Die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 sind zu Ende gegangen. Die Abschlusszeremonie, die in der antiken Arena in Verona stattfand, begeisterte die Weltmedien mit ihrer außergewöhnlichen Inszenierung und dem historischen Kontext. Der Präsident des IOC erklärte die Wettkämpfe für beendet und übergab die olympische Flagge an die Gastgeber der nächsten Austragung. Das Ereignis setzte einen neuen organisatorischen Trend, der auf einer breiten Streuung der Sportstätten basiert, was sowohl Enthusiasmus bei Experten als auch Bedenken hinsichtlich der Zukunft im Zeichen des Klimawandels weckt.
Historische Arena in Verona
Die Abschlusszeremonie fand im antiken Amphitheater statt, was dem Ereignis einen einzigartigen, erhabenen Charakter verlieh, der von den Weltmedien gewürdigt wurde.
Ende großer Karrieren
Lokale Sportikonen, darunter Dorothea Wierer, beendeten offiziell ihre Wettkampfkarrieren, was einen Generationenwechsel in den italienischen Sportkadern bedeutet.
Neues Organisationsmodell
Die Verteilung der Wettbewerbe zwischen Mailand und Cortina wurde als Test für zukünftige Austragungen der Spiele im Zeichen der Klimakrise angesehen.
Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo gingen als Veranstaltung mit einer beispiellosen Organisationsstruktur in die Geschichte ein. Der letzte Akt der Wettkämpfe fand im römischen Amphitheater Arena di Verona statt, wo bei Fackelschein und modernen Lichtinstallationen die olympische Flamme offiziell gelöscht wurde. Weltmedien, unter anderem aus Deutschland, den USA und Frankreich, betonen, dass Italien außergewöhnliche Kreativität bewies, indem es antikes Erbe mit modernen Anforderungen der Fernsehübertragung verband. Obwohl Sportler wie Dorothea Wierer sich vom professionellen Wettkampf verabschiedeten, war die Stimmung in Verona auf die Feier des logistischen und kulturellen Erfolgs Italiens ausgerichtet. Die Spiele in Cortina d'Ampezzo kehrten nach genau 70 Jahren in diesen Kurort zurück – die Stadt hatte bereits 1956 Sportler beherbergt und war damals zum Symbol des Wiederaufbaus nach dem Krieg und der Modernität des Wintersports geworden. Trotz der allgemeinen Begeisterung über die Inszenierung weisen viele Kommentatoren auf wachsende Herausforderungen hin. Das Modell der „verteilten Spiele“, bei dem Wettbewerbe in weit voneinander entfernten Zentren stattfanden, wird als Zukunft von Massenveranstaltungen angesehen, da es den Bau unnötiger Infrastruktur vermeidet. Kritiker verweisen jedoch auf Transportprobleme und zunehmend schwierige Schneebedingungen. Es gab Stimmen von einem „Eisfestival statt ICE-Zügen“, was ökologische und logistische Fragen aufwirft. Kontroversen gab es auch um politische Fragen, darunter schwierige Debatten über die Rückkehr paralympischer Athleten aus Russland in den internationalen Wettkampf, was einen Schatten auf die Idee des reinen Sports warf. 22 tys. — Zuschauer verfolgten die Zeremonie in der Arena von Verona In der Zusammenfassung der zweiwöchigen Wettkämpfe bewerten Experten, dass Italien eine „bella figura“ machte, sich also von der bestmöglichen Seite präsentierte. Die nächsten Winterspiele finden 2030 in den französischen Alpen statt, was die Organisatoren bereits jetzt zum Nachdenken über die Zukunftsfähigkeit des Wintersports angesichts der globalen Erwärmung zwingt. Diese Herausforderungen werden entscheidend für den Internationalen Olympischen Komitee, das zwischen Spektakel und immer strengeren Umweltauflagen balancieren muss.
Mentioned People
- Dorothea Wierer — Italienische Biathletin, die ihre Karriere bei den Heimspielen beendete.
- Thomas Bach — Präsident des IOC, der die Schließung der Spiele verkündete.