Polen kämpft mit einer beispiellosen Welle von Betrugsversuchen und Identitätsdiebstählen. Banken wie Pekao S.A. und PKO BP haben gemeinsam mit dem Hauptkommando der Polizei eine Reihe von Mitteilungen herausgegeben, die vor neuen Methoden der Kriminellen warnen. Betrüger nutzen gefälschte Zahlungsaufforderungen für Bußgelder, Straßengebühren sowie Nachrichten von Plattformen wie Netflix oder Revolut, um die Konten ahnungsloser Bürger zu plündern, was zu Verlusten in Höhe von Hunderttausenden Złoty führt.

Phishing bei Bußgeldern und Straßengebühren

Massive Aktion zum Versenden von SMS mit Links zu gefälschten Zahlungsportalen unter dem Vorwand eines Bußgelds.

Warnungen der größten Banken

Pekao und PKO BP warnen vor E-Mails, die offizielle Bankkorrespondenz imitieren und gefährliche Anhänge enthalten.

Enorme finanzielle Verluste

Einzelne Opfer verloren durch telefonische Manipulationen zwischen 200.000 und sogar 360.000 Złoty.

Programm 'Senior auf 6 mit Plus'

Die Niederschlesische Polizei startet eine Bildungsinitiative für ältere Menschen angesichts der Welle von Betrugsfällen im häuslichen Umfeld.

In den letzten Tagen des Februars 2026 wurde der polnische digitale Raum von einer Serie raffinierter Angriffe im Stil von Phishing und Social Engineering überflutet. Neueste Berichte deuten auf ein besonders gefährliches Vorgehen im Zusammenhang mit gefälschten SMS-Nachrichten über angebliche Bußgelder und überfällige Straßengebühren hin. Die Täter nutzen darin fast identische Webadressen, bei denen der Unterschied in einem Buchstaben zum Verlust aller Ersparnisse führen kann. Finanzinstitute, darunter die Bank Pekao S.A. und PKO BP, reagierten mit der Herausgabe dringender Mitteilungen, in denen sie Kunden anweisen, unter keinen Umständen verdächtige Anhänge zu öffnen oder auf Links zu klicken, die eine Datensicherheitsüberprüfung nahelegen. Das Ausmaß des Problems zeigt sich in Berichten lokaler Polizeidienststellen. In einem drastischen Fall verlor ein Einwohner Polens über 350.000 Złoty, während eine andere Seniorin, die den Ausweisen von Betrügern glaubte, die sich als Bankangestellte ausgaben, ihnen unter dem Vorwand einer Investition in Aktien eines Kraftstoffkonzerns 360.000 Złoty übergab. Die Täter beschränken sich nicht nur auf den virtuellen Raum. In Niederschlesien wurden Fälle von Personen gemeldet, die sich als Feuerwehrleute ausgeben und die laufende Aktion zur Verteilung von Rauchmeldern nutzen, um in Wohnungen einzudringen und älteren Menschen Geld abzunehmen. Als Reaktion auf diese Bedrohungen hat die Niederschlesische Polizei ein Sozialprogramm initiiert, das darauf abzielt, die ältesten Altersgruppen im Bereich der täglichen Sicherheit zu schulen. Die Betrugsmethoden entwickeln sich mit der Technologie weiter; von der klassischen Methode „auf den Enkel“, über Investmentbetrug auf Kryptowährungsplattformen, bis hin zu fortgeschrittenem Telefon-Spoofing, das offizielle Bank-Hotlines imitiert.Eine Analyse der Meldungen legt nahe, dass Betrüger zunehmend bestimmte Interessengruppen ins Visier nehmen, indem sie beispielsweise günstige Energierohstoffe wie Ökobriketts oder Tickets für beliebte Konzerte anbieten. Ein Schlüsselelement dieser Angriffe ist der Zeitdruck, der auf das Opfer ausgeübt wird, was zu übereilten Entscheidungen zwingt. Im Geschäftssektor bleibt derzeit die größte Bedrohung eine gefälschte E-Mail von einem angeblichen Vorgesetzten, was zeigt, dass diese Praktiken nicht nur Privatpersonen, sondern ganze Unternehmensstrukturen betreffen. „Apelujemy o wyjątkową czujność w sieci i każdorazową weryfikację próśb o kody BLIK, nawet jeśli wydaje się, że pisze do nas osoba znajoma.” (Wir appellieren an außergewöhnliche Wachsamkeit im Netz und die stets notwendige Überprüfung von Bitten um BLIK-Codes, selbst wenn es scheint, als schreibe uns eine bekannte Person.) — Mitteilung der Polizei

Perspektywy mediów: Liberale Medien betonen den systemischen Bedarf an besserer digitaler Bildung und der Verantwortung der Banken für die Sicherheit von Kundentransaktionen. Konservative Medien legen größeren Wert auf die direkte Rolle der Polizei und lokaler Strukturen beim Schutz von Senioren vor physischer Bedrohung.