft nicht endgültig aus, hält dieses Modell jedoch heute für schädlich für die Produktentwicklung. Der Kampf um die Vorherrschaft im KI-Sektor verlagert sich somit von der rein technologischen Ebene auf den Boden der Geschäftsethik und des Schutzes der Beziehungen zum Endkunden.Ansatz von KI-Führern zu Werbung: Google: 100, OpenAI: 80, Perplexity: 0, Anthropic: 00% — Werbung in Perplexity-ErgebnissenStrategiewechsel von Perplexity AI: Finanzierungsquelle: Werbung und Abonnements → Ausschließlich Abonnements; Gesponserte Antworten: Geplant/Getestet → Vollständig aufgegeben; Unternehmenspriorität: Schnelle Monetarisierung → Vertrauen und GenauigkeitHervorhebung des Schutzes der Privatsphäre und des Kampfes gegen das Werbemonopol großer Konzerne als ethische Wahl des Startups. | Marktanalyse, die auf das Risiko des Verlusts potenzieller Gewinne und die Schwierigkeiten beim Wettbewerb mit kostenlosen Diensten von Google hinweist.