Die Staatsanwaltschaft München hat einem 15-jährigen Bewohner von Friedberg in Bayern den Vorwurf des versuchten Mordes aus rassistischen Motiven gemacht. Der Täter hatte im November 2025 zwei jüngere Mitschüler, einen 11- und einen 12-Jährigen, mit einem Hammer angegriffen. Der Angriff ereignete sich in der Schule, wobei eines der Opfer schwere Kopfverletzungen erlitt und hospitalisiert werden musste. Die Ermittler stellten fest, dass das Motiv rassistischer Hass gegen die türkische Herkunft der Jungen war. Der Fall wird vor dem Jugendgericht in München verhandelt.
Rassistisches Tatmotiv
Die Staatsanwaltschaft München hat eindeutig angegeben, dass der Angriff auf zwei jüngere Schüler aus rassistischen Motiven erfolgte. Der Täter handelte aus Hass auf die türkische Herkunft der Opfer.
Schwere Verletzungen eines Opfers
Das 12-jährige Opfer erlitt schwere Kopfverletzungen durch einen Hammerschlag und musste dringend ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Zustand des Jungen wurde zunächst als ernst eingestuft. Der 11-Jährige erlitt leichtere Verletzungen.
Prozess vor dem Jugendgericht
Aufgrund des Alters des Täters (15 Jahre zum Tatzeitpunkt) wird der Fall vor dem Amtsgericht für Jugend in München verhandelt. Gemäß dem deutschen Jugendstrafrecht droht ihm eine Freiheitsstrafe in einer Jugendstrafanstalt.
Reaktion der Gemeinschaft und Schule
Der Angriff löste einen Schock in der lokalen Gemeinschaft Friedbergs aus. Die Schulbehörden organisierten psychologische Unterstützungsmaßnahmen für Schüler und Personal und ergriffen Schritte zur Bekämpfung rassistischer Stimmungen.
Die Staatsanwaltschaft München hat offiziell Anklage gegen einen 15-jährigen Bewohner von Friedberg in Bayern erhoben und ihn des versuchten Mordes aus rassistischen Motiven beschuldigt. Der Angriff ereignete sich im November 2025 auf dem Schulgelände. Der Täter griff mit einem Hammer zwei jüngere Mitschüler – einen 11- und einen 12-Jährigen türkischer Herkunft – an. Wie die Ermittler feststellten, war das Motiv des Angreifers rassistischer Hass. Das 12-jährige Opfer erlitt schwere Kopfverletzungen, die eine sofortige Krankenhauseinweisung erforderlich machten. Sein Gesundheitszustand wurde zunächst als ernst eingestuft. Der jüngere Junge, der 11-Jährige, erlitt leichtere Verletzungen. Berichten zufolge folgte der Täter den Opfern vor dem Angriff. Der Vorfall löste tiefe Bestürzung in der Gemeinschaft Friedbergs aus und eröffnete erneut die Debatte über Rassismus und rechtsextrem motivierte Gewalt unter Jugendlichen in Deutschland. Die Ermittlungen ergaben, dass der Angeklagte zuvor rechtsextreme Ansichten geäußert und mit der Neonazi-Szene sympathisiert hatte. Friedberg ist eine Stadt in Bayern, nordwestlich von München gelegen. In ganz Deutschland werden seit Jahren Vorfälle rassistisch motivierter Gewalt registriert, was regelmäßig eine öffentliche Debatte über die Wirksamkeit des Kampfes gegen Hassrede und Rechtsextremismus auslöst. Gerichtsverfahren gegen minderjährige Täter schwerer Straftaten mit ethnischem Hassmotiv werden vor Jugendgerichten verhandelt, die Freiheitsstrafen in Jugendstrafanstalten verhängen können. Der Prozess in dieser Sache wird vor dem Amtsgericht für Jugend in München stattfinden. Aufgrund des Alters des Täters, der zum Zeitpunkt der Tat 15 Jahre alt war, unterliegt er nicht der strafrechtlichen Verantwortung wie ein Erwachsener. Gemäß dem deutschen Jugendstrafrecht droht dem Angeklagten eine Freiheitsstrafe in einer Jugendstrafanstalt. Ein genauer Termin für die Hauptverhandlung steht noch nicht fest. Die Schul- und Lokalbehörden haben nach dem Vorfall Maßnahmen zur psychologischen Unterstützung von Schülern und Personal sowie zur Bekämpfung rassistischer Einstellungen eingeleitet. Der Angriff in Friedberg ist ein weiterer lauter Fall rassistischer Gewalt an einer deutschen Schule, der zum Nachdenken über die Wirksamkeit von Präventions- und Integrationsprogrammen anregt.
Mentioned People
- Nieznany (15-letni sprawca) — Bewohner von Friedberg, angeklagt des rassistischen versuchten Mordes an zwei jüngeren Schülern.