Deutschland kämpft mit der Rückkehr heftiger Winterbedingungen, die zahlreiche Unfälle und Verkehrschaos in vielen Regionen des Landes verursacht haben. Die ernsthafteste Situation trat in Leverkusen auf, wo von den Pylonen der Brücke auf der Autobahn A1 herabfallende Eisbrocken viele Fahrzeuge beschädigten. Aufgrund der schwierigen Bedingungen wurden mindestens mehrere Personen verletzt, und die Dienste warnen vor weiteren Schneefällen und Glatteis in den kommenden Tagen.
Lähmung der Brücke in Leverkusen
Die wichtige Überquerung auf der A1 wurde gesperrt, nachdem Eisbrocken, die von den Pylonen fielen, Autos beschädigten. Der Verkehr wurde nach einigen Stunden wieder aufgenommen.
Zahlreiche Verkehrsunfälle
In Rheinland-Pfalz und Bayern kam es zu gefährlichen Vorfällen, darunter ein Überschlag eines Fahrzeugs, bei dem mindestens zwei Personen verletzt wurden.
Prognosen des DWD für Deutschland
Die Meteorologen kündigen weitere Schneefälle und gefrierenden Regen in Thüringen, Sachsen und Berlin bei negativen Temperaturen an.
Eine Kaltfront, die über Deutschland hinwegzog, brachte ergiebige Schneefälle, gefrierenden Regen und plötzliche Temperaturstürze mit sich und lähmte den Verkehr in Schlüsselregionen des Landes. Zu den dramatischsten Ereignissen kam es auf der Autobahn A1 in Leverkusen. Die dortige Rheinbrücke musste aufgrund von herabfallenden Eisbrocken vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Die mehrstündige Sperrung dieser wichtigen Überquerung, über die täglich mehr als 100.000 Fahrzeuge fahren, wurde erst am Nachmittag des 16. Februar 2026 aufgehoben, nachdem die Polizei die Bedingungen für sicher erklärte. Es war der dritte derartige Vorfall innerhalb des letzten Jahres, doch diesmal waren die Sachschäden deutlich größer. In anderen Teilen des Landes sah die Situation nicht besser aus. In Rheinland-Pfalz kam es zu einem schweren Unfall, bei dem ein Auto überschlug und zwei Personen schwer verletzt wurden. In Bayern wiederum prallte ein Streufahrzeug gegen eine Hauswand, was symbolisch für die Schwierigkeiten steht, mit denen die Straßendienste zu kämpfen haben. Der DWD gab Warnungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen heraus, wo Schneefälle in gefrierenden Regen übergehen sollen. Probleme mit Eisablagerungen an den Pylonen moderner Schrägseilbrücken sind eine bekannte ingenieurtechnische Herausforderung; ähnliche Vorfälle wurden in der Vergangenheit unter anderem auf Brücken in Kanada und Skandinavien verzeichnet, was Konstrukteure zum Einsatz spezieller Heizsysteme für die Seile zwingt. Autofahrer in Hamburg, Berlin und Brandenburg müssen sich auf Temperaturen von bis zu minus 4 Grad Celsius einstellen. Die Dienste appellieren, besonders vorsichtig zu sein, da liegengelassener Schneematsch und darunter verborgene Eisglätte mindestens bis zur Wochenmitte eine Gefahr darstellen werden. „Weitere gefährliche Situationen konnten nicht ausgeschlossen werden, daher war die vollständige Sperrung der Brücke zum Schutz des Lebens der Fahrer notwendig.” — Rzeczpospolita, auf Basis von n-tvPrognostizierte Schneehöhen: Harz: 10, Niedersachsen: 5, Bayern: 5, Berlin: 2100 000 — Fahrzeuge täglich nutzen die Brücke in LeverkusenAblauf des Verkehrschaos: 16. Februar, 04:00 — Unfall mit Streufahrzeug; 16. Februar, 07:27 — Sperrung der A1-Brücke; 16. Februar, 09:05 — Wiederaufnahme des Verkehrs; 16. Februar, 11:15 — Bilanz der Opfer