Ukrainische Dienste führten einen erfolgreichen Drohnenangriff auf einen Treibstofflagerkomplex im Gebiet Pskow durch, der zahlreiche Explosionen verursachte. Gleichzeitig unterzeichnete Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Dekret zur Verhängung von Sanktionen gegen Alaksandr Lukaschenko wegen der Unterstützung der russischen Aggression. In Kiew und Warschau laufen Gespräche über eine neue Rolle Polens als Gashub, während Russland mit einer Destabilisierung des Binnenmarktes und Plänen zur Blockierung des Messengers Telegram zu kämpfen hat.
Angriff auf den Lagerkomplex in Pskow
Ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge griffen ein russisches Treibstoffobjekt an und lähmten die Logistik des Aggressors in der westlichen Region des Landes.
Sanktionen gegen Lukaschenko
Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichnete ein Dekret, das den belarussischen Diktator wegen der Beteiligung am Angriff auf die Ukraine trifft.
Polen als Gaspforte
Minister Miłosz Motyka kündigte in Paris an, dass die polnische Infrastruktur russisches Gas in Mitteleuropa ersetzen wird.
Ende von Telegram in Russland
Roskomnadsor plant ab dem 1. April eine Blockierung des Messengers, um die Organisation von antikriegsprotesten zu verhindern.
Die Streitkräfte der Ukraine und der SBU haben ihre Aktionen gegen das russische logistische Hinterland intensiviert. Am 19. Februar 2026 griffen ukrainische Drohnen einen Treibstofflagerkomplex im Gebiet Pskow an, was zu einem Brand und einer Serie von Explosionen führte. Laut ukrainischer Seite schränkt die systematische Zerstörung von Treibstofflagern die Mobilität der feindlichen Reserven ein. Seit Jahresbeginn hat die Ukraine bereits neun Raffinerien auf dem Territorium der Russischen Föderation angegriffen, was die globalen Ölpreise beeinflusst, die um 60 Dollar pro Barrel schwanken. Pskow, nahe der Grenze zu Estland und Lettland gelegen, ist seit den Angriffen auf den dortigen Militärflughafen im Jahr 2023 zu einem strategischen Punkt geworden, was Russland zur Zerstreuung seiner Luftstreitkräfte zwang. Auf diplomatischer Ebene hat Präsident Wolodymyr Selenskyj Sanktionen gegen Alaksandr Lukaschenko verhängt. Diese Entscheidung ist eine Antwort auf die Bereitstellung belarussischer Übungsplätze für russische Raketensysteme und die Zusammenarbeit von über 3000 Unternehmen aus Belarus mit der russischen Rüstungsindustrie. Unterdessen erklärte Minister Miłosz Motyka in Paris, dass Polen zur „nördlichen Gaspforte” für die Region werden könnte, indem es Interkonnektoren mit der Slowakei und der Ukraine nutzt. Die polnische Energiehilfe für Kiew erfolgt auf kommerzieller Basis, um die Systeme beider Staaten zu stabilisieren. 3000 — belarussische Firmen unterstützen die russische Kriegsmaschinerie Die innere Lage in Russland wird zunehmend schwieriger. Offizielle Daten zeigen einen drastischen Anstieg der Lebensmittelpreise – ein Kilogramm Gurken kostet derzeit 300 Rubel und ist zum Symbol der Teuerung geworden. Zudem erwägt der Kreml eine vollständige Blockierung der App Telegram ab dem 1. April 2026. Offizieller Grund ist das Fehlen einer Moderation extremistischer Inhalte, doch Experten verweisen auf den Wunsch, den Informationsfluss vor einer geplanten Mobilisierung einzuschränken. Das russische Militär verliert auch den Zugang zu Starlink-Terminals, was den Übergang zu weniger effizienten einheimischen Lösungen erzwingt. Wirtschaftsindikatoren in Russland (Februar 2026): Preis pro Kilogramm Gurken: 150 Rubel → 300 Rubel; Preis pro Barrel Öl (Urals): 60-70 USD → 40-45 USD; Verfügbarkeit von Telegram: Vollständig → Blockade ab 1. April
Betonung der Wirksamkeit ukrainischer Angriffe auf Infrastruktur und der Notwendigkeit einer Gassolidarität innerhalb der EU. | Fokussierung auf die Gefahren für die Privatsphäre durch die Telegram-Blockade und die Kosten der Energiehilfe.
Mentioned People
- Wołodymyr Zełenski — Präsident der Ukraine, der neue Sanktionen gegen das belarussische Regime verhängte.
- Alaksandr Łukaszenka — Führer von Belarus, der von ukrainischen Restriktionen betroffen ist.
- Miłosz Motyka — Polnischer Energieminister, der am IEA-Gipfel in Paris teilnahm.
- Maksut Szadajew — Russischer Minister für digitale Entwicklung, der über den Status von Telegram informierte.