Beschäftigte des öffentlichen Nahverkehrs in Bamberg haben am Dienstagmorgen einen Warnstreik begonnen, der zu einem vollständigen Stillstand des Busverkehrs führte. Der von der Gewerkschaft Verdi organisierte Protest soll in den kommenden Tagen auf andere wichtige Zentren in Bayern ausgeweitet werden, darunter Augsburg, Regensburg und Passau. Fahrgäste müssen sich trotz der Inbetriebnahme einer begrenzten Anzahl von Notfallbussen durch private Betreiber durch die städtischen Verkehrsbetriebe auf erhebliche Beeinträchtigungen einstellen.
Lähmung des Nahverkehrs in Bamberg
Seit Dienstagmorgen fahren keine Stadtbusse. Lediglich symbolische Notfallverbindungen, die von einem externen privaten Unternehmen bedient werden, wurden eingerichtet.
Eskalation auf ganz Bayern
Die Gewerkschaft Verdi hat angekündigt, die Streiks am Donnerstag und Freitag auf Städte wie Augsburg, Regensburg, Passau und Landshut auszuweiten.
Nutzung der Ferienzeit
Die Proteste finden während der Winterferien statt, um durch eine erhöhte spürbare Beeinträchtigung zusätzlichen Druck auf die Arbeitgeber auszuüben.
Am Dienstag, 17. Februar 2026, ab 4:00 Uhr morgens (obwohl einige Quellen 6:00 Uhr angeben), traten die Beschäftigten des öffentlichen Nahverkehrs in Bamberg in den Streik und legten den Verkehr in dieser oberfränkischen Stadt lahm. Die Protestaktion, die von der Gewerkschaft Verdi initiiert wurde, ist Teil eines größeren Tarifkonflikts im bayerischen öffentlichen Nahverkehr. Alle Stadtbusse blieben in den Depots, was den Betreiber, Stadtwerke Bamberg, zwang, einen Notfallfahrplan einzuführen. Im Rahmen dieses Plans bedient ein privates Busunternehmen nur ausgewählte Linien wie 935 und 936, um den Transport für die Bedürftigsten zu ermöglichen. Die Situation in Bamberg ist nur das Vorspiel zu einer angekündigten Eskalation der Maßnahmen. Nach neuesten Informationen planen die Gewerkschafter, den Warnstreik auf die kommenden Tage der Woche auszuweiten. Am Donnerstag werden die Beeinträchtigungen Augsburg und Regensburg betreffen, während am Freitag die Beschäftigten in Passau und Landshut dem Protest beitreten. Es ist anzumerken, dass die Aktion in Regensburg zweitägig sein soll. Vertreter der Gewerkschaft betonen, dass diese Termine mit der Zeit der Winterferien zusammenfallen, was das Verkehrschaos in der Region verstärken könnte. Der deutsche öffentliche Verkehrssektor ist seit Jahrzehnten traditionell stark gewerkschaftlich organisiert, und das Streikrecht ist ein Grundpfeiler des dortigen Tarifverhandlungsmodells, das auf dem Nachkriegstarifvertragsgesetz von 1949 basiert. Trotz der anhaltenden Lähmung haben die Konfliktparteien bisher keine Einigung erzielt, und Verdi kündigt an, über eventuelle weitere Schritte mit angemessener Vorlaufzeit informieren zu wollen. Ein Sprecher der städtischen Energie- und Verkehrsbetriebe in Bamberg räumte ein, dass die Stadt versucht, die Auswirkungen des Protests abzumildern, aber das Ausmaß der Busausfälle sei zu groß, als dass private Subunternehmer es vollständig kompensieren könnten. Experten prognostizieren, dass, wenn die Gespräche nicht an Fahrt gewinnen, der Februar weitere Protestwellen in ganz Deutschland bringen könnte, was die regionale Logistik und die tägliche Mobilität von Millionen Bürgern beeinträchtigen würde. 100% — der Stadtbusse in Bamberg verließen nicht das Depot Zeitplan für die Ausweitung des Protests in Bayern: 17. Februar 2026 — Beginn des Streiks in Bamberg; 19. Februar 2026 — Streiks in Augsburg und Regensburg; 20. Februar 2026 — Proteste in Passau, Landshut und Fortsetzung in Regensburg Der Bericht konzentriert sich auf das Recht der Arbeitnehmer auf angemessene Löhne und die Wirksamkeit der Druckmittel der Gewerkschaft Verdi im Kampf gegen die Inflation. | Die Medien legen den Schwerpunkt auf die Belastung der Bürger durch die Streiks, insbesondere in der Ferienzeit, sowie auf die wirtschaftlichen Kosten der Stillstände.